Weichen gestellt: Bosch-Brennstoffzellen sollen ganz China erobern
Der Autozulieferer Bosch sucht sein Heil in der Brennstoffzelle. Mit der Technologie will das Unternehmen jetzt den chinesischen Markt erobern. Mit dem ersten Fahrzeug-Hersteller hat man bereits eine Partnerschaft vereinbaren können.
Allein darf Bosch als ausländisches Unternehmen in China nicht aktiv werden. Daher hat man sich mit Qingling Motors einen Partner gesucht, mit dem man ein Joint Venture gründen kann. Das Gemeinschaftsunternehmen heißt Bosch Hydrogen Powertrain Systems und soll den gesamten chinesischen Markt beliefern. Auch die Herstellung der Systeme werden von der Firma übernommen.
Im Zentrum des Engagements stehen dabei klar die Nutzfahrzeuge, in denen Brennstoffzellen mit einer Versorgung durch Wasserstoff eine realistische Zukunft haben. "Gerade bei großen, schweren Fahrzeugen, die lange Strecken zurücklegen, bietet die Brennstoffzelle klare Vorteile gegenüber dem batterieelektrischen Antrieb", erklärte Stefan Hartung, Bosch- Geschäftsführer und Leiter des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.
Dass dies mit Qingling funktionieren wird, ist bei Bosch ebenfalls keine Frage. Denn man hat es hier nicht mit einem neuen Partner zu tun. Mit dem Konzern arbeitet das deutsche Unternehmen schon seit Jahren in den Bereichen Kraftstoffeinspritzung und Abgasnachbehandlung zusammen. "Die neuerliche Kooperation stellt nicht nur einen Meilenstein auf dem Weg zur Industrialisierung der mobilen Brennstoffzelle dar, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der chinesischen Automobilindustrie", kommentierte Qingling-Chef Du Weidong.
Im Zentrum des Engagements stehen dabei klar die Nutzfahrzeuge, in denen Brennstoffzellen mit einer Versorgung durch Wasserstoff eine realistische Zukunft haben. "Gerade bei großen, schweren Fahrzeugen, die lange Strecken zurücklegen, bietet die Brennstoffzelle klare Vorteile gegenüber dem batterieelektrischen Antrieb", erklärte Stefan Hartung, Bosch- Geschäftsführer und Leiter des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.
Enormer Wachstumsmarkt
Als erste Fahrzeuge mit den Bosch-Brennstoffzellen dürften dabei jene von Qingling auf die Straße kommen. Das Unternehmen deckt die gesamte Bandbreite von leichten Transportern bis zu schweren LKW ab. Aber auch darüber hinaus will man weitere Abnehmer gewinnen. In Verbindung damit, dass China der aktuell wichtigste Wachstumsmarkt für die Elektromobilität ist, könne man dabei auf ein enormes Wachstum hoffen, so Hartung. Bei Bosch erhofft man sich im Grunde, einen großen Anteil an den millionen Brennstoffzellen-Fahrzeugen auszustatten, die laut Prognosen dann um 2030 herum pro Jahr in China zugelassen werden.Dass dies mit Qingling funktionieren wird, ist bei Bosch ebenfalls keine Frage. Denn man hat es hier nicht mit einem neuen Partner zu tun. Mit dem Konzern arbeitet das deutsche Unternehmen schon seit Jahren in den Bereichen Kraftstoffeinspritzung und Abgasnachbehandlung zusammen. "Die neuerliche Kooperation stellt nicht nur einen Meilenstein auf dem Weg zur Industrialisierung der mobilen Brennstoffzelle dar, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der chinesischen Automobilindustrie", kommentierte Qingling-Chef Du Weidong.
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