Nestlé: Anonymous hat uns nicht gehackt - haben Daten selbst geleakt
Unter dem Banner der Anonymous-Bewegung haben sich dieser Tage viele Hacktivisten zusammengefunden, die auf vielfältige Weise die Ukraine unterstützen wollen. Eine Aktion richtete sich dabei gegen den Lebensmittelkonzern Nestlé, der aber dementiert.
Nestlé gehört zu jenen westlichen Unternehmen, die ihre Geschäfte in Russland erst einmal nicht einstellten. Je länger die Auseinandersetzung, die sich zunehmend zu einem Vernichtungskrieg gegen die Ukraine entwickelt, andauert, umso stärker wächst auch der Druck auf solche Firmen, die weiterhin in Russland aktiv bleiben. So wurde dieser Tage ein 19 Gigabyte großes Datenpaket veröffentlicht, das aus Protest aus dem Netzwerk des Konzerns gestohlen worden sein soll.
Laut eines Berichtes des US-Magazins Gizmodo dementiert man dies seitens des Unternehmens allerdings. "Die jüngste Behauptung eines Cyberangriffs auf Nestle und das anschließende Datenleck entbehren jeder Grundlage", erklärte ein Sprecher. Demnach sei das Unternehmen selbst dafür verantwortlich, dass das fragliche Datenpaket im Internet kursiert.
"Die Angelegenheit wurde von unserem Sicherheitsteam entdeckt, und es wurde eine entsprechende Überprüfung durchgeführt. Die Daten wurden für eine B2B-Test-Website aufbereitet, um einige Funktionsprüfungen durchzuführen", hieß es weiter. Und auch unabhängige Quellen kommen zu dem Schluss, dass unter dem Banner der Anonymous-Bewegung in diesem Fall ein Hochstapler aktiv war. Denn eine Untersuchung der verfügbaren Daten habe gezeigt, dass statt der 10 Gigabyte lediglich 5,7 Megabyte an realen Firmendaten in dem Paket zu finden waren.
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Laut eines Berichtes des US-Magazins Gizmodo dementiert man dies seitens des Unternehmens allerdings. "Die jüngste Behauptung eines Cyberangriffs auf Nestle und das anschließende Datenleck entbehren jeder Grundlage", erklärte ein Sprecher. Demnach sei das Unternehmen selbst dafür verantwortlich, dass das fragliche Datenpaket im Internet kursiert.
Lediglich einige Testdaten
"Es handelt sich um einen Fall aus dem Februar, bei dem einige randomisierte und überwiegend öffentlich verfügbare Testdaten mit B2B-Charakter für kurze Zeit unbeabsichtigt online zugänglich gemacht wurden", führte der Konzernsprecher aus. Entsprechend seien die fraglichen Informationen bereits vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Netz zu finden gewesen."Die Angelegenheit wurde von unserem Sicherheitsteam entdeckt, und es wurde eine entsprechende Überprüfung durchgeführt. Die Daten wurden für eine B2B-Test-Website aufbereitet, um einige Funktionsprüfungen durchzuführen", hieß es weiter. Und auch unabhängige Quellen kommen zu dem Schluss, dass unter dem Banner der Anonymous-Bewegung in diesem Fall ein Hochstapler aktiv war. Denn eine Untersuchung der verfügbaren Daten habe gezeigt, dass statt der 10 Gigabyte lediglich 5,7 Megabyte an realen Firmendaten in dem Paket zu finden waren.
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Christian Kahle
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