Die Realität der H2-Mobilität:
Toyota verkauft 222 Mirai 2 in 6 Monaten
Der Automobilkonzern Toyota sieht ein deutlich steigendes Interesse an Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Die Absatzzahlen wachsen demnach schnell - allerdings auf einem extrem kleinen Niveau.
Wie das Unternehmen mitteilte, seien in den vergangenen sechs Monaten 222 Fahrzeuge des Typs Mirai in Deutschland zugelassen worden. Das ist vor allem auf den Vertriebsstart der zweiten Generation dieses Modells zurückzuführen. Die Zahl der Wasserstoff-Toyotas auf deutschen Straßen kletterte somit auf insgesamt 525 Fahrzeuge.
Hergestellt wird der Mirai bisher ausschließlich in Toyotas japanischem Stammwerk. Angesichts der geringen Verkaufszahlen dürfte sich der Aufbau weiterer Fertigungskapazitäten in anderen Regionen bisher auch noch nicht lohnen. Der Mirai kostet in der Grundausstattung 64.000 Euro, wird aber meist über Leasing-Angebote an Firmenkunden abgegeben.
Toyota ist trotz der relativ kleinen Zahlen noch immer der größte Anbieter von Wasserstoff-Autos in Deutschland. Laut Kraftfahrzeug-Bundesamt waren im Juli insgesamt 981 solcher Fahrzeuge zugelassen, womit ihr Anteil an den gesamten reinen Elektroautos bei rund einem viertel Prozent liegt. Bei den absoluten Zahlen geht es zwar auch hier relativ schnell nach oben, ob die Fahrzeuge aber je einen signifikanten Anteil am ganzen Automarkt einnehmen werden, lässt sich derzeit kaum sagen.
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Hergestellt wird der Mirai bisher ausschließlich in Toyotas japanischem Stammwerk. Angesichts der geringen Verkaufszahlen dürfte sich der Aufbau weiterer Fertigungskapazitäten in anderen Regionen bisher auch noch nicht lohnen. Der Mirai kostet in der Grundausstattung 64.000 Euro, wird aber meist über Leasing-Angebote an Firmenkunden abgegeben.
Begrenzte Bewegungsfreiheit
Unter privaten Nutzern ist das System derzeit noch kaum zu finden. Das dürfte nicht nur am Preis liegen, sondern auch an den begrenzten Tankmöglichkeiten. In Deutschland gibt es gerade einmal 92 geeignete Wasserstoff-Tankstellen. Und die Reichweite eines Mirai liegt in der Praxis bei etwas über 600 Kilometern. Wenn man sich nicht nur in einem Umkreis um beispielsweise einen Firmenstandort mit angrenzender H2-Station bewegt, muss man Routen hier noch deutlich genauer planen als mit einem Elektroauto.Toyota ist trotz der relativ kleinen Zahlen noch immer der größte Anbieter von Wasserstoff-Autos in Deutschland. Laut Kraftfahrzeug-Bundesamt waren im Juli insgesamt 981 solcher Fahrzeuge zugelassen, womit ihr Anteil an den gesamten reinen Elektroautos bei rund einem viertel Prozent liegt. Bei den absoluten Zahlen geht es zwar auch hier relativ schnell nach oben, ob die Fahrzeuge aber je einen signifikanten Anteil am ganzen Automarkt einnehmen werden, lässt sich derzeit kaum sagen.
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Christian Kahle
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