VW setzt doch wieder verstärkt auf Partner bei Softwareentwicklung
Schon vor einigen Wochen war durchgesickert, dass Volkswagen einschneidende Änderungen bei der Software-Entwicklung beschlossen hat. Jetzt gibt es neue Details - und einen neuen Partner an der Seite von Cariad.
Das Handelsblatt berichtet jetzt über die Änderungen, die der neue VW-Chef Oliver Blume für die Software-Entwicklung für die Konzernteile umsetzen wird. Eine Frage bleibt dabei aber im Raum: Ist Volkswagen mit seinen Software-Plänen gescheitert, oder gibt es nur Anpassungen des ursprünglichen Plans?
Laut dem Handelsblatt wird Volkswagen das eigentliche Ziel verfehlen, mindestens 60 Prozent der Software für das Betriebssystem künftiger Modelle selbst zu entwickeln. Das erfuhr das Blatt aus Insiderkreisen. Volkswagen soll nun verstärkt auf Hilfe von außen setzen. Partner sollen neben Bosch, die Funktionen für Fahrerassistenzsysteme beisteuern, jetzt auch Continental werden.
Aus den Insiderkreisen hieß es zudem, dass mit diesen neuen Entscheidungen auch Personaländerungen einhergehen sollen. Den Gerüchten zufolge steht jetzt der Posten von Cariad-Chef Dirk Hilgenberg auf der Kippe.
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Laut dem Handelsblatt wird Volkswagen das eigentliche Ziel verfehlen, mindestens 60 Prozent der Software für das Betriebssystem künftiger Modelle selbst zu entwickeln. Das erfuhr das Blatt aus Insiderkreisen. Volkswagen soll nun verstärkt auf Hilfe von außen setzen. Partner sollen neben Bosch, die Funktionen für Fahrerassistenzsysteme beisteuern, jetzt auch Continental werden.
Neue Partner sollen es richten
Continental soll in den neuen Entwicklungsplänen sogar eine entscheidende Rolle spielen, heißt es. Dass man neue Partner an Bord holt, wird als Zeichen gedeutet, dass es jetzt schnell vorangehen soll. Allerdings heißt die Zusammenarbeit auch, dass man weitere Anpassungen vornehmen muss, damit alle Systeme Hand in Hand arbeiten können. Continental soll dabei eine sogenannte Middleware für VW entwickeln. Diese dient als Schnittstelle für Soft- und Hardware.Aus den Insiderkreisen hieß es zudem, dass mit diesen neuen Entscheidungen auch Personaländerungen einhergehen sollen. Den Gerüchten zufolge steht jetzt der Posten von Cariad-Chef Dirk Hilgenberg auf der Kippe.
Stellungnahme von Cariad
Auch Cariad hat sich zu dem Thema geäußert. Auf Nachfrage von Golem erklärte eine Sprecherin des Unternehmens: "Cariad arbeitet für VW.OS wie gehabt mit unterschiedlichen Entwicklungsdienstleistern zusammen. Zeitgleich baut Cariad kontinuierlich Entwicklungskompetenz im Unternehmen auf und verfolgt das Ziel, mittelfristig die Kerneigenleistung in strategisch wichtigen Softwarebereichen wie zum Beispiel VW.OS entlang des Entwicklungs- und Lifecycle-Prozesses weiter auszubauen."Siehe auch:
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