Twitter sperrt Anonymous Germany nach Aktion gegen Attila Hildmann
Die deutsche Vertretung von Anonymous konnte am Montag einen Coup landen, denn das Hacker-Kollektiv übernahm diverse Kanäle des rechtsextremen Hetzers Attila Hildmann. Man teilte mit, dass man private Infos habe, und das wurde Anonymous auf Twitter zum Verhängnis.
Am Montag sorgte das Hacker-Kollektiv für viel Aufsehen, denn man präsentierte das Ergebnis seiner "Operation Tinfoil": Diese hat es sich zum Ziel gemacht, den Rechtsextremen und Antisemiten Attila Hildmann bloßzustellen und seine Kommunikationskanäle trockenzulegen. Das gelang Anonymous Germany auch, man kaperte diverse Webseiten und Telegram-Kanäle, zudem konnten Server übernommen und Daten abgegriffen werden.
Als primären Kanal für die Verbreitung dieser Aktion wählte Anonymous Germany den Kurznachrichtendienst Twitter, doch das hatte Folgen. Denn gestern wurde der offizielle Kanal des Kollektivs vom sozialen Netzwerk gesperrt, und zwar dauerhaft. Wie der Spiegel berichtet, handelte Twitter schnell und nahm das Konto, dem knapp 100.000 Nutzer folgten, nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung aus dem Verkehr.
Twitter begründete die Sperrung folgendermaßen: "Es ist nicht erlaubt, private Informationen anderer Personen ohne deren Erlaubnis zu tweeten. Dazu gehören auch Inhalte, die illegal erworben oder gehackt wurden." Für Twitter spielt dabei offenbar keine Rolle, ob die Informationen bereits veröffentlicht worden sind oder ob - wie im Fall von Anonymous Germany und Hildmann - lediglich damit gedroht wird.
Siehe auch: Attila Hildmann - Anonymous kapert Seiten und Server, erbeutet Daten
Als primären Kanal für die Verbreitung dieser Aktion wählte Anonymous Germany den Kurznachrichtendienst Twitter, doch das hatte Folgen. Denn gestern wurde der offizielle Kanal des Kollektivs vom sozialen Netzwerk gesperrt, und zwar dauerhaft. Wie der Spiegel berichtet, handelte Twitter schnell und nahm das Konto, dem knapp 100.000 Nutzer folgten, nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung aus dem Verkehr.
Twitter begründete die Sperrung folgendermaßen: "Es ist nicht erlaubt, private Informationen anderer Personen ohne deren Erlaubnis zu tweeten. Dazu gehören auch Inhalte, die illegal erworben oder gehackt wurden." Für Twitter spielt dabei offenbar keine Rolle, ob die Informationen bereits veröffentlicht worden sind oder ob - wie im Fall von Anonymous Germany und Hildmann - lediglich damit gedroht wird.
Anonymous nennt das Quatsch
Darauf verweist auch Anonymous selbst. Denn in einem Blogbeitrag schreiben die Aktivisten, dass die von Twitter angegebenen Gründe - Verstöße gegen die Richtlinie zur Verbreitung von gehacktem Material, die Richtlinie zu privaten Informationen und gegen die Richtlinie zu Plattformmanipulation und Spam - nicht zutreffend seien: "Denn weder wurde gehacktes Material verbreitet, noch wurden private Informationen geleakt. Und das mit dem Spam ist eh Quatsch."Siehe auch: Attila Hildmann - Anonymous kapert Seiten und Server, erbeutet Daten
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen