Tests geplant: Solarpanels im Weltraum sollen Energie zur Erde schicken
Dieser Tage gibt es viele Diskussionen zum Thema Stromerzeugung, Grund ist die Energiekrise, die der Angriff auf die Ukraine ausgelöst hat. Seither fragt sich die Menschheit mehr denn je: Wie sieht die Energiegewinnung der Zukunft aus? Ein Solarunternehmen blickt nach oben.
Kernfusion, Windkraft, Solarkraft oder doch die klassische Kernenergie? Das sind einige der Optionen, die derzeit zur Diskussion stehen. Denn der Ukraine-Krieg hat gezeigt, wie abhängig die Menschheit von fossilen Brennstoffen ist, von der Klimakrise ganz zu schweigen. Entsprechend suchen Wissenschaft und Wirtschaft derzeit nach Alternativen.
Das chinesische Unternehmen LONGi Green Energy, das der größte Solarhersteller der Welt ist, sucht die Antwort im Weltraum. Die Photovoltaik-Firma hat nämlich angekündigt, dass man plant, Solarpanels in den Weltraum zu bringen, um zu testen, ob diese erfolgreich im Orbit arbeiten und vor allem auch die Energie zur Erde schicken können.
Wie Electrek berichtet, nennt sich das Projekt LONGi Green Energy Future Energy Space Laboratory, dessen Ziel ist die "Förderung der integrierten Entwicklung von Luft- und Raumfahrttechnologie und neuen Energien", wie es in einer Mitteilung heißt. Den ersten Schritt macht man aber natürlich auf der Erde, denn man will die Produkte bzw. Bestandteile zunächst in vergleichbaren Umgebungen auf dem Boden testen.
Der Vorteil von Solar-Farmen im Weltraum wäre natürlich eine uneingeschränkte Sonneneinstrahlung. Laut Wu Zhijian, dem Chef der China Space Foundation, war eines der ersten Anwendungsgebiete der Solartechnologie die Raumfahrt: "Die Entwicklung der Photovoltaik und der Raumfahrt sind untrennbar miteinander verbunden. Die Photovoltaik ist seit jeher der wichtigste Stromerzeuger für die Raumfahrt."
Bloomberg erklärte die Funktionsweise folgendermaßen: "Es fängt das Sonnenlicht hoch über dem Boden ein und wandelt es in Mikrowellenstrahlen um. Diese werden dann durch die Luft zu einer Empfangsstation am Boden übertragen, wo sie wieder in Strom umgewandelt werden können. Während das Modell die Energie nur 55 Meter durch die Luft schickt, hoffen die Forscher, dass die Technologie eines Tages erweitert werden könnte, um Strom von Sonnenkollektoren in der Umlaufbahn zur Erde zu schicken."
Das chinesische Unternehmen LONGi Green Energy, das der größte Solarhersteller der Welt ist, sucht die Antwort im Weltraum. Die Photovoltaik-Firma hat nämlich angekündigt, dass man plant, Solarpanels in den Weltraum zu bringen, um zu testen, ob diese erfolgreich im Orbit arbeiten und vor allem auch die Energie zur Erde schicken können.
Wie Electrek berichtet, nennt sich das Projekt LONGi Green Energy Future Energy Space Laboratory, dessen Ziel ist die "Förderung der integrierten Entwicklung von Luft- und Raumfahrttechnologie und neuen Energien", wie es in einer Mitteilung heißt. Den ersten Schritt macht man aber natürlich auf der Erde, denn man will die Produkte bzw. Bestandteile zunächst in vergleichbaren Umgebungen auf dem Boden testen.
Der Vorteil von Solar-Farmen im Weltraum wäre natürlich eine uneingeschränkte Sonneneinstrahlung. Laut Wu Zhijian, dem Chef der China Space Foundation, war eines der ersten Anwendungsgebiete der Solartechnologie die Raumfahrt: "Die Entwicklung der Photovoltaik und der Raumfahrt sind untrennbar miteinander verbunden. Die Photovoltaik ist seit jeher der wichtigste Stromerzeuger für die Raumfahrt."
Wie kommt die Energie zur Erde?
Die entscheidende Frage ist natürlich der Transport der Energie zur Erde. Hierzu haben im vergangenen Juni Wissenschaftler der Xidian University in der Provinz Shaanxi bekannt gegeben, dass sie erfolgreich ein vollständiges Systemmodell getestet haben, das Solarstrom drahtlos vom Weltraum zur Erde übertragen kann.Bloomberg erklärte die Funktionsweise folgendermaßen: "Es fängt das Sonnenlicht hoch über dem Boden ein und wandelt es in Mikrowellenstrahlen um. Diese werden dann durch die Luft zu einer Empfangsstation am Boden übertragen, wo sie wieder in Strom umgewandelt werden können. Während das Modell die Energie nur 55 Meter durch die Luft schickt, hoffen die Forscher, dass die Technologie eines Tages erweitert werden könnte, um Strom von Sonnenkollektoren in der Umlaufbahn zur Erde zu schicken."
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