Amazon will sterbende Kaufhäuser zu Lagern umfunktionieren
Während hierzulande Karstadt und Co Filialen schließen und so die Auswirkungen des Online-Shoppings abfangen wollen, gibt es in den USA schon lange eine ähnliche Entwicklung. Ausgerechnet der Erzfeind der Warenhäuser will die sterbenden Läden nun zu eigenen Lagern umbauen.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat es jüngst umfangreiche Gespräche zwischen Amazon und dem größten Betreiber von Einkaufszentren in den USA gegeben. Amazon soll an der Übernahme von bestimmten, großen Einzelhandelsflächen interessiert sein, die Teil der von Simon Properties betriebenen sogenannten Malls sind.
Bisher werden oder wurden die größten Gebäude vieler Malls in den USA von Warenhausketten wie JC Penney oder Sears genutzt, die dort ähnlich wie Karstadt, Kaufhof & Co in Deutschland ein breites Sortiment an Produkten aller Art anbieten oder angeboten haben. In immer mehr Fällen lohnt sich der Betrieb der riesigen Kaufhäuser jedoch nicht mehr, weil die Kunden verstärkt dem Trend zum Online-Shopping gefolgt sind.
Da sowohl Sears als auch JC Penney Insolvenz angemeldet haben, müssen sie viele ihrer Standorte schließen, um die Krise hoffentlich zu überstehen. Simon Properties' Malls beherbergten zuletzt 63 JC Penney- und 11 Sears-Stores, so dass für Amazon wohl eine breite Auswahl an möglichen Standorten zur Verfügung stehen könnte.
Amazon könnte mit dem Umbau von Malls zu seinen sogenannnten Fulfillment Centern die wichtige "letzte Meile" in seiner Lieferkette bedienen, zumal die Kaufhäuser oft nah an den Wohnorten der Kunden liegen. Es gibt bereits einige Beispiele, in denen Amazon und Paketdienste wie Fedex und DHL entsprechende Flächen von der bisherigen für den Einzelhandel hin zu Lagerhäusern konvertiert haben.
Bisher werden oder wurden die größten Gebäude vieler Malls in den USA von Warenhausketten wie JC Penney oder Sears genutzt, die dort ähnlich wie Karstadt, Kaufhof & Co in Deutschland ein breites Sortiment an Produkten aller Art anbieten oder angeboten haben. In immer mehr Fällen lohnt sich der Betrieb der riesigen Kaufhäuser jedoch nicht mehr, weil die Kunden verstärkt dem Trend zum Online-Shopping gefolgt sind.
US-Warenhausketten gehen reihenweise Pleite
Vielerorts stehen die riesigen Sears- und JC Penney-Standorte deshalb schon jetzt leer oder sind kurz vor der Schließung. Amazon ist hingegen ständig auf der Suche nach neuen Standorten für seine Lagerhäuer, die relativ nah an der potenziellen Kundschaft gelegen sind. Weil der Mall-Betreiber kaum Interessenten für eine Nachnutzung der großen Kaufhäuser findet, sieht sich Amazon nun wohl in einer guten Position.Da sowohl Sears als auch JC Penney Insolvenz angemeldet haben, müssen sie viele ihrer Standorte schließen, um die Krise hoffentlich zu überstehen. Simon Properties' Malls beherbergten zuletzt 63 JC Penney- und 11 Sears-Stores, so dass für Amazon wohl eine breite Auswahl an möglichen Standorten zur Verfügung stehen könnte.
Amazon könnte mit dem Umbau von Malls zu seinen sogenannnten Fulfillment Centern die wichtige "letzte Meile" in seiner Lieferkette bedienen, zumal die Kaufhäuser oft nah an den Wohnorten der Kunden liegen. Es gibt bereits einige Beispiele, in denen Amazon und Paketdienste wie Fedex und DHL entsprechende Flächen von der bisherigen für den Einzelhandel hin zu Lagerhäusern konvertiert haben.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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