HoloLens-Chef Alex Kipman tritt nach Missbrauchsvorwürfen zurück
Ende Mai wurden gegen Alex Kipman, den bisherigen Chef von Microsofts Mixed-Reality-Sparte, gleich mehrere Vorwürfe laut. Dieser soll sich auf gleich mehrfache Weise - vor allem durch sexuelle Übergriffe - fehlverhalten haben. Nun hat Kipman die Konsequenzen gezogen.
Pornografie am Arbeitsplatz, sexuelle Belästigung von Kolleginnen und eine ganze "Litanei an Vorwürfen": Das hat vor kurzen ein Bericht aufgedeckt, der auf internen Untersuchungen des Redmonder Konzerns basierte. Neben Kipman war auch noch ein weiterer Microsoft-Manager im Fokus der Vorwürfe, nämlich der ehemalige Windows-Chef Terry Myerson.
Doch während Myerson bereits vor Jahren gegangen ist (oder "wurde"), war Kipman bis vor kurzem in Redmond angestellt. Doch offenbar nicht länger: Denn wie Insider berichtet, ist Kipman nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn nun zurückgetreten. Demnach hat Kipman seine Vorgesetzten, allen voran Scott Guthrie, am Dienstag darüber informiert.
Die Mail im Wortlaut: "In den letzten Monaten haben Alex Kipman und ich über den weiteren Weg des Teams gesprochen. Wir haben gemeinsam entschieden, dass dies der richtige Zeitpunkt für ihn ist, das Unternehmen zu verlassen, um sich anderen Möglichkeiten zu widmen. Ich schätze den enormen Weitblick, den Alex im Laufe der Jahre für Microsoft gezeigt hat, und alles, was er getan hat, um unsere Metaverse-Angebote voranzubringen. Alex hat sich verpflichtet, die Teams in den nächsten zwei Monaten beim Übergangsprozess zu unterstützen und den Erfolg sicherzustellen, bevor er sich seinen nächsten Aufgaben zuwendet."
Konkret bedeutet das, dass die Hardware-Bereiche von HoloLens zur Windows and Devices-Abteilung von Panos Panay stoßen werden, die Software-Teams werden künftig dem Experiences and Devices-Team von Jeff Teper angehören.
Doch während Myerson bereits vor Jahren gegangen ist (oder "wurde"), war Kipman bis vor kurzem in Redmond angestellt. Doch offenbar nicht länger: Denn wie Insider berichtet, ist Kipman nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn nun zurückgetreten. Demnach hat Kipman seine Vorgesetzten, allen voran Scott Guthrie, am Dienstag darüber informiert.
Neuorganisation bei Microsoft ist die Folge
Guthrie, der Chef der Cloud-Sparte von Microsoft, plant nach dem Rücktritt Kipmans eine weitreichende Neuorganisation. Der Rücktritt des bisherigen HoloLens-Chefs und auch -Aushängeschilds erfolgt deshalb nicht mit sofortiger Wirkung, Kipman soll während dieser Phase noch an Bord bleiben. Offiziell werden die Vorwürfe gegen Kipman nicht breitgetreten, in einer internen E-Mail sprach Guthrie davon, dass Kipman "andere Gelegenheiten verfolgen" werde.Die Mail im Wortlaut: "In den letzten Monaten haben Alex Kipman und ich über den weiteren Weg des Teams gesprochen. Wir haben gemeinsam entschieden, dass dies der richtige Zeitpunkt für ihn ist, das Unternehmen zu verlassen, um sich anderen Möglichkeiten zu widmen. Ich schätze den enormen Weitblick, den Alex im Laufe der Jahre für Microsoft gezeigt hat, und alles, was er getan hat, um unsere Metaverse-Angebote voranzubringen. Alex hat sich verpflichtet, die Teams in den nächsten zwei Monaten beim Übergangsprozess zu unterstützen und den Erfolg sicherzustellen, bevor er sich seinen nächsten Aufgaben zuwendet."
Konkret bedeutet das, dass die Hardware-Bereiche von HoloLens zur Windows and Devices-Abteilung von Panos Panay stoßen werden, die Software-Teams werden künftig dem Experiences and Devices-Team von Jeff Teper angehören.
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