Plug Power: Brennstoffzellen-Spezialist siedelt sich in NRW an
Der Brennstoffzellen-Spezialist Plug Power expandiert aus den USA nach Europa und hat sich Deutschland als Sitz auf dieser Seite des Atlantiks ausgesucht. Hier soll erst einmal ein Innovations-Zentrum entstehen, das auch technischen Support leistet.
Plug Power arbeitet seit längerem an der Entwicklung verschiedener Typen und Größen von Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff arbeiten, um Strom zu erzeugen. Ausgehend von dem neuen Standort, der an einem noch nicht näher benannten Ort in Nordrhein-Westfalen aufgebaut werden soll, will man jetzt tiefer in den europäischen Markt eintreten.
Komplettes Neuland beschreitet das Unternehmen dabei nicht. Zu den Partnern und Kunden gehört beispielsweise bereits der Automobilkonzern BMW, und mit Renault arbeitet man schon in einem Joint Venture zusammen. Firmenchef Andy Marsh sieht aber deutlich größere Potenziale, da der Bedarf an Technologien zur Nutzung grünen Wasserstoffs in den kommenden Jahren erheblich wachsen wird.
Plug Power, das im Jahr 1997 gegründet wurde, wird seinen deutschen Standort Anfang 2022 offiziell eröffnen. Zu diesem Zeitpunkt sollen dort erst einmal 30 Beschäftigte tätig sein, bis zum kommenden Sommer sollen es dann aber schon 60 sein. Neben Entwicklungs-Laboren wird es auch eine Elektrolyse-Anlage für Wasserstoff sowie ein Service- und Logistikzentrum für Support und Vertrieb geben.
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Komplettes Neuland beschreitet das Unternehmen dabei nicht. Zu den Partnern und Kunden gehört beispielsweise bereits der Automobilkonzern BMW, und mit Renault arbeitet man schon in einem Joint Venture zusammen. Firmenchef Andy Marsh sieht aber deutlich größere Potenziale, da der Bedarf an Technologien zur Nutzung grünen Wasserstoffs in den kommenden Jahren erheblich wachsen wird.
NRW auf Werbe-Tour
Andreas Pinkwart (FDP), der Wirtschaftsminister Nordrhein-Westfalens, bezeichnete Wasserstoff als Schlüsselfaktor für die bevorstehende Transformation der Industrie und des Transportsektors. Man freue sich daher insbesondere, dass Plug Power in das industrielle Herz der deutschen Wirtschaft ziehen will. Pinkwart ist selbst aktuell auf Auslandsreise in den USA, wo er unter anderem Unternehmen aus der Wasserstoff-Branche für eine Ansiedlung in NRW gewinnen will.Plug Power, das im Jahr 1997 gegründet wurde, wird seinen deutschen Standort Anfang 2022 offiziell eröffnen. Zu diesem Zeitpunkt sollen dort erst einmal 30 Beschäftigte tätig sein, bis zum kommenden Sommer sollen es dann aber schon 60 sein. Neben Entwicklungs-Laboren wird es auch eine Elektrolyse-Anlage für Wasserstoff sowie ein Service- und Logistikzentrum für Support und Vertrieb geben.
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