Zensur brechen: Mio. russische Handynummern für die Kontaktaufnahme
Die Versuche, die russische Informations-Blockade zu durchbrechen, nimmt inzwischen Formen an, die so manchem auch die Sorgenfalten auf die Stirn treiben dürfte. Millionen Telefonnummern und E-Mail-Adressen russischer Nutzer wurden öffentlich gemacht.
Die Bereitstellung einer riesigen Sammlung von Kontaktdaten würde bei Datenschützern sicherlich zumindest Bedenken wecken. Trotzdem hat sich ein Team polnischer Programmierer entschieden, eine Liste von 20 Millionen Mobilfunknummern und 140 Millionen E-Mail-Adressen von Privatleuten und Unternehmen aus Russland öffentlich ins Netz zu stellen.
Die Idee dahinter: Möglichst viele Unterstützer sollen diese nutzen können, um direkt Kontakt mit Russen aufzunehmen, um mit ihnen über den Krieg in der Ukraine zu sprechen. Denn in Russland selbst sind zumindest in den Massenmedien nur die offiziellen staatlichen Informationen verfügbar, quasi alle unabhängigen Medien sind derzeit entweder verboten oder können aufgrund des neuen Mediengesetzes keine andere Sicht auf den Krieg gegen das Nachbarland zeigen.
"Liebe Russen, eure Medien werden zensiert. Der Kreml lügt", heißt es in einer Nachricht beispielsweise. "Findet die Wahrheit über die Ukraine im freien Internet und in der Telegram-App heraus. Es ist Zeit, den Diktator Putin zu stürzen!" So können auch User mitmachen, die selbst keine Mittelungen in russischer Sprache schreiben können. Theoretisch wäre es sicherlich auch möglich, die Liste der Nummern komplett automatisiert zu beschicken, dann aber dürfte man schnell in den Spam-Filtern der Netzbetreiber hängen bleiben.
Siehe auch:
Die Idee dahinter: Möglichst viele Unterstützer sollen diese nutzen können, um direkt Kontakt mit Russen aufzunehmen, um mit ihnen über den Krieg in der Ukraine zu sprechen. Denn in Russland selbst sind zumindest in den Massenmedien nur die offiziellen staatlichen Informationen verfügbar, quasi alle unabhängigen Medien sind derzeit entweder verboten oder können aufgrund des neuen Mediengesetzes keine andere Sicht auf den Krieg gegen das Nachbarland zeigen.
Tool für Nachrichten an Russen
Auf dieser Grundlage haben nun wiederum Hacker einer Gruppe namens Squad303 ein Tool gebaut, das Anwender bei der Kontaktaufnahme unterstützen soll. Auf der Webseite 1920.in wird jedem Besucher eine der oben genannten Telefonnummern zugelost. Dazu gibt es verschiedene vorgefertigte Texte. All dies muss man dann nur noch in eine SMS-App kopieren und kann die jeweilige Botschaft direkt übermitteln."Liebe Russen, eure Medien werden zensiert. Der Kreml lügt", heißt es in einer Nachricht beispielsweise. "Findet die Wahrheit über die Ukraine im freien Internet und in der Telegram-App heraus. Es ist Zeit, den Diktator Putin zu stürzen!" So können auch User mitmachen, die selbst keine Mittelungen in russischer Sprache schreiben können. Theoretisch wäre es sicherlich auch möglich, die Liste der Nummern komplett automatisiert zu beschicken, dann aber dürfte man schnell in den Spam-Filtern der Netzbetreiber hängen bleiben.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - vor 2 Stunden -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - vor 3 Stunden -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Heute 11:19 Uhr -
"Ohne Privatsphäre keine Demokratie" Der Neocypherpunk Summi
d-hubs - Gestern 12:52 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 16:50 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen