Amazon-Chef lacht noch heute über die erste Bestellung aus Bulgarien
Amazon-Chef Jeff Bezos erzählt von der vielleicht verrücktesten Bestellung aller Zeiten, die sein Unternehmen erhalten hat. Auf jeden Fall geht sie dem Gründer seither nicht mehr aus dem Kopf und er lacht noch heute darüber. Es geht dabei um eine Diskette und um einen Brief.
Über die recht witzige Geschichte berichtet jetzt das Online-Magazin t3n. Amazon-Gründer Jeff Bezos hatte die Geschichte dabei unter anderem bei einem Vortrag am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge erzählt.
Es geht um eine Bestellung von Büchern, die jemand aus Bulgarien getätigt hatte. Das war noch in den Anfangszeiten von Amazon und Amazon hat bis heute keine "Niederlassung", geschweige denn einen eigenen Online-Shop für das Land. Bezos spricht dabei über die erste Bestellung, die sein Unternehmen aus dem osteuropäischen Land zu bearbeiten hatte. Das war 1995. Schon allein das war kurios, denn Bezos glaubte zu dem Zeitpunkt, dass es in Bulgarien noch keinen Internetzugang gab. Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten ...
"In den ersten sechs Monaten hatten wir nur eine Bestellung aus Bulgarien. Ich wusste nicht, dass es dort 1995 Internet gab, aber es existierte offensichtlich. Dieser Kunde zahlte nicht mit Kreditkarte, was unsere bevorzugte Zahlungsmethode war. Der Kunde hatte zwei Hundert-Dollar-Scheine gefaltet und in einer Diskette versteckt. Er drückte die kleine Metallkappe der Diskette hoch und versteckte das Geld darin. Dann schickte er die Sendung zusammen mit einer separaten Notiz an uns, auf der stand: 'Geld ist auf der Diskette versteckt.'"
Siehe auch:
Es geht um eine Bestellung von Büchern, die jemand aus Bulgarien getätigt hatte. Das war noch in den Anfangszeiten von Amazon und Amazon hat bis heute keine "Niederlassung", geschweige denn einen eigenen Online-Shop für das Land. Bezos spricht dabei über die erste Bestellung, die sein Unternehmen aus dem osteuropäischen Land zu bearbeiten hatte. Das war 1995. Schon allein das war kurios, denn Bezos glaubte zu dem Zeitpunkt, dass es in Bulgarien noch keinen Internetzugang gab. Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten ...
"In den ersten sechs Monaten hatten wir nur eine Bestellung aus Bulgarien. Ich wusste nicht, dass es dort 1995 Internet gab, aber es existierte offensichtlich. Dieser Kunde zahlte nicht mit Kreditkarte, was unsere bevorzugte Zahlungsmethode war. Der Kunde hatte zwei Hundert-Dollar-Scheine gefaltet und in einer Diskette versteckt. Er drückte die kleine Metallkappe der Diskette hoch und versteckte das Geld darin. Dann schickte er die Sendung zusammen mit einer separaten Notiz an uns, auf der stand: 'Geld ist auf der Diskette versteckt.'"
Gut versteckt - vor dem Zoll
Auf der beiliegenden Nachricht vermerkte der Kunde auch, dass der bulgarische Zoll das Geld wahrscheinlich stehlen würde, wenn es offen sichtbar wäre, aber dass dort niemand Englisch verstand, sodass sowohl die Nachricht als auch die skurrile Art, sie zu versenden, sicherlich von Erfolg gekrönt sein werden. Damit hatte der Kunde auch recht. "Wir öffneten die Diskette und es waren 200 Dollar. Sie hatten die Auftragsnummer beigefügt, damit wir die Zahlung damit abgleichen konnten. Wir lieferten die Bücher und der Vertrag war erfüllt", so Bezos.Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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