Hetzner-Kunden erhalten höhere Rechnungen - weil Strom teurer wurde
Beim Betrieb von Datenzentren macht der Strom einen wesentlichen Teil der Betriebskosten aus. Das bekommen nun einige Kunden des Hosters Hetzner zu spüren, auf die nun höhere Rechnungen für den Betrieb der von ihnen genutzten Systeme zukommen.
Betroffen von der Maßnahme ist erst einmal aber nur die so genannte Serverbörse. In dieser können Kunden sich nach Systemen umsehen, die nicht zur Standard-Hardware der Datenzentren gehören. Es handelt sich stattdessen um Server, die beispielsweise nach speziellen Bedürfnissen ehemaliger Kunden modifiziert wurden. Nun bietet man sie günstiger an und ermöglicht so eine Weiternutzung der ohnehin vorhandenen Hardware.
Die den Kunden in Rechnung gestellten Preise sind aber wohl so knapp kalkuliert, dass die in den letzten Monaten gestiegenen Energiepreise den Anbieter nun zum Handeln zwingen. "Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Strompreisentwicklung in Deutschland die Preise für unsere Produkte innerhalb der Serverbörse aktiv von uns angepasst werden. Dieser Schritt ist notwendig, da aktuell bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Servern die Deckung der laufenden Kosten durch die monatliche Miete nicht gegeben ist", teilte das Unternehmen mit.
Seitens des Kundensupports wird darauf hingewiesen, dass es nicht darum gehe, die Kosten unter dem Vorwand der Strompreis-Entwicklung generell zu erhöhen. Wenn die Energie wieder günstiger wird, soll auch dr Aufschlag wieder wegfallen. Zudem bekomme man keine höhere Rechnung, wenn der Server beispielsweise im finnischen Datenzentrum des Unternehmens steht, da dort die Strompreise nicht nennenswert gestiegen sind.
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Die den Kunden in Rechnung gestellten Preise sind aber wohl so knapp kalkuliert, dass die in den letzten Monaten gestiegenen Energiepreise den Anbieter nun zum Handeln zwingen. "Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Strompreisentwicklung in Deutschland die Preise für unsere Produkte innerhalb der Serverbörse aktiv von uns angepasst werden. Dieser Schritt ist notwendig, da aktuell bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Servern die Deckung der laufenden Kosten durch die monatliche Miete nicht gegeben ist", teilte das Unternehmen mit.
Keine dauerhafte Maßnahme
Hetzner schlägt allerdings keine pauschalen Zusatzkosten auf seine Rechnungen drauf. Vielmehr kommt es letztlich darauf an, in welchem Datenzentrum das jeweilige System steht und wie stark es real genutzt wird. Es soll aber durchaus Kunden geben, bei denen die Betriebsgebühren um bis zu 30 Prozent nach oben gegangen sind.Seitens des Kundensupports wird darauf hingewiesen, dass es nicht darum gehe, die Kosten unter dem Vorwand der Strompreis-Entwicklung generell zu erhöhen. Wenn die Energie wieder günstiger wird, soll auch dr Aufschlag wieder wegfallen. Zudem bekomme man keine höhere Rechnung, wenn der Server beispielsweise im finnischen Datenzentrum des Unternehmens steht, da dort die Strompreise nicht nennenswert gestiegen sind.
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Christian Kahle
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