Grüner Strom gegen Dürre:
Kalifornische Kanäle erhalten Solardächer
Kalifornien kämpft schon seit vielen Jahren gegen die Dürre und das Problem mit der Wasserknappheit wird auch immer größer. Gleichzeitig sieht sich der US-Bundesstaat auch an der Speerspitze des Kampfes gegen den Klimawandel und kombiniert nun beides in einem Projekt.
Die Dürre macht Kalifornien schon lange zu schaffen und die Bewohner des Westküstenstaates spüren die Auswirkungen des Klimawandels entsprechend tagtäglich. Ein Pilotprojekt mit dem Namen "Project Nexus" will nun beides ansprechen: Denn das vom Staat finanzierte Vorhaben will seine Wasserkanäle mit einem Dach aus Solarpanels überziehen und so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Wie CBS News berichtet, soll der Aufbau in diesem Herbst beginnen, die Fertigstellung ist für 2023 geplant. Laut TID ist das Projekt als "Proof of Concept" gedacht, man will herausfinden, ob das Ganze nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis Sinn ergibt und einen signifikanten Nutzen bringt.
Laut der dazugehörigen Studie würde das Abdecken aller knapp 6500 Kilometer der oberirdischen Wasserwege jährlich 286 Milliarden Liter Wasser sparen, gleichzeitig könnte man 13 Gigawatt an Solarenergie gewinnen, das wären etwa ein Sechstel der aktuellen Solar-Kapazität des Staates.
Der Staat Kalifornien lässt sich das Pilotprojekt 20 Millionen Dollar kosten und es passt auch in die von Gouverneur Gavin Newsom vorgegebenen Pläne, wonach bis 2030 mindestens 60 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen sollen.
2,6 Kilometer Sonnenkollektoren
Denn einerseits soll die Verdunstung des kostbaren Guts Wasser eingeschränkt werden, andererseits will man auf diese Weise ungenutzte Fläche zur Gewinnung von "grüner" Energie einsetzen. In der Pilotphase werden drei Abschnitte der Kanäle im Turlock Irrigation District (TID) mit Solarpaneelen abgedeckt, insgesamt sollen rund 2,6 Kilometer ein solches Dach bekommen.
Wie CBS News berichtet, soll der Aufbau in diesem Herbst beginnen, die Fertigstellung ist für 2023 geplant. Laut TID ist das Projekt als "Proof of Concept" gedacht, man will herausfinden, ob das Ganze nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis Sinn ergibt und einen signifikanten Nutzen bringt.
Laut der dazugehörigen Studie würde das Abdecken aller knapp 6500 Kilometer der oberirdischen Wasserwege jährlich 286 Milliarden Liter Wasser sparen, gleichzeitig könnte man 13 Gigawatt an Solarenergie gewinnen, das wären etwa ein Sechstel der aktuellen Solar-Kapazität des Staates.
Der Staat Kalifornien lässt sich das Pilotprojekt 20 Millionen Dollar kosten und es passt auch in die von Gouverneur Gavin Newsom vorgegebenen Pläne, wonach bis 2030 mindestens 60 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen sollen.
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