'Hätte uns den Tod gebracht':
HoloLens-Tests der Army sind ein Debakel
Microsoft hat mit den US-Militärs vor einer Weile einen Deal abgeschlossen und liefert an die Army HoloLens-Brillen. Im vergangenen September haben die US-Streitkräfte erste Exemplare bekommen und auch getestet. Die Ersteindrücke fallen jedoch schlecht aus.
In Science-Fiction-Filmen sind Virtual-Reality-Brillen und -Szenarien beliebt, VR wird auch gerne im Zusammenhang mit dem Militär und der Kriegsführung verwendet bzw. angedacht. Doch ist das realistisch? Bringen VR- oder AR-Brillen einen echten Mehrwert in Kampfeinsätzen? Das wollte und will auch die US-Armee wissen und hat deshalb bei Microsoft speziell für militärische Zwecke angepasste HoloLens-Einheiten bestellt.
HoloLens für Militär: bisher wenig Mehrwert
Damit ist aber nicht unbedingt gemeint, dass HoloLens falsche Informationen oder Ähnliches liefert, sondern ein im strengsten Sinn des Wortes praktisches Problem: Denn das Licht, das HoloLens bei der Nutzung von sich gibt, ist theoretisch in der Lage, die Position des Trägers bzw. Nutzers von Weitem zu verraten. Das Leuchten des Geräts war noch aus Hunderten von Metern Entfernung sichtbar, heißt es.
In einer "Operations-Demonstration" scheiterte HoloLens bei vier von sechs Bewertungsszenarien, das teilte ein am Projekt beteiligter Microsoft-Mitarbeiter mit. Kritik übten die Militärs auch am begrenzten Sichtfeld sowie an Größe und Gewicht des Headsets, das die Bewegung eingeschränkt.
Microsoft-Sprecher Frank X. Shaw teilte indes mit, dass die ersten Tests des Integrated Visual Augmentation Systems (IVAS) dennoch als Erfolg gesehen werden. Der für IVAS zuständige Brigadier General Christopher D. Schneider äußerte sich diplomatisch: "Die sich abzeichnenden Ergebnisse zeigen, dass das Programm bei den meisten Bewertungskriterien der Armee erfolgreich war. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch Bereiche auf, in denen das IVAS unzureichend war und zusätzliche Verbesserungen erforderlich sind, die das Heer in Angriff nehmen wird."
Siehe auch:
HoloLens von Weitem sichtbar
Diese sind vor einigen Wochen an die US Army ausgeliefert worden und dort wurden sie bereits ersten Tests unterzogen. Doch von einem Erfolg kann man bisher nicht sprechen, ganz im Gegenteil. Denn wie Business Insider berichtet, hat sich HoloLens im simulierten Kampfeinsatz alles andere als bewährt. Demnach sagte einer der Tester: "Die Geräte hätten uns den Tod gebracht."
HoloLens für Militär: bisher wenig Mehrwert
Damit ist aber nicht unbedingt gemeint, dass HoloLens falsche Informationen oder Ähnliches liefert, sondern ein im strengsten Sinn des Wortes praktisches Problem: Denn das Licht, das HoloLens bei der Nutzung von sich gibt, ist theoretisch in der Lage, die Position des Trägers bzw. Nutzers von Weitem zu verraten. Das Leuchten des Geräts war noch aus Hunderten von Metern Entfernung sichtbar, heißt es.
In einer "Operations-Demonstration" scheiterte HoloLens bei vier von sechs Bewertungsszenarien, das teilte ein am Projekt beteiligter Microsoft-Mitarbeiter mit. Kritik übten die Militärs auch am begrenzten Sichtfeld sowie an Größe und Gewicht des Headsets, das die Bewegung eingeschränkt.
Microsoft-Sprecher Frank X. Shaw teilte indes mit, dass die ersten Tests des Integrated Visual Augmentation Systems (IVAS) dennoch als Erfolg gesehen werden. Der für IVAS zuständige Brigadier General Christopher D. Schneider äußerte sich diplomatisch: "Die sich abzeichnenden Ergebnisse zeigen, dass das Programm bei den meisten Bewertungskriterien der Armee erfolgreich war. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch Bereiche auf, in denen das IVAS unzureichend war und zusätzliche Verbesserungen erforderlich sind, die das Heer in Angriff nehmen wird."
Siehe auch:
- IVAS: Microsoft liefert erste Hololenses an das US-Militär aus
- Microsofts HoloLens-Militär-Projekt nach Budget-Kürzung am Ende
- HoloLens-Chef Alex Kipman tritt nach Missbrauchsvorwürfen zurück
- HoloLens im Auto: Microsoft und Volkswagen lösen "Seekrankheit"
- Microsoft HoloLens enttäuscht US-Armee - Milliarden-Deal in Gefahr
Thema:
Videos zum Thema Mixed Reality
- BMW M Mixed Reality: VR-Rennspiel im echten Auto ausprobiert
- Die virtuelle Zukunft: Microsoft Mesh ist auf dem Weg zum Holodeck
- Flight Simulator: Microsoft zeigt neue Funktionen des VR-Updates
- Flight Simulator: Neue Infos zur VR-Beta und weitere Gratis-DLCs
- Build-Panne: So hätte die Apollo 11-Präsentation aussehen sollen
Microsoft HoloLens im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Hypertune: Von Intel unterstütztes Tuning-Tool verspricht + 60 % FPS
- Starlink als Mobilfunkanbieter? T-Mobile-Manager hält Pläne für utopisch
- Windows 11: Großes Bluetooth-Update behebt endlich nervige Probleme
- Windows 11: Microsoft arbeitet wohl an neuem Cursor - So sieht er aus
- "New America"-Schnapsidee: New Mexico will Umbenennung verhindern
- Karte & digital: Handel muss ab 2027 bargeldlose Zahlungen annehmen
- Zuckoff: Entwickler bringt App, die Smart Glasses in der Nähe aufspürt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen