Microsoft veröffentlicht weitere optionale Windows-Updates

Microsoft hat neben dem optionalen Update für Windows 11 auch für die für Windows 10 Version 1809 und für Windows Server 2022 optionale, nicht-si­cher­heits­relevante Updates veröffentlicht. Es handelt sich um die Vorschau für den Juni-Patch-Day. Für alle anderen Windows 10-Versionen gibt es das optionale Update bisher nur im Rahmen des Windows Insider Programms. Mit den optionalen Updates für Mai gibt Microsoft jetzt schon einmal einen Vorgeschmack auf die anstehenden Änderungen. Das Update startet für Nutzer der Windows 10-Version 1809 (LTSC) und für Windows Server 2022.

Die Aktualisierung behebt eine Reihe von Problemen, die nach dem Patch-Day aufgetreten waren beziehungsweise teilweise schon länger bekannt sind. Es handelt sich um nicht-sicherheitsrelevante Aktualisierungen. Details dazu findet man in der Knowledge-Base unter KB5014022 und KB5014021. Wir haben die Änderungen übersetzt und am Ende dieses Beitrags mit angefügt. Einzelheiten zu den Änderungen kennen wir daher aktuell noch nicht in Gänze. Falls zeitnah weitere Details vorliegen, werden wir sie nachreichen.

Die Previews beziehungsweise optionalen Updates entsprechen den früher als C-Updates herausgegebenen Vorab-Versionen von Windows. Die darin enthalten Bugfixes werden - wenn nichts dazwischenkommt - zum Patch-Day im Juni dann automatisch an alle Nutzer verteilt.

Viele Änderungen in der Vorschau

Microsoft startet die Verteilung allerdings nicht wie bei den sicherheitsrelevanten Updates auf einen Schlag. Das Update bringt die Builds 17763.2989 und 20348.740 Server. Das Windows-Team testet mit diesem Update verschiedene Bugfixes und Verbesserungen. Wer von den Fehlerbehebungen schon jetzt profitieren würde und das nun gern möchte, kann das Update bereits beziehen. Optionale Update werden über die Windows Update-Funktion mit angeboten. Man muss es selbst über den Menüpunkt "Optionale Updates" suchen und starten, damit es geladen und installiert wird.

  • Highlights:
    • Behebt nicht sicherheitsrelevante Probleme für Ihr Windows-Betriebssystem.
  • Verbesserungen:
    • Behebt ein Problem, bei dem eine AnyCPU-Anwendung als 32-Bit-Prozess ausgeführt wird.
    • Behebt ein Problem, das Remoteprozeduraufrufe (RPC) an die WMI-Klasse Win32_User oder Win32_Group betrifft. Das Domänenmitglied, das den RPC ausführt, kontaktiert den primären Domänencontroller (PDC). Wenn mehrere RPCs gleichzeitig auf vielen Domänenmitgliedern auftreten, kann dies den PDC überfordern.
    • Behebt ein Problem, das beim Hinzufügen eines vertrauenswürdigen Benutzers, einer vertrauenswürdigen Gruppe oder eines vertrauenswürdigen Computers auftritt, für den eine einseitige Vertrauensstellung besteht. Die Fehlermeldung "Das ausgewählte Objekt stimmt nicht mit dem Typ der Zielquelle überein" wird angezeigt.
    • Behebt ein bekanntes Problem, das dazu führen kann, dass Windows-Servercomputer die Ereignis-ID 40 im Systemereignisprotokoll protokollieren, wenn Sie eine Gruppenrichtlinie auf einem Server oder Client aktualisieren oder aktualisieren. Die Ereignisbeschreibung lautet: "Der Ereignisprotokollierungsdienst ist beim Versuch, eine oder mehrere Richtlinieneinstellungen anzuwenden, auf einen Fehler gestoßen."
    • Behebt ein Problem mit einem Speicherleck, das Windows-Systeme betrifft, die an jedem Wochentag 24 Stunden in Betrieb sind.
    • Behebt ein Problem, das zu Druckfehlern führt, wenn eine Anwendung mit niedriger Integritätsstufe (LowIL) an einen Null-Port druckt.
    • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass die Remote Desktop-Clientanwendung nicht mehr funktioniert, wenn Sie eine Sitzung beenden.
    • Behebt ein Problem, bei dem die Kameraumleitung über das Remotedesktopprotokoll (RDP) in Szenarien mit Remotedesktop (RD), Azure Virtual Desktop (früher Windows Virtual Desktop) und Microsoft Defender Application Guard fehlschlagen kann.
    • Behebt ein Problem, das verhindert, dass Azure Desired State Configuration (DSC)-Szenarien mit mehreren Teilkonfigurationen wie erwartet funktionieren.
    • Behebt ein Problem, bei dem der Abschnitt Anwendungszähler in den Leistungsberichten des Leistungsüberwachungstools nicht angezeigt wird.
    • Behebt ein Problem, bei dem BitLocker nicht verschlüsselt, wenn Sie die Option für die stille Verschlüsselung verwenden.
    • Behebt ein Zuverlässigkeitsproblem im Terminaldienste-Gateway (TS-Gateway), das dazu führt, dass Clients zufällig die Verbindung trennen.
    • Behebt ein Problem, bei dem der Cluster Windows Management Instrumentation (WMI)-Anbieter (ClustWMI.dll) eine hohe CPU-Auslastung in WMIPRVSE.EXE erzeugt.
    • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass ein System nicht mehr reagiert, wenn sich ein Benutzer abmeldet, wenn Microsoft OneDrive verwendet wird.
    • Behebt ein bekanntes Problem, das dazu führen kann, dass Wiederherstellungsdatenträger (CD oder DVD) nicht gestartet werden können, wenn Sie sie mit der Anwendung "Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)" in der Systemsteuerung erstellt haben. Dieses Problem tritt nach der Installation von Windows-Updates auf, die am 11. Januar 2022 oder später veröffentlicht wurden.

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