VW-Software-Probleme: Jetzt sollen es mehr Entwickler richten
Volkswagen soll eine neue Personal-Offensive planen, um die Probleme mit der Software-Entwicklung des VW.OS bei Cariad zu beheben. Die Informationen stammen von einem Insider - die Pläne sollen erst morgen, am 8. Juli, dem Aufsichtsrat präsentiert werden.
Das berichtet das Handelsblatt und verweist dabei auf eine interne Quelle aus dem VW-Konzern, die ihnen die Details zugespielt hat (Bericht hinter der Paywall). Dabei geht es gleich um mehrere Baustellen im Konzern.
Dass VW dabei derzeit vor allem durch die schleppende Entwicklung der Fahrzeug-Software ausgebremst wird, hatten wir schon mehrfach gemeldet. Der neue Bericht des Handelsblatts zeigt aber ganz neue Dimensionen des Problems auf. Demnach soll die Entwicklung der Software in einigen Bereichen bis zu zwei Jahre hinter ihrem ursprünglichen Zeitplan hinterherhinken. Das verursacht Probleme an weiteren Projekten und behindert mittlerweile sogar die Arbeiten an neuen E-Fahrzeugmodellen.
An der Software-Entwicklung bei Cariad hängen unter anderem die Pläne von Porsche, Audi und der neuen Volkswagen-Plattform Trinity. Einige Modelle, wie der neue Porsche Macan, haben jetzt ganz konkret schon Verspätungen im Zeitplan von mehr als einem halben Jahr.
Auch die Ausgründung der Softwareeinheit Cariad und der Fokus auf die größten Probleme soll bisher nicht viel an dem entstandenen Chaos getan haben. Cariad ist die Automotive-Software-Tochter im Volkswagen-Konzern - dort wird die neue Software für den gesamten Konzern gemeinsam, also auch für Porsche, Audi und VW, erarbeitet. Nun sollen mehr hoch qualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden. Cariad soll laut dem Handelsblatt 400 weitere IT-Jobs schaffen, was eine Steigerung von zehn Prozent bedeutet. Die Pläne werden dem Aufsichtsrat erst am 8. Juli vorgestellt, der dann seine Zustimmung geben müsste.
Siehe auch:
Dass VW dabei derzeit vor allem durch die schleppende Entwicklung der Fahrzeug-Software ausgebremst wird, hatten wir schon mehrfach gemeldet. Der neue Bericht des Handelsblatts zeigt aber ganz neue Dimensionen des Problems auf. Demnach soll die Entwicklung der Software in einigen Bereichen bis zu zwei Jahre hinter ihrem ursprünglichen Zeitplan hinterherhinken. Das verursacht Probleme an weiteren Projekten und behindert mittlerweile sogar die Arbeiten an neuen E-Fahrzeugmodellen.
An der Software-Entwicklung bei Cariad hängen unter anderem die Pläne von Porsche, Audi und der neuen Volkswagen-Plattform Trinity. Einige Modelle, wie der neue Porsche Macan, haben jetzt ganz konkret schon Verspätungen im Zeitplan von mehr als einem halben Jahr.
Auch die Ausgründung der Softwareeinheit Cariad und der Fokus auf die größten Probleme soll bisher nicht viel an dem entstandenen Chaos getan haben. Cariad ist die Automotive-Software-Tochter im Volkswagen-Konzern - dort wird die neue Software für den gesamten Konzern gemeinsam, also auch für Porsche, Audi und VW, erarbeitet. Nun sollen mehr hoch qualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden. Cariad soll laut dem Handelsblatt 400 weitere IT-Jobs schaffen, was eine Steigerung von zehn Prozent bedeutet. Die Pläne werden dem Aufsichtsrat erst am 8. Juli vorgestellt, der dann seine Zustimmung geben müsste.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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