Rechnungsbetrug: Amazon ausgetrickst, 19 Millionen Dollar Schaden

Geld, Dollar, Regen, Geldregen Bildquelle: kalhh
Vier Brüder sind in den USA angeklagt, bei einem systematischen Betrug Amazon.com um rund 19 Millionen US-Dollar erleichtert zu haben. Der Schaden könnte aber auch noch deutlich größer sein, es könnte sich auch um die Spitze des Eisbergs handeln. Die vier Brüder aus New York haben dabei kurz gesagt Amazon Waren in Rechnung gestellt, die Amazon so gar nicht bestellt und die die Brüder häufig auch nicht versendet haben. Dabei machten sie sich unter anderem den Austausch von ASINs (Amazon-Standard-Iden­ti­fi­ka­tions­num­mer) zunutze, um Amazon zu täuschen. Die vier Angeklagten haben versucht, Ama­zon mithilfe eines ausgeklügelten und vielschichtigen betrügerischen Fak­tu­rie­rungs­sys­tems um Millionen Dollar zu betrügen, schreibt Wired zu dem Fall und erklärt den ein­ge­setz­ten Trick, der auch als Overshipping bekannt ist. Aber erst in Verbindung mit der Än­de­rung der ASINs wurde daraus der Millionen-Betrug. Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten... Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...

Rechnungs-Manipulation im großen Stil

Sie eröffneten dazu Verkäuferkonten bei Amazon, um dem Unternehmen Waren zu ver­kau­fen. Durch die Annahme einer Bestellung erklärten sich die Angeklagten bereit, be­stimm­te Waren zu bestimmten Preisen und in bestimmten Mengen zu liefern. Stattdessen ma­ni­pu­lier­ten sie das Verkäufersystem von Amazon und stellten dem Unternehmen dann durch eine Manipulation des Systems Ersatzwaren zu stark überhöhten Preisen und in übermäßigen Mengen in Rechnung.

Die Angeklagten versandten und fakturierten häufig mehr als 10.000 Einheiten eines Artikels, obwohl Amazon weniger als 100 angefordert hatte. Das lief zum Beispiel so ab: Amazon or­der­te zwölf Kanister Desinfektionsmittel zum Preis von 94,03 Dollar. Die Betrüger änderten die ASIN, sodass aus dem bestellten Desinfektionsmittel Zahnbürsten wurden. Anschließend änderten sie die Anzahl der Einheiten und stellten Amazon schließlich 7.000 Zahnbürsten zum Preis von je 94,03 Dollar, also über 650.000 Dollar in Rechnung. In einem anderen Fall bestätigte Amazon den Kauf von einem Parfum in Wert von 289,79 Dollar. Die Brüder stellten eine Rechnung über 927 Barttrimmer im Wert von jeweils 289,79 Dollar aus.

Der Betrug fiel zunächst bei Prüfungen nicht auf. Als Amazon das Muster dann erkannte, sperrte man zunächst die Konten der Betrüger. Doch diese ließen sich nicht abhalten und star­te­ten unter anderen Namen neue Ver­käu­fer-Ac­counts. Nun stehen sie vor Gericht. Für die Staats­an­walt­schaft ist der Fall dabei recht klar. Die jungen Männer hatten ihre Be­trugs­ab­sich­ten dabei gut do­ku­men­tiert, denn sie tauschten sich dazu re­gel­mä­ßig über einen Whats­App-Fa­mi­li­en­chat aus. Dabei soll einer der An­ge­klag­ten ge­schrie­ben ha­ben, er sei "so in the mood to fuck Amazon".

Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch: Amazon Marketplace Fake-Verkäufer: LKA erklärt neue Betrugsmasche Geld, Dollar, Regen, Geldregen Geld, Dollar, Regen, Geldregen kalhh
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