US-Militär will bis 2027 neue Kernkraft-Systeme im Weltraum haben
Die USA zeigen immer größeres Interesse daran, Kernenergie im Erdorbit zu nutzen. Jetzt hat das US-Militär bekannt gegeben, dass man bis spätestens 2027 verschiedene Systeme für nukleare Antriebe und Kraftwerke in die Umlaufbahn um unseren Planeten schicken will.
Das US-Militär erforscht...
... neue Kernkraftantriebe im All
Beauftragt wurden laut Bericht von Space.com die beiden US-Unternehmen Ultra Safe Nuclear und Avalanche Energy. Die Aufgabenstellung: Das DIU will "kleine Raumfahrzeuge" im sogenannten cislunaren Raum, also dem Weltraum innerhalb des Mondorbits, testen, die mit nuklearen Antriebs- und Energiesystemen ausgestattet sind. Wie viel die Abteilung dafür investiert, geht aus der Veröffentlichung nicht hervor, eine Einschätzung der wahren Größe der Projekte bleibt vorerst also schwer.
Avalanche Energy plant mit Orbitron ein noch abenteuerlicheres Projekt. So will man Fusionsionen zunächst in elektrostatischen Feldern einfangen. Ein Magnetron soll es dann ermöglichen, die Elektronen näher an den Kernen zu halten. "Die daraus resultierende Fusionsverbrennung bringt dann die energetischen Teilchen hervor, die entweder Wärme oder Elektrizität erzeugen, die ein hocheffizientes Antriebssystem antreiben können." Infografik Zu viel Weltraumschrott: Der Erdorbit hat ein Müllproblem
Immer mehr Aktivität mit nuklearen Ideen
Die sogenannte Defense Innovation Unit (DIU) ist eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums, die das Ziel hat, aufkommende Technologien schnell für die Streitkräfte nutzbar zu machen. Beobachter bezeichnen die Abteilung, die 2015 gegründet wurde, als "Experiment des Pentagons", das zum Ziel hat, Innovationskraft in einer Einheit zu fokussieren. Jetzt hat die DIU bekannt gegeben, dass man zwei Verträge für die Entwicklung von Prototypen vergeben hat. Das Ziel: "Die nächste Generation nuklearer Antriebs- und Energieversorgungsmöglichkeiten für Raumfahrzeuge zu demonstrieren."
Das US-Militär erforscht...
... neue Kernkraftantriebe im All
Beauftragt wurden laut Bericht von Space.com die beiden US-Unternehmen Ultra Safe Nuclear und Avalanche Energy. Die Aufgabenstellung: Das DIU will "kleine Raumfahrzeuge" im sogenannten cislunaren Raum, also dem Weltraum innerhalb des Mondorbits, testen, die mit nuklearen Antriebs- und Energiesystemen ausgestattet sind. Wie viel die Abteilung dafür investiert, geht aus der Veröffentlichung nicht hervor, eine Einschätzung der wahren Größe der Projekte bleibt vorerst also schwer.
Das wird genau geplant
Ultra Safe Nuclear nennt sein Vorhaben EmberCore, dahinter verbirgt sich die Idee einer aufladbaren Radioisotopenbatterie, die für den Antrieb und die Stromversorgung genutzt werden kann. Im Vergleich mit den bisher erprobten Plutonium-Systemen soll hier eine zehnmal höhere Leistung erreicht werden können. "Wenige Kilogramm Brennstoff werden mehr als 1 Million Kilowattstunden (kWh) Energie liefern", so die Erläuterung des DIU.Avalanche Energy plant mit Orbitron ein noch abenteuerlicheres Projekt. So will man Fusionsionen zunächst in elektrostatischen Feldern einfangen. Ein Magnetron soll es dann ermöglichen, die Elektronen näher an den Kernen zu halten. "Die daraus resultierende Fusionsverbrennung bringt dann die energetischen Teilchen hervor, die entweder Wärme oder Elektrizität erzeugen, die ein hocheffizientes Antriebssystem antreiben können." Infografik Zu viel Weltraumschrott: Der Erdorbit hat ein Müllproblem
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