Google: 150 Mio. Nutzer werden zu 2-Faktor-Verifizierung gezwungen

Es steht außer Frage, dass es keine wichtigere Sicherheitsfunktion als Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) gibt. Denn hierbei muss der Nutzer einen Login-Versuch per Smartphone etc. bestätigen. Doch nicht alle aktivieren das freiwillig, weshalb Google nun mit Zwang arbeitet.
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Zwei-Faktor-Authentifizierung ist wichtiger denn je

Sichere und einzigartige Passwörter sind wichtig, keine Frage, noch wichtiger ist aber Zwei-Faktor-Authentifizierung. Denn es kann passieren, dass ein Dienst gehackt wird oder ein sonstiges Datenleck hat und dies nicht schnell genug merkt. Dann können Kriminelle womöglich einen Anmeldeversuch starten - doch dieser misslingt, wenn der Nutzer den Zugriff per Smartphone oder ein sonstiges externes Authentifikationsgerät angezeigt bekommt und diesen ablehnen oder genehmigen muss. Infografik: Ein sicheres Passwort wählenEin sicheres Passwort wählen Dennoch wissen viele nicht genug über diese Methode oder finden sie schlichtweg lästig. Das ist auch der Grund, warum Google nun zur Zwangsbeglückung greift bzw. greifen muss. In einem Blogbeitrag schreibt der Suchmaschinenriese aus dem kalifornischen Mountain View, dass man begonnen habe, Nutzerkonten entsprechend zu konfigurieren.

Auch für zwei Millionen YouTuber

Bis Ende des Jahres sollen auf diese Weise rund 150 Millionen Konten auf Zwei-Schritte-Verifizierung umgestellt werden. Außerdem wird man zwei Millionen YouTube-Creators zur Aktivierung des zusätzlichen Schrittes auffordern, damit sollen die Konten der Inhalte-Erschaffer besser geschützt werden.

Diese Authentifizierungsmethode arbeitet derzeit vor allem mit Smartphones, Google hat aber bekannt gegeben, dass man neue 2FA-Technologien entwickeln will. Die Zwangsbeglückung wird übrigens nur auf jene Nutzer angewandt, die über die entsprechende Sicherheitsmaßnahmen (wohl eine mit dem Konto verknüpfte Telefonnummer) verfügen - vom Konto ausschießen will man schließlich niemanden.
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