Frech: Gesperrte Amazon-Verkäufer kehren mit neuen Namen zurück
Eine Reihe der von Amazon verbannten China-Marken, die sich mit Fake-Reviews und unfairen Methoden bei Amazon gute Bewertungen erschlichen hatten, kehren nach und nach wieder zurück. Allerdings nicht mit dem Segen von Amazon, sondern durch Tricks.
Das berichtet das Online-Magazin The Verge. Das Magazin hatte die weltweite Berichterstattung um die betrügerischen Reviews und damit auch den Rauswurf vieler Marken durch ihre Recherchen angestoßen und bleibt nun am Ball, was sich beim Onlinehändler weiter tut. So entdeckten die Redakteure, dass sich einige der rausgeworfenen Marken mittlerweile wieder auf der Verkaufs-Plattform befinden. Ein solches Beispiel ist RavPower. Dessen Smartphone-Zubehör ist teils wieder erhältlich, wobei der Herstellername bei den Angeboten fehlt (N/A) oder der Hersteller als "Rav" angegeben wurde.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten…
"Wir haben diese Marken, ihre Produktdetailseiten und die Verkaufskonten, die für ihre Richtlinienverstöße verwendet wurden, gesperrt. Leider sind diese bösen Akteure motiviert und verwenden verschiedene Taktiken, um der Entdeckung zu entgehen, wenn sie versuchen, ehrliche Kunden, Vertriebspartner und Amazon zu schädigen.
Wir haben eine Reihe von proaktiven Kontrollen eingeführt, die die meisten dieser Versuche verhindern. Wenn Sie einen bösartigen Akteur entdecken, der versucht, erneut in unseren Shop einzudringen, und wir dies übersehen haben, werden wir dies schnell untersuchen und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, auch um unsere proaktiven Kontrollen weiter zu verbessern. Kunden können sich rund um die Uhr per Telefon, E-Mail und Chat an den Kundendienst wenden, wenn sie Bedenken zu einem Produkt oder ihrem Einkaufserlebnis haben."
Das Problem ist also noch lange nicht im Griff, für Amazon ist es eine Sisyphusarbeit. Amazon wird aktuell von einigen der Firmen verklagt, die nach dem Bekanntwerden der Fake-Reviews in diesem Jahr von der Plattform gebannt wurden. Es geht dabei um die Verdienste und ausstehende Zahlungen.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
Neuer Name, altes Spiel geht weiter
Andere Beispiele der Umbenannten sind Vava in "Vav" und TaoTronics in "Taotronic". The Verge hat daraufhin einige der entdeckten Produkte bestellt, um zu bestätigen, ob es sich um die bekannten Geräte handelt. Das war der Fall. Entsprechend kontaktierte The Verge dann Amazon. Das Unternehmen hat eine Stellungnahme zu den Rückkehrern im Store abgegeben:"Wir haben diese Marken, ihre Produktdetailseiten und die Verkaufskonten, die für ihre Richtlinienverstöße verwendet wurden, gesperrt. Leider sind diese bösen Akteure motiviert und verwenden verschiedene Taktiken, um der Entdeckung zu entgehen, wenn sie versuchen, ehrliche Kunden, Vertriebspartner und Amazon zu schädigen.
Wir haben eine Reihe von proaktiven Kontrollen eingeführt, die die meisten dieser Versuche verhindern. Wenn Sie einen bösartigen Akteur entdecken, der versucht, erneut in unseren Shop einzudringen, und wir dies übersehen haben, werden wir dies schnell untersuchen und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, auch um unsere proaktiven Kontrollen weiter zu verbessern. Kunden können sich rund um die Uhr per Telefon, E-Mail und Chat an den Kundendienst wenden, wenn sie Bedenken zu einem Produkt oder ihrem Einkaufserlebnis haben."
Das Problem ist also noch lange nicht im Griff, für Amazon ist es eine Sisyphusarbeit. Amazon wird aktuell von einigen der Firmen verklagt, die nach dem Bekanntwerden der Fake-Reviews in diesem Jahr von der Plattform gebannt wurden. Es geht dabei um die Verdienste und ausstehende Zahlungen.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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