Wettbewerb: Amazons Hausmarken werden völlig überbewertet

Amazon, Echo, Mikrowelle, AmazonBasics Microwave Bildquelle: Amazon
Amazons enorme Macht im Versandhandel könnte durchaus ein Problem für Anbieter diverser Produkte sein, denen das Unternehmen inzwischen Eigenmarken vor die Nase gesetzt hat. Allerdings erweist sich bei einer genaueren Begutachtung, dass die meisten dieser Waren im Grunde als Flop angesehen werden müssen.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten... Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
In den USA hat Amazon im vergangenen Jahr immerhin 52,4 Prozent aller Umsätze im Online-Handel auf sich gezogen. Das ist auch einer der Gründe, warum in der US-Politik Stimmen laut werden, die eine Zerschlagung unter anderem dieses Konzerns verlangen, um den Wettbewerb in der Digitalwirtschaft nicht vollständig zum Erliegen kommen zu lassen.

Im Zuge dessen kam die Sprache auch auf die diversen Produkte, die Amazon inzwischen unter Hausmarken vertreibt. Dazu gehören Batterien, Babywindeln, Hosen, Chips und sogar Möbel. Hier stand die Befürchtung im Raum, dass der Konzern die Macht über die eigene Plattform missbrauchen könnte, um den jeweiligen Artikeln einen Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten zu verschaffen.

Billig ist nicht alles

Das ist aber nicht der Fall, wie eine aktuelle Untersuchung in der Praxis zeigt. Das Marktforschungsunternehmen Marketplace Pulse hat die Absatzzahlen von 23.000 Produkten analysiert, um herauszufinden, wie sich diese gegenüber den Amazon-Hausmarken behaupten können. Das Ergebnis: Unerwartet gut.

Die Amazon-Produkte, so hieß es, würden sich schlicht nicht besser verkaufen als ein vergleichbares Produkt einer beliebigen anderen Marke. Und dies sei selbst dann der Fall, wenn beispielsweise AmazonBasics-Artikel in den Suchlisten höher angesiedelt werden als die Waren der Konkurrenz. "Die Vorstellung, dass Amazon ein Produkt einführt und es dann mit etwas Datenmagie dazu bringt, eine Kategorie zu dominieren, ist nichts anderes als eine Verschwörungstheorie", erklärte Juozas Kaziukenas, Gründer von Marketplace Pulse, der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.

Es gibt demnach durchaus einige sehr erfolgreiche Produkte, die Amazon unter eigener Marke verkauft und die gern als Beispiele für das vermeintliche Problem herangezogen werden. Das sind beispielsweise Verbrauchswaren wie Batterien, bei denen oft einfach das billigste Angebot gesucht wird. Die meisten Hausmarken seien allerdings schlicht keine wirklichen Renner und würden bei den Absätzen klar von anderen Anbietern überflügelt. Bei Babywindeln hilft es hingegen kaum, wenn man fürsorglichen Eltern einfach nur niedrige Preise vorsetzt.

Siehe auch: US-Senatorin fordert die Zerschlagung von Amazon, Facebook & Google

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2019-03-19T16:00:00+01:00
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