GTA 6-Leak: Mutmaßlicher Rockstar-Hacker bekennt sich nicht schuldig

Vor eineinhalb Wochen ereignete sich der größte Leak der Ga­ming-Ge­schich­te, denn ein Unbekannter veröffentlichte mehr als 90 Videos aus einem frühen Build von GTA 6. Mittlerweile hat die Polizei einen 17-Jährigen verhaftet, doch der leugnet, für den Hack verantwortlich zu sein.
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Gegen den 17-jährigen mutmaßlichen Hacker und Leaker stehen auch Vorwürfe der Erpressung im Raum, denn er soll auch gedroht haben, den Quellcode von Grand Theft Auto 5 entwendet zu haben, um von Rockstar ein Lösegeld zu fordern. Der sicherlich spektakulärste und aufsehenerregendste Teil des Hacks betrifft aber natürlich das GTA 6-Material, denn dadurch bekam die Spielewelt einen ersten, aber auch sehr unfertigen Blick auf den nächsten Teil der so erfolgreichen Open-World-Reihe.

Hacker: "Nicht schuldig" zum GTA 6-Angriff

Der mutmaßliche Hacker wurde Ende vergangener Woche in Oxfordshire von der britischen Polizei verhaftet und ist mittlerweile vor einem Jugendgericht erschienen. Doch der junge Mann bekannte sich nicht schuldig, zumindest zum Vorwurf des Angriffs auf Rockstar Games. Wie Eurogamer berichtet, gab er interessanterweise aber gleichzeitig zu, gegen seine Kautionsauflagen zum Hacken verstoßen zu haben.


Denn gegen den Mann mit den Initialen AK läuft bereits ein anderes Verfahren, er wird beschuldigt, Anfang des Jahres einen Angriff unter anderem gegen Microsoft und Nvidia durchgeführt zu haben. Aktuell soll sich das mutmaßliche Mitglied der Hackergruppe Lapsus$ nicht nur Zugriff auf die Server von Rockstar Games verschafft haben, sondern auch für einen Hack auf den Fahrdienstleister Uber mit- oder hauptverantwortlich zu sein.

Viele Details zum Angriff selbst sind derzeit nicht bekannt. Rockstar Games hat ein "Eindringen in das Netzwerk" bestätigt, mehr wollte man dazu bisher aber nicht sagen. Die GTA-Macher teilten lediglich mit, dass man zwar "extrem enttäuscht" sei, es hier aber keinen "langfristigen Effekt" auf die Entwicklung des Spiels geben werde.

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