Samsung baut sich um: Galaxy & Co werden jetzt voll mit KI entwickelt
Samsung Electronics hat eine konzernweite Neuausrichtung verkündet, bei der Künstliche Intelligenz in alle "Geschäftsprozesse" des Konzerns eingebunden werden soll. Alle Mitarbeiter sollen alle Produkte mithilfe von KI entwickeln, heißt es.
Das Unternehmen will KI in allen acht wichtigsten Sparten einführen, darunter Entwicklung, Einkauf, Fertigung, Logistik, Marketing, Service und Management-Support. Bereits ab Juni will man dazu diverse extern entwickelte generative KI-Dienste wie Google Gemini, OpenAIs ChatGPT und Anthropic Claude bei allen Konzernsparten einführen.
Die Chefs der verschiedenen Konzernsparten sollen angeblich ein "AX Bootcamp" durchlaufen müssen, bei dem sie ein "intensives KI-Trainingsprogramm" absolvieren sollen. Auch die unter den rund 50 verschiedenen "Presidents" der verschiedenen Abteilungen angesiedelten rund 2300 Manager der Samsung angeschlossenen Firmen erhalten spätestens im August ein entsprechendes Training.
Bis zum Jahresende sollen alle Mitarbeiter ein KI-Training erhalten, so der Plan des Konzerns. Im Hintergrund will man parallel zur Einführung der diversen externen KI-Dienste eigene Sicherheitsrichtlinien einführen, um so mögliche Probleme, die bei der Verwendung der externen KI-Lösungen auftreten könnten, zu vermeiden.
Für die Kundschaft bedeutet der konzernweite Einsatz von KI bei Samsung wohl, dass das Unternehmen immer häufiger entsprechende Materialien auch in seiner Öffentlichkeitsarbeit verwenden wird. Vermutlich wird auch im Design der Software von Samsung und bei den durch den Konzern vermarkteten Endgeräten künftig immer häufiger KI im Spiel sein. Intern dürfte man es aber wie üblich auf massive Kosteneinsparungen abgesehen haben.
Siehe auch:
Alle Konzernteile sollen ChatGPT, Gemini & Co nutzen
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung will künftig in allen Bereichen voll auf die Verwendung von generativer Künstlicher Intelligenz setzen. Das Unternehmen rief eine allumfassende "AI Transformation" aus, die man intern als "AX" bezeichnet. Samsung setzt damit die bereits zu Beginn des neuen Jahres von Konzernchef Lee Jae-yong verkündete "vollständige Änderung der Arbeitsweise und organisatorischen Struktur" fort, heißt es.Das Unternehmen will KI in allen acht wichtigsten Sparten einführen, darunter Entwicklung, Einkauf, Fertigung, Logistik, Marketing, Service und Management-Support. Bereits ab Juni will man dazu diverse extern entwickelte generative KI-Dienste wie Google Gemini, OpenAIs ChatGPT und Anthropic Claude bei allen Konzernsparten einführen.
KI-Bootcamp für das Management angeordnet
Die "Innovationsfähigkeit" des Konzerns soll dadurch in allen Bereichen gefördert werden, wovon laut einem Bericht von ETNews nicht nur Software-Entwicklung und Marketing betroffen sein sollen, sondern auch Entwicklung und Fertigung. Samsung will dabei auch diverse neue betriebliche Richtlinien einführen, die für verschiedene Aufgaben und organisatorische Bereiche umgesetzt werden sollen.Die Chefs der verschiedenen Konzernsparten sollen angeblich ein "AX Bootcamp" durchlaufen müssen, bei dem sie ein "intensives KI-Trainingsprogramm" absolvieren sollen. Auch die unter den rund 50 verschiedenen "Presidents" der verschiedenen Abteilungen angesiedelten rund 2300 Manager der Samsung angeschlossenen Firmen erhalten spätestens im August ein entsprechendes Training.
Bis zum Jahresende sollen alle Mitarbeiter ein KI-Training erhalten, so der Plan des Konzerns. Im Hintergrund will man parallel zur Einführung der diversen externen KI-Dienste eigene Sicherheitsrichtlinien einführen, um so mögliche Probleme, die bei der Verwendung der externen KI-Lösungen auftreten könnten, zu vermeiden.
Für die Kundschaft bedeutet der konzernweite Einsatz von KI bei Samsung wohl, dass das Unternehmen immer häufiger entsprechende Materialien auch in seiner Öffentlichkeitsarbeit verwenden wird. Vermutlich wird auch im Design der Software von Samsung und bei den durch den Konzern vermarkteten Endgeräten künftig immer häufiger KI im Spiel sein. Intern dürfte man es aber wie üblich auf massive Kosteneinsparungen abgesehen haben.
Zusammenfassung
- Samsung verkündet konzernweite "AI Transformation" und will generative KI in allen Bereichen nutzen
- Der Konzern integriert KI in acht Sparten: Entwicklung, Einkauf, Fertigung, Logistik, Marketing und Service
- Externe KI-Dienste wie Google Gemini, ChatGPT und Claude sollen ab Juni eingeführt werden
- Chefs aller Sparten müssen ein intensives "AX Bootcamp" als KI-Trainingsprogramm durchlaufen
- Bis Ende des Jahres sollen alle Mitarbeiter ein entsprechendes KI-Training absolvieren
- Samsung entwickelt eigene Sicherheitsrichtlinien, um Probleme bei der Nutzung externer KI zu vermeiden
- Ziel der Transformation ist die Förderung der "Innovationsfähigkeit" in allen Unternehmensbereichen
Siehe auch:
- One UI 8.5 Beta: Samsung liefert KI-Update jetzt auch fürs Galaxy S24
- Zu viel KI? Samsung zwingt Galaxy S26-Nutzern dritten Assistenten auf
- One UI 8.5: Samsung testet KI-Anrufbeantworter für Galaxy-Handys
- Galaxy Z TriFold ausprobiert: Knackt Samsung den Multitasking-Jackpot?
- Samsung sägt Google ab: Perplexity KI soll im Galaxy S26 übernehmen
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