USA erwägen hochnotpeinliche Sicherheits-Überprüfung Elon Musks
In der US-Administration wird inzwischen darüber beraten, verschiedene Unternehmungen Elon Musks einer Sicherheitsprüfung zu unterziehen. Dies betrifft unter anderem den Betrieb des Starlink-Satellitennetzwerks und auch das Übernahmeangebot für Twitter.
Einer der Gründe besteht darin, dass Musk in verschiedenen Äußerungen zum Ukraine-Krieg zuletzt, zumindest aus Sicht der US-Behörden, in Richtung einer zunehmend russlandfreundlichen Position tendierte. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Als besonders besorgniserregend sieht man in dieser Hinsicht seine Pläne an, Twitter - und damit eine wichtige Kommunikationsplattform vieler Nutzer und Gremien in den USA - gemeinsam mit einer Gruppe ausländischer Investoren zu kaufen.
Die Gespräche in den US-Behörden befinden sich zwar noch in einem frühen Stadium, aber eine Möglichkeit für die Regierung und die Geheimdienste, Musks geschäftliche Unternehmungen zu überprüfen, ist das Committee on Foreign Investment in the United States (CFUIS). Dabei handelt es sich um ein nicht öffentlich arbeitendes Regierungsgremium, das Fusionen überprüft, die dazu führen könnten, dass ein ausländisches Unternehmen ein wichtiges US-amerikanisches Unternehmen kontrolliert. Eine CFUIS-Prüfung reicht oft aus, um ein Geschäft zu vereiteln.
Bei den Erwägungen spielt allerdings nicht nur die Tatsache eine Rolle, dass die genannten Investoren Kontrolle über Twitter erlangen könnten. Hinzu kommt natürlich auch die Rolle, die Musks gesamtes Firmengeflecht spielt. So ist vor allem das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX ein wichtiger Partner von US-Behörden wie der NASA und auch des Militärs. Da macht es sich nicht gut, wenn der Haupteigner öffentlich in die gleiche Kerbe schlägt, wie die Propaganda einer als feindlich eingestuften Macht.
Siehe auch:
Die Gespräche in den US-Behörden befinden sich zwar noch in einem frühen Stadium, aber eine Möglichkeit für die Regierung und die Geheimdienste, Musks geschäftliche Unternehmungen zu überprüfen, ist das Committee on Foreign Investment in the United States (CFUIS). Dabei handelt es sich um ein nicht öffentlich arbeitendes Regierungsgremium, das Fusionen überprüft, die dazu führen könnten, dass ein ausländisches Unternehmen ein wichtiges US-amerikanisches Unternehmen kontrolliert. Eine CFUIS-Prüfung reicht oft aus, um ein Geschäft zu vereiteln.
"Interessante" Partner
Und die aktuellen Planungen zu Twitter könnten auf jeden Fall dazu führen, dass ein wichtiger Kommunikationskanal von ausländischen Interessengruppen kontrolliert wird. Denn zu Musks Partnern gehören in dem Fall Prinz Alwaleed bin Talal aus Saudi-Arabien, die Kryptowährungsbörse Binance, die von einem chinesischen Geschäftsmann aus Kanada gegründet und geleitet wird, sowie der Staatsfonds von Katar.Bei den Erwägungen spielt allerdings nicht nur die Tatsache eine Rolle, dass die genannten Investoren Kontrolle über Twitter erlangen könnten. Hinzu kommt natürlich auch die Rolle, die Musks gesamtes Firmengeflecht spielt. So ist vor allem das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX ein wichtiger Partner von US-Behörden wie der NASA und auch des Militärs. Da macht es sich nicht gut, wenn der Haupteigner öffentlich in die gleiche Kerbe schlägt, wie die Propaganda einer als feindlich eingestuften Macht.
Siehe auch:
Themen:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft veröffentlicht Surface-Wallpaper im dunklen Techniklook
- OpenAI-Chef: Arbeitsspeicher in Client-PCs eine "schreckliche" Idee
- App-Rechte und Design: Microsoft verteilt große Windows 11-Vorschau
- Nach plötzlichem Funkausfall: Voyager 1 sendet wieder Signale zur Erde
- iPhone 18 Pro Max mit 70 GB: Vodafone-Tarif effektiv für 1,57 Euro
- Disney+ bringt HDR überraschend zurück - doch das hat einen Haken
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Gestern 17:59 Uhr -
nach dem Ende von LiMux setzt München
d-hubs - Gestern 16:28 Uhr -
Neuvorstellung: NCViewer kompakter Bildbetrachter für Windows
DeVIL-I386 - Gestern 04:22 Uhr -
WordPress 7.1.4 ist draußen
d-hubs - Vorgestern 08:08 Uhr -
Homebase - das neue Release ist da!
d-hubs - 28.10. 22:48 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen