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Schlechte Brennstoffzelle erweist sich als hervorragender CO2-Filter
Eine Brennstoffzellen-Technologie, die bisher eher als wenig überzeugend angesehen wurde, könnte ihren eigentlichen Nachteil zum Vorteil wandeln - denn das Verfahren trennt während ihres Betriebs hohe Anteile des Kohlendioxids aus der Luft.
Ein Forscher-Team der University of Delaware wollte sich eigentlich daran machen, verbesserte Hydroxide Exchange Membrane (HEM)-Brennstoffzellen zu entwickeln. Diese sind eigentlich preiswerter und umweltfreundlicher herstellbar als die üblichen Systeme dieser Art. Das Problem zeigt sich aber immer wieder darin, dass die HEM-Technologie extrem sensibel auf die Anwesenheit von CO2 reagiert und dann nur noch relativ schlecht arbeitet.
Allerdings zeigte sich, dass man dieses Problem auch zum Vorteil nutzen kann. Aus den HEM-Fuelcells werden dann zwar keine tollen Brennstoffzellen, wohl aber ziemlich gute CO2-Abscheider. Den Forschern gelang es, mit einem Prototypen in der Größe eines Soda-Bereiters rund 98 Prozent des Kohlendioxids aus der durchströmenden Luft herauszufiltern.
Allerdings sollte man vorsichtig damit sein, solche Technologien zum Anlass zu nehmen, weiterzumachen wie bisher. Die Klimakrise wird sich nicht davon aufhalten lassen, dass immer neuer Kohlendioxid produziert und dann in Teilen wieder aus der Luft herausgeholt wird - darauf wiesen Experten schon vielfach hin. Allerdings können solche Verfahren letztlich helfen, die Emissionen aus jenen Quellen, wo sie sich auf keinen Fall vermeiden lassen, zu kompensieren.
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Allerdings zeigte sich, dass man dieses Problem auch zum Vorteil nutzen kann. Aus den HEM-Fuelcells werden dann zwar keine tollen Brennstoffzellen, wohl aber ziemlich gute CO2-Abscheider. Den Forschern gelang es, mit einem Prototypen in der Größe eines Soda-Bereiters rund 98 Prozent des Kohlendioxids aus der durchströmenden Luft herauszufiltern.
Kein Freibrief
In weiteren Versuchen kam man bei kleineren Abscheidern bei einer Größe von etwa 5 x 5 Zentimetern und einem Luft-Durchfluss von zwei Litern pro Minute zu einer CO2-Abscheidung von 99 Prozent. Solche kleinen Systeme könnten flexibel genutzt werden, um direkt an CO2-Quellen eingesetzt zu werden. Das wird natürlich davon abhängen, ob sie auch preiswert genug produziert werden können.Allerdings sollte man vorsichtig damit sein, solche Technologien zum Anlass zu nehmen, weiterzumachen wie bisher. Die Klimakrise wird sich nicht davon aufhalten lassen, dass immer neuer Kohlendioxid produziert und dann in Teilen wieder aus der Luft herausgeholt wird - darauf wiesen Experten schon vielfach hin. Allerdings können solche Verfahren letztlich helfen, die Emissionen aus jenen Quellen, wo sie sich auf keinen Fall vermeiden lassen, zu kompensieren.
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