Digitaler Führerschein in einer App:
Erste Stufe der Umsetzung startet
Fahrer von Kraftfahrzeugen können sich ab sofort eine digitale Version ihres Führerscheins erstellen und auf das Mobiltelefon laden. Das hat das Bundesverkehrsministerium heute zum Start der ersten Stufe des Projektes mitgeteilt.
Für die Entwicklung der nötigen Technologie hatten sich das Ministerium, das Kraftfahrt-Bundesamt und die Bundesdruckerei zusammengetan. Die digitale Version des Führerscheins können Nutzer in der App "ID Wallet" erstellen. Dafür benötigt man einen Personalausweis mit freigeschalteten Digitalfunktionen und einen EU-Führerschein.
Aktuell ist die digitale Fassung allerdings noch nicht dafür vorgesehen, dass man bei einer Verkehrskontrolle lediglich das Mobiltelefon hervorholen und vorzeigen muss. Das soll später aber durchaus einmal Realität werden. Doch auch die Möglichkeiten, die sich mit der ersten Stufe eröffnen, sind für eine ganze Reihe von Nutzern durchaus vorteilhaft.
Das Verkehrsministerium arbeitet nach eigenen Angaben unter anderem mit BMW, der an dem ShareNow-Angebot beteiligt ist, und dem Autovermieter Sixt an einer Umsetzung des digitalen Führerschein-Abgleichs in den Buchungs- und Registrierungsportalen. Anschließend sollen die Einsatzmöglichkeiten immer weiter ausgebaut werden. Damit steckt die Digitalisierung wichtiger Unterlagen aber noch immer in den Kinderschuhen. Seitens der EU will man durchsetzen, dass zukünftig alle Ausweisdokumente und auch bestimmte Zeugnisse und Diplome rechtsgültig in digitaler Form vorgelegt werden können.
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Aktuell ist die digitale Fassung allerdings noch nicht dafür vorgesehen, dass man bei einer Verkehrskontrolle lediglich das Mobiltelefon hervorholen und vorzeigen muss. Das soll später aber durchaus einmal Realität werden. Doch auch die Möglichkeiten, die sich mit der ersten Stufe eröffnen, sind für eine ganze Reihe von Nutzern durchaus vorteilhaft.
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Denn die digitale Fassung kann zukünftig eingesetzt werden, um gegenüber Autovermietungen und Sharing-Diensten den Besitz eines Führerscheins nachzuweisen. Bisher musste man hierfür mindestens eine Video-Authentifizierung durchführen. Dadurch könnte es beispielsweise einfach möglich werden, sich beim Besuch einer anderen Stadt noch im Zug für einen dort tätigen Sharing-Dienst anzumelden und am Bahnhof direkt in ein verfügbares Auto zu steigen.Das Verkehrsministerium arbeitet nach eigenen Angaben unter anderem mit BMW, der an dem ShareNow-Angebot beteiligt ist, und dem Autovermieter Sixt an einer Umsetzung des digitalen Führerschein-Abgleichs in den Buchungs- und Registrierungsportalen. Anschließend sollen die Einsatzmöglichkeiten immer weiter ausgebaut werden. Damit steckt die Digitalisierung wichtiger Unterlagen aber noch immer in den Kinderschuhen. Seitens der EU will man durchsetzen, dass zukünftig alle Ausweisdokumente und auch bestimmte Zeugnisse und Diplome rechtsgültig in digitaler Form vorgelegt werden können.
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Christian Kahle
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