Coronakrise macht Amazon-Chef an einem Tag 6 Mrd. Dollar reicher
Während die Coronakrise weltweit zahlreiche Existenzen bedroht, macht sie den reichsten Menschen der Welt noch ein ordentliches Stück reicher: Amazons Aktie klettert in Richtung neuer Rekorde und lässt so das Vermögen von Jeff Bezos weiter anschwellen.
Die Aktie des Handelskonzerns wuchs gestern um rund 5 Prozent im Wert, was eine neue Bestmarke beim Kurs seit der Gründung des Unternehmens bedeutete. Im Jahresverlauf hat die Amazon-Aktie inzwischen gute 20 Prozent gutgemacht. Einen enormen Anteil hat daran die aktuelle Krise, die den stationären Einzelhandel in vielen Ländern weitgehend zum Erliegen brachte und dem konkurrierenden Online-Geschäft weitere Pluspunkte bringt.
Allein das Kurswachstum des gestrigen Tages ließ das Aktienvermögen des Konzerngründers Jeff Bezos um weitere 6,3 Milliarden Dollar anschwellen, wie aus Berechnungen des Forbes-Magazins hervorgeht. Seit Jahresbeginn ist der Mann, der ohnehin schon die reichste Privatperson der Welt ist, um rund 24 Milliarden Dollar reicher geworden. Und es ist absehbar, dass jeder weitere Tag, an dem die Pandemie umfassende Kontaktsperren und eine Einschränkung des öffentlichen Lebens notwendig macht, die Entwicklung weiter vorantreiben.
Insbesondere in den USA sorgt die Krise für einen Boom bei den Amazon-Bestellungen. Inzwischen will das Unternehmen seine Belegschaft um 175.000 zusätzliche Mitarbeiter aufstocken, um die enormen Bestellmengen in den Griff zu bekommen. Damit dürften die Folgen der Pandemie das normale Weihnachtsgeschäft bereits toppen. In Deutschland hält sich die Sache noch in Grenzen - hier sind aktuell lediglich 350 Leute mehr geplant.
Unterdessen kommt es vornehmlich in den USA auch zunehmend zu Protesten der Beschäftigten, weil vor allem Mitarbeiter in den Lagern sich nicht hinreichend vor Infektionen geschützt fühlen. Wortführer der Proteste wurden teils auch aus fadenscheinigen Gründen entlassen, während das Unternehmen versucht, die Widersprüche mit etwas Aufschlag auf den Lohn in Grenzen zu halten.
Amazon: Kursentwicklung der letzten Jahre
Allein das Kurswachstum des gestrigen Tages ließ das Aktienvermögen des Konzerngründers Jeff Bezos um weitere 6,3 Milliarden Dollar anschwellen, wie aus Berechnungen des Forbes-Magazins hervorgeht. Seit Jahresbeginn ist der Mann, der ohnehin schon die reichste Privatperson der Welt ist, um rund 24 Milliarden Dollar reicher geworden. Und es ist absehbar, dass jeder weitere Tag, an dem die Pandemie umfassende Kontaktsperren und eine Einschränkung des öffentlichen Lebens notwendig macht, die Entwicklung weiter vorantreiben.
Insbesondere in den USA sorgt die Krise für einen Boom bei den Amazon-Bestellungen. Inzwischen will das Unternehmen seine Belegschaft um 175.000 zusätzliche Mitarbeiter aufstocken, um die enormen Bestellmengen in den Griff zu bekommen. Damit dürften die Folgen der Pandemie das normale Weihnachtsgeschäft bereits toppen. In Deutschland hält sich die Sache noch in Grenzen - hier sind aktuell lediglich 350 Leute mehr geplant.
Unterdessen kommt es vornehmlich in den USA auch zunehmend zu Protesten der Beschäftigten, weil vor allem Mitarbeiter in den Lagern sich nicht hinreichend vor Infektionen geschützt fühlen. Wortführer der Proteste wurden teils auch aus fadenscheinigen Gründen entlassen, während das Unternehmen versucht, die Widersprüche mit etwas Aufschlag auf den Lohn in Grenzen zu halten.
Amazon: Kursentwicklung der letzten Jahre
Siehe auch:
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Amazons Aktienkurs in Euro
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