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Neuartiges Mikro-Atomkraftwerk soll auf LKW transportiert werden
Der japanische Hersteller Mitsubishi Heavy Industries will in den nächsten Jahren einen neuen Typ von besonders kleinen Atomkraftwerken entwickeln. Die Mini-Reaktoren sollen bedarfsorientiert mit einfachen LKW transportiert und an fast beliebigen Orten eingesetzt werden können.
Geht es nach Mitsubishi Heavy, sollen die Mikroreaktoren mit einer Höhe von drei Metern und einer Länge von vier Metern sowie einem Gewicht von 40 Tonnen bei Bedarf ohne großen Aufwand auf einem konventionellen Lastzug transportiert werden können. Sie sollen flexibel und kurzfristig eingesetzt werden, berichtet Nikkei Asia.
Das Unternehmen verspricht einen im Vergleich zu herkömmlichen, größeren Atomkraftwerken sichereren Betrieb, weil alle Komponenten rund um den Reaktorkern, die Kühlsysteme und alle weiteren benötigten Komponenten in dicht verschlossenen Kapseln untergebracht werden sollen.
Um das Risiko einer nicht ausreichenden Kühlung zu minimieren, setzt der Hersteller nach seinen bisherigen Plänen nicht auf die traditionelle Reaktorkühlung mit Flüssigkeiten. Stattdessen will man ein hochleitendes Graphitmaterial verwenden, das den Kern und die meisten Komponenten des Minireaktors umschließt und nicht auslaufen kann.
Mitsubishi Heavy will die neuartigen Mikro-Reaktoren innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte zur Marktreife treiben, vorausgesetzt man bekommt die entsprechenden Genehmigungen von der japanischen Regierung und anderen Behörden. Die Kosten für die auf LKWs leicht transportierbaren Kleinst-Kernkraftwerke sollen jeweils bei "zig Millionen" Dollar liegen und somit erheblich niedriger als bei "großen" Atomkraftwerken.
Graphit-Kühlung und alle Reaktorteile in dichten Zylindern
Das Unternehmen reagiert mit den neuen Kleinst-Reaktoren auf eine wachsende Nachfrage nach Möglichkeiten zur Stromerzeugung ohne Emissionen. Die neuen, kleinen Atomkraftwerke sollen mit einer Leistung von maximal 500 Kilowatt arbeiten und bei Bedarf näher an den Wohnorten von Menschen platziert werden können. Um Risiken einzudämmen, könnten sie auch unter der Erde eingesetzt werden, heißt es.Das Unternehmen verspricht einen im Vergleich zu herkömmlichen, größeren Atomkraftwerken sichereren Betrieb, weil alle Komponenten rund um den Reaktorkern, die Kühlsysteme und alle weiteren benötigten Komponenten in dicht verschlossenen Kapseln untergebracht werden sollen.
25 Jahre Dauerbetrieb, kein Tausch der Brennelemente
Es soll hochangereichertes Uran als Brennstoff verwendet werden, wobei während der geplanten Reaktorlebensdauer von rund 25 Jahren kein Austausch der Brennelemente erfolgt. Liefert das Uran keine Energie mehr, will Mitsubishi Heavy die Möglichkeit bieten, den gesamten Reaktor von seinem Standort zu entfernen.Um das Risiko einer nicht ausreichenden Kühlung zu minimieren, setzt der Hersteller nach seinen bisherigen Plänen nicht auf die traditionelle Reaktorkühlung mit Flüssigkeiten. Stattdessen will man ein hochleitendes Graphitmaterial verwenden, das den Kern und die meisten Komponenten des Minireaktors umschließt und nicht auslaufen kann.
Mitsubishi Heavy will die neuartigen Mikro-Reaktoren innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte zur Marktreife treiben, vorausgesetzt man bekommt die entsprechenden Genehmigungen von der japanischen Regierung und anderen Behörden. Die Kosten für die auf LKWs leicht transportierbaren Kleinst-Kernkraftwerke sollen jeweils bei "zig Millionen" Dollar liegen und somit erheblich niedriger als bei "großen" Atomkraftwerken.
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