Sommerstart löst Problem beim Frankfurter Amazon-Rechenzentrum aus
Amazons Rechenzentrum in Frankfurt am Main hatte allem Anschein nach beim "Sommerstart" in der zurückliegenden Woche ein paar Probleme. Laut Medienberichten kam es zu Ausfällen, verursacht durch zu viel Hitze - dabei soll letztendlich die Brandschutzanlage ausgelöst worden sein.
Das geht aus Medienberichten hervor. Günter Born hat den Vorfall in seinem Blog gut aufbereitet und nachgeforscht. Demnach war es am 10. Juni zu Problemen in der Amazon Elastic Compute Cloud Frankfurt gekommen sein. Vor Ort wurde von dem Statusreport ein "Anstieg der API-Fehler in einer Availability Zone (euc1-az1) aufgrund gestiegener Umgebungstemperaturen" gemeldet. Bei Twitter häuften sich zeitgleich Meldungen über ausgefallene Blink-Kamerabilder, die über Amazons Cloud laufen.
Berichte, dass es in dem Frankfurter Rechenzentrum brennen würde, haben sich dann auch als falsch erwiesen. Zustande kam das durch einen Feuerwehreinsatz - aber alles der Reihe nach: Am Donnerstag kam es im Rechenzentrum zu einer Überhitzung. Die Außentemperaturen waren angestiegen, doch die Kühlung im Zentrum hatte einen Defekt, wodurch die Temperaturen in einigen Abschnitten des Gebäudes immens anstiegen. Durch die hohen Temperaturen gab es eine Vielzahl an gemeldeten API-Fehlern. Schließlich geriet die Temperatur außer Kontrolle und das Brandschutzsystem des Rechenzentrums riegelte die Bereiche ab.
Bei solchen Vorfällen wird die örtliche Feuerwehr automatisch dazugerufen. Nach einer Kontrolle durch die Feuerwehr konnten dann laut Born die Amazon-Mitarbeiter wieder in die Anlage: "Die AWS-Mitarbeiter mussten warten, bis die örtliche Feuerwehr eintraf und bescheinigte, dass das Gebäude wieder sicher für das Betreten war. Sobald diese Bestätigung vorlag, musste laut AWS das Gebäude wieder mit Sauerstoff versorgt werden, bevor die Techniker die Anlage betreten und die betroffenen Netzwerkgeräte und Server wiederherstellen konnten."
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EC2-Instanzen verloren die Verbindung
Amazon meldete, dass das Problem mehrere redundante Netzwerk-Switches betraf. Dadurch verlor dann eine größere Anzahl von EC2-Instanzen die Netzwerkkonnektivität. Das war aber nur ein vorübergehendes Problem. Einen weitreichenden Ausfall gab es aber nicht, da Amazon AWS schnell umdisponieren konnte.Berichte, dass es in dem Frankfurter Rechenzentrum brennen würde, haben sich dann auch als falsch erwiesen. Zustande kam das durch einen Feuerwehreinsatz - aber alles der Reihe nach: Am Donnerstag kam es im Rechenzentrum zu einer Überhitzung. Die Außentemperaturen waren angestiegen, doch die Kühlung im Zentrum hatte einen Defekt, wodurch die Temperaturen in einigen Abschnitten des Gebäudes immens anstiegen. Durch die hohen Temperaturen gab es eine Vielzahl an gemeldeten API-Fehlern. Schließlich geriet die Temperatur außer Kontrolle und das Brandschutzsystem des Rechenzentrums riegelte die Bereiche ab.
Bei solchen Vorfällen wird die örtliche Feuerwehr automatisch dazugerufen. Nach einer Kontrolle durch die Feuerwehr konnten dann laut Born die Amazon-Mitarbeiter wieder in die Anlage: "Die AWS-Mitarbeiter mussten warten, bis die örtliche Feuerwehr eintraf und bescheinigte, dass das Gebäude wieder sicher für das Betreten war. Sobald diese Bestätigung vorlag, musste laut AWS das Gebäude wieder mit Sauerstoff versorgt werden, bevor die Techniker die Anlage betreten und die betroffenen Netzwerkgeräte und Server wiederherstellen konnten."
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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