Klage: PayPal soll mit eingefrorenen Konten Geld "gestohlen" haben
PayPal ist im Internet längst ein Quasi-Standard für alle, die keine Kreditkarte nutzen (wollen). Das Unternehmen ist aber auch immer wieder Ziel und Mittel von Betrügern und muss Konten einfrieren. Eine Sammelklage wirft PayPal nun vor, sich dabei unlauter bereichert zu haben.
Was darf PayPal, wenn es darum geht, gegen illegale und verdächtige Aktivitäten vorzugehen? Das ist u. a. die Frage, der sich derzeit bzw. demnächst ein Gericht in den USA stellen wird. Denn wie Ars Technica berichtet, wird dem Bezahldienst vorgeworfen, gegen Gesetze zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität verstoßen zu haben, da PayPal Konten eingefroren hat, ohne konkrete Gründe anzugeben.
Im Prinzip werfen die Kläger PayPal Diebstahl vor. Denn nachdem die Betroffenen das Unternehmen kontaktiert haben, sei ihnen lediglich gesagt worden, dass sie gegen die Nutzungsbestimmungen verstoßen hätten, aber nicht genau wie und welche. In mindestens einem Fall sei dem Nutzer mitgeteilt worden, dass er gegen PayPal eine gerichtliche Vorladung erwirken müsse, um den Grund herauszufinden. Infografik: PayPal ist die Nummer Eins der Online-Bezahldienste
Die Sammelklage wirft PayPal nicht nur vor, dass die Betroffenen nicht wüssten, warum die Sperre erfolgt sei, sondern auch, dass ihnen nicht mitgeteilt wurde, wie sie die Freigabe der Mittel erreichen und wie sie künftige Schritte dieser Art verhindern können.
Bei den drei Klägern handelt es sich um einen Mann, der so genannte Hyaluron-Pens (Hyaluronsäure gegen Falten) verkauft hat, eine Frau, die offenbar Yoga-Bekleidung im Angebot hatte und eine weitere Frau, die Poker-Turniere organsiert hat. Poker spielt auch in einem vierten Fall eine Rolle, denn der Poker-Profi Chris Moneymaker behauptet, dass PayPal ihm 12.000 Dollar schulde, er gilt auch als Organisator der Sammelklage.
Siehe auch:
Im Prinzip werfen die Kläger PayPal Diebstahl vor. Denn nachdem die Betroffenen das Unternehmen kontaktiert haben, sei ihnen lediglich gesagt worden, dass sie gegen die Nutzungsbestimmungen verstoßen hätten, aber nicht genau wie und welche. In mindestens einem Fall sei dem Nutzer mitgeteilt worden, dass er gegen PayPal eine gerichtliche Vorladung erwirken müsse, um den Grund herauszufinden. Infografik: PayPal ist die Nummer Eins der Online-Bezahldienste
Die Sammelklage wirft PayPal nicht nur vor, dass die Betroffenen nicht wüssten, warum die Sperre erfolgt sei, sondern auch, dass ihnen nicht mitgeteilt wurde, wie sie die Freigabe der Mittel erreichen und wie sie künftige Schritte dieser Art verhindern können.
Hat PayPal das Geld "gestohlen"?
Laut den Klägern beansprucht PayPal das Geld nach 180 Tagen für sich, im vorliegenden Fall soll es sich um zusammengerechnet rund 250.000 Dollar gehandelt haben.Bei den drei Klägern handelt es sich um einen Mann, der so genannte Hyaluron-Pens (Hyaluronsäure gegen Falten) verkauft hat, eine Frau, die offenbar Yoga-Bekleidung im Angebot hatte und eine weitere Frau, die Poker-Turniere organsiert hat. Poker spielt auch in einem vierten Fall eine Rolle, denn der Poker-Profi Chris Moneymaker behauptet, dass PayPal ihm 12.000 Dollar schulde, er gilt auch als Organisator der Sammelklage.
Siehe auch:
- PayPal bekommt endlich bei Amazon einen Fuß in die Tür
- PayPal will Rekordsumme für Übernahme Pinterests auf den Tisch legen
- PayPal: Nutzer bekommen neue App mit wichtigen neuen Features
- Geldsammeldienst eingestellt: PayPal legt den Moneypool trocken
- PayPal zieht Preise bei Services mit mangelnder Konkurrenz an
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