Windows-11-Preview: Nutzer erhalten endlich Kontrolle über Startmenü

Ein neues Insider-Update für Windows 11 bringt umfangreiche Anpassungen für das Startmenü mit sich. Nutzer können die Größe anpassen, Sektionen anheften und Informationen ausblenden. Allerdings bringt die Vorabversion auch neue Probleme mit.
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    Ein neues Insider-Update für Windows 11 bringt umfangreiche Anpassungen für das Startmenü mit sich. Nutzer können die Größe anpassen, Sektionen anheften und Informationen ausblenden. Allerdings bringt die Vorabversion auch neue Probleme mit.

      Startmenü wird anpassbarer

      Nach den Problemen infolge des letzten Patchdays und der Verteilung entsprechender Notfall-Updates war es in dieser Woche vergleichsweise still um Windows. Lediglich neue Versprechen von Microsoft machten die Runde, das Betriebssystem werde im Herbst dank weiterer Verbesserungen spürbar schneller. Zum Wochenende hat das Unternehmen jetzt neue Insider-Builds veröffentlicht, in denen es zwar keine Optimierungen mit Blick auf die Geschwindigkeit gibt, die dafür aber an anderer Stelle ansetzen. Vor allem das Startmenü erhält wieder einmal Aufmerksamkeit.

      Momentan erhalten Insider Zugriff auf den neuen Build 29671.1000 aus dem Experimental-Kanal (Future Platforms). Das Update erweitert das Betriebssystem in allen Versionen um neue Einstellungsmöglichkeiten für das Startmenü. Der Bereich für empfohlene Inhalte heißt nun schlichtweg "Verlauf". Zudem lassen sich die Sektionen für angeheftete Programme, den Verlauf und alle Apps künftig völlig unabhängig voneinander ein- oder ausblenden.


      Anwender bekommen darüber hinaus die Möglichkeit, die generelle Größe des Startmenüs nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Zur Wahl stehen eine kleine und eine große Ansicht, wobei die automatische Skalierung weiterhin der Standard bleibt. Wer Wert auf mehr Privatsphäre am Arbeitsplatz legt, kann zudem ab sofort den eigenen Namen sowie das Profilbild im Menü verbergen. Die zugehörige Einstellungsseite dafür wurde komplett überarbeitet. Die neuen Funktionen werden schrittweise über einen kontrollierten Rollout verteilt.
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      Fehlerbehebungen im System

      Neben den sichtbaren Neuerungen gibt es auch technische Anpassungen unter der Haube. Wie Microsoft in den Veröffentlichungsnotizen erklärt, behebt das Update einen Fehler im Zusammenhang mit Hyper-V. Zuvor kam es bei der Nutzung von Linux-basierten virtuellen Maschinen zu Problemen beim Zugriff auf geteilte Host-Ordner. Ein Fehler, der beim Aufruf der Benutzerkontensteuerung zum Einfrieren des Systems führte, gehört ebenfalls der Vergangenheit an.

      Leistungseinbrüche möglich

      Funktionen in Vorabversionen aus dem Future-Platforms-Kanal befinden sich in einem sehr frühen Entwicklungsstadium und sind oft instabil. Das bringt spürbare Nachteile mit sich. Einige Tester berichten, dass es zu deutlichen Leistungseinbrüchen kommt, je länger das Betriebssystem ohne Neustart in Betrieb sei. Auch bei der Nutzung von virtuellen Maschinen über externe Software treten aktuell noch Schwierigkeiten auf. So kommt es bei bestimmten Programmen zu leeren Fenstern oder kompletten Systemabstürzen in Form von grünen Fehlerbildschirmen.

      Wer dennoch das neue Startmenü ausprobieren möchte, muss sich bei Microsoft zum Windows-Insider-Programm anmelden. Eine Installation auf Systemen, die für die tägliche Arbeit oder andere wichtige Aufgaben genutzt werden, wird aber nicht empfohlen, da es immer wieder zu Problemen wie den oben angesprochenen kommen kann.

      Wie gefällt euch das Startmenü von Windows 11? Welche Anpassungen braucht es in Zukunft noch? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!

      Zusammenfassung
      • Microsoft verteilt eine neue Testversion für Windows 11 an Insider
      • Das Startmenü erhält neue Optionen für eine individuelle Anpassung
      • Sektionen sowie persönliche Profildaten lassen sich nun ausblenden
      • Fixes beheben Fehler rund um Hyper-V und die Benutzerkontensteuerung
      • Von der Installation auf produktiv genutzten Geräten wird abgeraten

      Siehe auch:


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