Gasumlage: So viel teurer wird das Heizen mit Erdgas zusätzlich
Die starke Aufwärts-Entwicklung bei den Preisen für Erdgas setzt sich weiter fort: Jetzt steht auch fest, wie hoch die bereits angekündigte Gasumlage ausfallen wird: 2,419 Cent pro Kilowattstunde kommen hier zusätzlich auf die Verbraucher zu.
Der Aufpreis wird von allen zu tragen sein, die beim Heizen auf Erdgas setzen. Festgelegt wurde der Preis durch das Unternehmen Trading Hub Europe, in dem die Betreiber der Gas-Fernleitungen zusammengeschlossen sind. Mit dem Aufpreis soll der höhere Kaufpreis ausgeglichen werden, der auf die Versorger zukommt, die ihren Brennstoff nicht mehr in ausreichender Menge aus Russland bekommen und stattdessen bei teureren Anbietern auf dem Weltmarkt zuschlagen müssen.
Die nun bekannt gegebene Preisfestsetzung ist ein wenig Glück im Unglück für die Verbraucher - denn sie landet eher im unteren Bereich der erwarteten Summe. Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums gingen im Vorfeld von einem Betrag zwischen 1,5 und 5 Cent pro Kilowattstunde aus. Trotzdem ist der Aufpreis natürlich saftig - denn pro Haushalt dürften so mehrere hundert Euro Aufschlag beim Heizen hinzukommen.
Inzwischen sucht man in Berlin fieberhaft nach Optionen, die schlimmsten Auswirkungen der Preissteigerungen abzufedern. So prüft man bei der Gasumlage derzeit wenigstens den Verzicht auf die Mehrwertsteuer. Aber auch erneute Zuschüsse für bedürftige Haushalte sind denkbar. Die Umlage selbst gilt offiziell ab Oktober, aufgrund der einzuhaltenden Ankündigungspflichten dürfte sie aber wohl erst im November oder Dezember wirklich auf den Rechnungen auftauchen.
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Die nun bekannt gegebene Preisfestsetzung ist ein wenig Glück im Unglück für die Verbraucher - denn sie landet eher im unteren Bereich der erwarteten Summe. Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums gingen im Vorfeld von einem Betrag zwischen 1,5 und 5 Cent pro Kilowattstunde aus. Trotzdem ist der Aufpreis natürlich saftig - denn pro Haushalt dürften so mehrere hundert Euro Aufschlag beim Heizen hinzukommen.
Sehr viele Haushalte betroffen
Betroffen wird in Deutschland immerhin rund die Hälfte der Haushalte sein. Eine Ursache besteht darin, dass die Umstellung auf klimaschonendere Heizungen über Jahre hinweg vermieden oder nur sehr halbherzig angegangen wurde. Bis zuletzt bekamen Verbraucher sogar noch Förderungen, wenn sie eine Gasheizung installierten - immer im Vertrauen darauf, dass es nie ein Problem mit den billigen Lieferungen aus Russland geben wird.Inzwischen sucht man in Berlin fieberhaft nach Optionen, die schlimmsten Auswirkungen der Preissteigerungen abzufedern. So prüft man bei der Gasumlage derzeit wenigstens den Verzicht auf die Mehrwertsteuer. Aber auch erneute Zuschüsse für bedürftige Haushalte sind denkbar. Die Umlage selbst gilt offiziell ab Oktober, aufgrund der einzuhaltenden Ankündigungspflichten dürfte sie aber wohl erst im November oder Dezember wirklich auf den Rechnungen auftauchen.
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Christian Kahle
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