Die Realität der H2-Mobilität: Toyota verkauft 222 Mirai 2 in 6 Monaten

Der Automobilkonzern Toyota sieht ein deutlich steigendes Interesse an Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. Die Absatzzahlen wachsen demnach schnell - allerdings auf einem extrem kleinen Niveau. mehr... DesignPickle, Forschung, Wissenschaft, Stockfotos, Wissenschaftler, Science, scientist, Wasserstoff, Zapfsäule, Tankstelle, alternative antriebe, H2 Forschung, Wissenschaft, Stockfotos, Wissenschaftler, Science, scientist, Wasserstoff, Zapfsäule, Tankstelle, alternative antriebe, H2

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Ich denke insgeheim hat Toyota mittlerweile selbst eingesehen, dass H2 bei Autos schwachsinnig ist. Oder wieviele H2 Autos haben die im Vergleich zu Batterieautos für die nächsten Jahre angekündigt?
 
@FuzzyLogic: Wieso auch 10 H2 Autos Ankündigen, wenn es noch nicht "gefragt" ist?!

H2 ist sowohl in der Theorie als auch in der Praxis viel besser als Elektro. (Natürlich nur wenn der Strom zur Herstellung von H2 zu 100% aus Wind/Sonne/Wasser hergestellt wird). Auch müsste H2O natürlich effizienter Hergestellt werden (Wie überall ist das möglich, jedoch müssen dafür Investitionen in Forschung etc. getätigt werden)

Die Batterietechnik ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger gleich "gut" oder "schlecht" Revolutionäre Fortschritte gibts wenn dann überhaupt nur in der Theorie.
 
@Edelasos: Deine Aussagen sind allesamt komplett falsch. Es gibt einen Grund wieso kein Hersteller außer Toyota der Brennstoffzelle eine Chance gibt.
 
@FuzzyLogic: Wenn du es sagst :)
 
@Edelasos: vielleicht hast du ja eine plausible Erklärung, wenn die Brennstoffzelle deiner Meinung nach doch überlegen ist?
 
@Edelasos: Naja, er halt halt auch Recht. Alle Deine Behauptungen sind nachweislich falsch. Praktisch, da muss man gar nicht unterscheiden, denn es netterweise gleich alles falsch.
 
@Edelasos: ??? Akku Kapazitäten steigen massiv, Ladezeiten sinken drastisch ??? Aber klar, Bühne frei für die Dogmen. BTW: Um Wasserstoff für 1000KM zu produzieren, benötige ich Strom, mit dem ein E-Auto 1200KM fahren könnte. Soviel zu Sinnhaftigkeit von Wasserstoff. H2 mag einen Sinn haben bei Fahrzeugen die regelmäßige Tagesleistungen von über 800 KM haben, aber ganz sicher nicht beim Privathaushalt.
 
@Erna vom Berg: "Auch müsste H2O natürlich effizienter Hergestellt werden (Wie überall ist das möglich, jedoch müssen dafür Investitionen in Forschung etc. getätigt werden)"

Vielen Dank das du meinen Kommentar nicht gelesen hast.
 
@Edelasos: Das ändert auch nichts: H2 Autos fahren mit Elektromotoren. Jede Umwandlung von Energie auf dem Weg zum Elektromotor ist zwangsläufig mit Verlust behaftet. Erzeugter Strom => Strom in H2 umwandeln => H2 in Strom umwandeln => Fahren Der einzige Vorteil ist das geringere Gewicht im Auto. Das ist auch der einzige Grund, warum Wasserstoff bei großen LKW sich vermutlich durchsetzen wird. Bei kleinen PKW lohnt es sich trotzdem nicht.
 
@Runaway-Fan: und der Strom aus deiner Steckdose kommt so wie er am Solarpanel, Windkraftwerk whatever erzeugt wurde bei dir ohne Umwandlung an? ahja

hab keine genauen Zahlen im Kopf und weiß auch nicht ob dies technisch überhaupt machbar wäre... aber in meinem jugendlichen leichtsinn könnte mir das so vorstellen, dass zumindestens Eigenheimbesitzer am Tage, wo man in der Regel arbeiten ist, den selbst erzeugten Ökostrom eben für die umwandlung von h2 nutzt. abends kann dann "getankt" werden.

und deinen Vorteil den du da nennst halte ich für den wichtigsten... laut google wiegen die Batterien im eAuto bis zu 750kg. Die müssen halt beschleunigt, gebremst werden. Verschleiß, höherer Verbrauch, längerer Bremsweg... Ökologisch fang ich garnicht erst an.

ja es ist nicht Serienreif, aber wenn es keiner Versucht bleiben wir auf eAutos sitzen...
 
@Wuesty: Gewicht spielt bei E-Autos weniger eine Rolle als beim Verbrenner. Denn das Mehrgewicht führt beim Bremsen zu mehr Rückgewinnung von Energie. Zudem sind die neuen Feststoffbatterien wesentlich leichter.
 
@Wuesty: "und der Strom aus deiner Steckdose kommt so wie er am Solarpanel, Windkraftwerk whatever erzeugt wurde bei dir ohne Umwandlung an? ahja"

In meinem Fall wäre das in 80% der Fälle so. Der Wasserstoff an der Tankstelle aber stammt in 95% der Fälle aus der Dampfreformierung aus Erdgas oder Kohle. "Grüner Wasserstoff" ist eine Ideologie.

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"dass zumindestens Eigenheimbesitzer am Tage, wo man in der Regel arbeiten ist, den selbst erzeugten Ökostrom eben für die umwandlung von h2 nutzt. abends kann dann "getankt" werden."

Die Kosten für eine hinreichend leistungsfähige Anlage würde jeden Rahmen sprengen. Eine Tesla Powerwall hat 13,5 kWh Kapazität und kostet 12.000€ mit Einbau. 5 kW Dauerleistung, Smart Grid fähig, für den EInsatz mit E-Autos gedacht.

Die leistungsfähigste Efoy-Brennstoffzelle, die zudem mit Methanol nur arbeitet, kostet 5000€ bei 105 Watt (nicht Kilowatt!) Leistung und erzeugt mir das Methanol nicht mal selbst.

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"und deinen Vorteil den du da nennst halte ich für den wichtigsten... laut google wiegen die Batterien im eAuto bis zu 750kg. Die müssen halt beschleunigt, gebremst werden. Verschleiß, höherer Verbrauch, längerer Bremsweg... Ökologisch fang ich garnicht erst an."

Der Mirai 2 wiegt leer 1900kg und damit 50kg mehr als ein Tesla Model 3 LR AWD, der genauso weit kommt.

Verbrauch ist übrigens ein ganz schlechtes Stichwort, der Mirai hat einen kombinierten Verbrauch von 0,85kg / 100km, das entspricht 33,5 kWh ohne Umwandlungsverluste! Da kann man im Tesla schon ein bisschen auf die Tube drücken.
 
@Wuesty: Also der Strom aus der Steckdose kommt genauso mit Verlusten in das Elektroauto, wie der Strom mit Verlusten zum Elektrolyseur gelangt. Vielleicht sind die Übertragungsverluste geringer, da die Elektrolyseure meist an der Quelle stehen. Dann kommt es zur Elektrolyse und die hat im Industrieellen Maßstab einen Wirkungsgrad von 50% (alles darüber sind Laborwerte unter ideellen Bedingungen). Sprich wenn das Windrad 1 MW Strom erzeugt, erzeugst du Wasserstoff mit einem Energieäquivalent von 500 kWh. Der wird dann komprimiert und zurTankstelle gebracht. Sind wieder Verluste ca. Optimistisch geschätzt 5% -> Nur noch 475 kWh Wasserstoff. Jetzt ist er im Auto und wird durch eine Brennstoffzelle (Wirkungsgrad 50%) zurückgewandelt. Also 273,5 kWh. Damit hätten wir auch den Wirkungsgrad der Gesamtkette. Von 1000 kWh kann ich aktuell 274 kWh verbrauchen. Und das soll Effizient sein?
Ja Elektroautos sind schwer! aber das Gewicht sorgt auch dafür, dass ich einen erheblichen Energieanteil wieder Rekurrieren kann. Und im Vergleich zum Verbrennungsfahrzeug sind es keine 750 kg sondern nur 300-400 kg, da das Gewicht des Motors und des Getriebes gerne unterschlagen wird (VW Tiguan vs. VW ID4: 1715 kg vs. 2124 kg -> ca. 400 kg. Wenn Sie auf 800V Technologie gesetzt hätten, wären es noch mal 100 kg weniger.
Der Bremsweg ist bei Elektroautos sogar kürzer als bei normalen Verbrennern, da neben der Scheibenbremsanlage auch noch die Rekuperation wirkt und zusätzlich das Fahrzeug abbremst. Das gleicht das Mehrgewicht bei weitem aus.

Wasserstoff im privatem Bereich wird nicht kommen. Aktuelle und kommende Generationen an Elektrofahrzeugen sin dem Wasserstofffahrzeug jetzt schon überlegen.
 
@Edelasos: Was soll "Auch müsste H2O natürlich effizienter Hergestellt werden" überhaupt heißen? H2O ist Wasser!

Wenn Du Die H2 Herstellung meinst: das ist schlicht Physik mit seinen Wirkungsgraden, die bei den Umwandlungen zum Zug kommen. Da gibt es quasi nichts zu forschen.
 
@Wuesty: "und der Strom aus deiner Steckdose kommt so wie er am Solarpanel, Windkraftwerk whatever erzeugt wurde bei dir ohne Umwandlung an?"

Ja. Genau das tut er. Der Strom, der hier (oder an einem Ladepunkt) aus der Steckdose kommt, wurde quasi gleichzeitig irgendwo anders erzeugt und dann hochtransformiert (Überlandstrecken) und dann wieder runtertransformiert um hier aus der Steckdose zu kommen. Diese Transformationen sind aber keine "Umwandlung". Eine Umwandlung in einen anderen Energiespeicherstoff und zurück wie bei H2 ist damit nicht inbegriffen.
 
@Erna vom Berg: Mit sinkenden Ladezeiten und ausreichend Lademöglichkeiten wird selbst bei solchen Fahrleistungen Wasserstoff in einigen Jahren keinen Sinn mehr machen. Bis dahin kann man einfach mit dem Verbrenner weiterfahren, aktuell mit 92 Tankstellen in ganz Deutschland macht ein Wasserstoffauto für Langstrecken noch weniger Sinn, wie ja auch im Artikel erklärt.
 
@Edelasos: Ich bin auch aufgeschlossen gegenüber H2 Autos. Aber sie haben diverse Nachteile gegenüber Batterie Autos. 1. Eine Brennstoffzelle ist wesentlich komplexer und wenn da mal was kaputt geht, wird es nicht billig. 2. Selbst wenn wir Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen, ist die Herstellung, Transport und Lagerung von Wasserstoff für H2 Autos immer noch sehr energieaufwendig und es geht im Vergleich zu Batterie Autos viel Energie verloren. H2 Autos lohnen sich aus meiner Sicht daher nur, wenn wir (falls überhaupt) irgendwann eine Energiequelle erschließen, die nahezu unendlich Energie liefert. Erneuerbare Energien sind durch die Fläche und den Ausbau begrenzt. Daher ist auch Ökostrom noch kostbar und sollte nicht für die H2 Herstellung unnötig verschwendet werden. Als Pufferspeicher, bevor man Ökostrom "verliert" ist es natürlich eine Option. Aber damit kann man keine PKW-Flotten betreiben.
 
@Runaway-Fan: Zu deinen Punkten.
1. Die Masse und Weiterentwicklung würde auch dort den Preis drücken. (Wenn das Deutsche Auto in die Werkstatt muss, zahlt man sich auch dumm und dämlich, verglichen z.B. mit einem Japaner.)

Wie ich aber eben schon gesagt habe: Vorschritt gibt es wenn man Investiert und die Masse das Produkt kennt/kauft. Ich kenne aber keine Regierung o.ä. die Milliarden in H2 Investiert.

Das ist so...Wasser/Sonne und Wind wird niemals ausreichen um die ganze Menschheit zu versorgen. Atomkraft o.ä. wird irgendwann wieder aktuell werden. Atomkraft ist "sauber" wenn man den "Abfall" richtig entsorgt. Vor allem sind die Erneuerbaren Klimaabhängig...Kein Regen = Weniger Wasserkraft, Kein Wind = weniger Windkraft, Keine Sonne = Weniger Sonnenenergie...Klar braucht das AKW zur Kühlung auch Wasser...aber es ist eben weniger abhängig vom "Klimawandel"

Aber ja die Diskussion wird wohl nie enden. :)
 
@Edelasos: die Diskussion in Sachen H2 kann halt auch nicht enden, wenn du anfangs behauptest, dass H2 in Theorie _und_ Praxis besser wäre und dann alle möglichen Argumentationen deinerseits sich auf eine zukünftige Entwicklung und einen dann vielleicht kommenden Fortschritt beziehen. Du merkst also gar nicht, dass du dir selber die ganze Zeit widersprichst. Da wird es dann schwierig mit Diskussionen.

Atomkraft ist jetzt schon die mit Abstand teuerste Variante, Strom zu produzieren. Es ist wohl nicht zu erwarten, dass sich das in den nächsten Jahren radikal ändert. Im Gegenteil, die Erneuerbaren werden langsam immer noch günstiger. Die Renaissance der Atomenergie wird also nicht stattfinden. Schon weil kaum jemand so verrückt ist, etwas zu finanzieren, was sich einfach nicht rechnen kann.

Und zuletzt: dass die japanischen Hersteller günstigere Werkstattpreise als die Masse der deutschen Hersteller hat, halte ich für ein Gerücht. Aus eigener Erfahrung mit Toyota kann ich sagen, dass das Gegenteil der Fall ist. Grad für ältere Fahrzeuge werden Teile bei Toyota in Gold aufgewogen, während sie z.B. bei Mercedes deutlich günstiger sind.
 
@Edelasos: "Das ist so...Wasser/Sonne und Wind wird niemals ausreichen um die ganze Menschheit zu versorgen."
Es reicht aus um die ganze Menschheit und noch mehr zu versorgen (theoretisch und auch Praktisch). Man muss die Energie bloß Sinnvoll einsetzen, vernetzen und Nutzen. Und genau das ist die Aufgabe der nächsten 30 Jahre.
 
@Edelasos: Recherchier doch bitte mal alle Deine Behauptungen. Jede davon (auf dieser gesamten Seite) ist falsch. Dass Du da die falschen Schlussfolgerungen ziehst, ist nur logisch.
 
@Edelasos: "Ich kenne aber keine Regierung o.ä. die Milliarden in H2 Investiert."

Ich schon. Unsere: https://www.bmbf.de/bmbf/de/forschung/energiewende-und-nachhaltiges-wirtschaften/nationale-wasserstoffstrategie/nationale-wasserstoffstrategie_node.html .Die 300 Mio. € sind nur die aktuellen Mittel. Da werden seit Jahrzehnten Millionen von € versenkt. Rausgekommen ist dabei wenig.

Und https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug e gibt es auch schon lange. Auch hier gilt: seit Jahrzehnten gibt es Modelle, rausgekommen ist null komma null.
 
@Edelasos: Glaubst du ernsthaft, dass große global agierende Autohersteller auf Batterietechnik setzen, wenn Wasserstoff 'in der Theorie als auch in der Praxis viel besser als Elektro' sei? Ganz egal, wie effizient man die Wasserstoff Herstellung (Und auch Lagerung/Betankung/Umwandlung mittels Brennstoffzelle) bekommt, es kann ja niemals so effizient wie Batteriebetrieb sein. Jede Umwandlung, in welcher Form auch immer, benötigt Energie. Natürlich gibt es Anwendungsgebiete für grünen Wasserstoff, das Alltagsauto des Ottonormal Bürgers ist allerdings keins davon.
 
@Shizar: Die Autohersteller tun das was am meisten Geld bringt und die Regierungen dieser Welt buttern Milliarden in die Elektroautoindustrie und nicht in H2. ;)

Aber eben. Wir werden sehen. Lithiumbatterien sind nicht die Lösung.
 
@Edelasos: Genau. Und am meisten Geld bringt, eine Antriebstechnologie zu supporten, welche am ehesten als Zukunftsfähig angesehen wird. Andernfalls müsste man ja alle paar Jahre immer neue Technologien erforschen und darum ein Fahrzeug entwickeln -> ist natürlich viel Teurer. Und zum Thema Politik: Ich glaube, die Politik unterstützt wenn dann das, was die Automobilhersteller vorgeben, nicht andersrum. Ich würde es mir also schon eher so vorstellen, dass man sich im Vorfeld Gedanken um die 'beste' oder 'effizienteste' Technologie gemacht wurde.
Ich will auch nicht ausschließen, dass das ganze Thema Mobilität nicht nochmal komplett revolutioniert wird - aber aus unserm jetzigen Stand der Technik scheint der Batteriebetrieb der sinnvollste und effizienteste.
 
@Edelasos: Es ist ein ziemlich wildes Gerücht, dass Wasserstoff von der Regierung nicht massiv unterstützt würde. Es gibt sogar eine nationale Wasserstoff-Strategie - wenn es denn sowas mal für den Aufbau erneuerbarer Stromquellen geben würde, wäre schon viel gewonnen ;)
 
@ckahle: Bei der Wasserstoff Strategie geht aber nicht darum das Ausschließlich der PKW Bereich unterstützt wird, sondern darum das SEHR VIELE INDUSTRIEBEREICHE Wasserstoff benötigen um in Richtung CO2 Neutralität zu gehen. Ich verstehe sowieso nicht warum ihr euch JJEDESMAL so aufhängt wen ein doch nur eine Handvoll H2 PKWs auf dem Markt sind. Ihr seid wie kleine Kinder den man die Batterien wegnehmen will.
 
@AlfredENeumann: Ich häng mich nicht auf. Mir ist eh klar, dass das alles eh nur letzte Zuckungen des Konzepts privates Auto ist. ;)
 
@Shizar: Kann schon sein. Die Stromer wurden von den meisten Autoherstellern doch jahrelange ignoriert und am H2 Auto ewig "alibimäßig" herum geforscht. Jetzt, wo es "plötzlich" die strengen Abgasrichtlinien gibt müssen die Hersteller kurzfristig handeln. Ich denke das reine Stromauto ist für die Hersteller einfacher umzusetzen, zumal sich die Regierungen auch dafür entschieden haben.

Also ohne alle Details zu kennen, kann ich mir absolut vorstellen, dass sich nicht die beste Technologie durchsetzt. Zumindest die Vergangenheit hat das bei vielen Technologieentscheidungen gezeigt...
 
@Edelasos:
"Natürlich nur wenn der Strom zur Herstellung von H2 zu 100% aus Wind/Sonne/Wasser hergestellt wird"

Wenn das der Fall ist, wo läge der Sinn, die dreifache MEnge dieses Stroms in ein FCEV zu pumpen? Mal abseits davon, dass 95% der Wasserstoffmenge aus Kohle oder Erdgas mittels Dampfreformierung unter Freisetzung von CO2 gewonnen wird und selbst dieses eigentlich preislich günstige Verfahren PLUS die Subventionen auf den Wasserstoff das Ganze noch zu teuer machen. Niemand kauft ein E-Auto, das 10€ "Kraftstoff"-kosten auf 100km hat.

"Auch müsste H2O natürlich effizienter Hergestellt werden"

Heute gängige Elektrolyseanlagen schaffen über 80% Wirkungsgrad, daran scheiterts nicht.

"Die Batterietechnik ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger gleich "gut" oder "schlecht"

2007 war der Cityel das meistverkaufte E-Auto Europas. 3 Bleiakkus zu je 12V und 90Ah steckten da hinten drin zusammen mit einem 5kW Motor.

Zum gleichen Zeitpunkt hat Mercedes die B-Klasse F-Cell als erstes Brennstoffzellenauto in Kleinserie vorgestellt. PEMFC-Brennstoffzelle mit 100 kW Leistung, 700 bar Drucktank, Li-Ionen Traktionsbatterie, Verbrauch nach NEFZ 0,97 kg/100km, Reichweite 385km.

Außer, dass die Brennstoffzelle etwas an LEistung gewonnen hat und mittlerweile drei Tanks statt einem unterm Auto hängen, hat sich im Mirai exakt gar nichts verändert.

Im E-Auto derweil hat die Li-Ionen Batterie Einzug gehalten, deren Zyklenlebensdauer sich die letzten 20 Jahre über mehr als verzehnfacht hat bei extrem gefallenen Preisen.
 
@FuzzyLogic: https://www.autobild.de/artikel/toyota-e-antriebe-strategie-e-auto-brennstoffzelle-wasserstoff-invest-20543107.html
 
Naja gut, das geht ab 63k los was die Kunden schon mal eingrenzt. Dann kommen noch so Dinge wie die Fahrdaten hinzu und schon rückt der Kraftstoff in den Hintergrund was den "haben will" Faktor betrifft.
Brauchen sich nicht wundern wenn die Kunden denen nicht die Bude einrennen. Was Preis/Leistung betrifft dürften sie bereits mehr Fahrzeuge verkauft haben als viele denken.
 
Toyota sollte sich mal fragen, ob das evtl. Hausgemachte Gründe hat, Egal ob Prius Hybrit oderMirai, man braucht als Käufer schon einen gewissen Hang zur Hässlichkeit.
 
@Erna vom Berg: Beim Prius bin ich dabei, aber der Mirai sieht doch garnicht schlecht aus. Und die ganzen neuen Toyotas sind auch recht schnittig.
 
@Erna vom Berg: Dafür bieten die seit vielen Jahren eine Langzeitqualität, von denen Deutsche Hersteller nur träumen können!
 
So und jetzt mal unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die Marke von 500 Autos in Deutschland kann auch gleich 0 gesetzt werden. Sie existieren quasi nicht. Wieviele Modelle sind generell und von anderen Herstellern in der Pipeline? Quasi keine. Aus welchen wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollte also ein Vermieter von Tank&Rast Fläche oder an Tankstellen also für die nicht existenten Fahrzeuge ein millionenschweres H2 Netz aufbauen wenn statistisch vielleicht alle 10000 Autos ein H2 Auto vorbeikommt. Völlig unwirtschaftlich. Da ist doch jedes E-Auto ein Segen. Selbst wenn zukünftig nur 15-20 Minuten geladen wird, um die Ladesäulen muss man sich meist selbst gar nicht kümmern, die Leute kommen in den kleinen Laden und holen sich nen Kaffe oder Brötchen und machen damit den eigentlichen Umsatz einer Tankstelle. Das Pferd H2 ist sowas von tot im privaten PKW Bereich. Ich sehe das nur noch als Übergangstechnologie im Schwerlastbereich bzw. in konventionellen Pufferkraftwerken oder in der Industrie als Ersatz für Koks/Kohle
 
Der Mirai 2 ist gerade eingeführt worden, was bleibt denn übrig, wenn wir die Mirais abziehen, die als Vorführwagen an die Händler geliefert wurden und dort jetzt versauern?

Als ich noch bei Toyota gearbeitet habe, hatten wir einen Mirai 1 als Vorführer, der dort seit über 2,5 Jahren schon keinen Käufer fand. Der steht dort wahrscheinlich immer noch.
 
Jetzt mal Butter bei die Fische, hat dann jeder Wagen der mit Wasserstoff läuft auch einen V2A-Auspuff oder muss ich dann jedes halbe bis ganzes Jahr ein neuer Auspuff dran weil durch gerostet wenn das Wasser hinten raus läuft während der Fahrt? :D
 
Wasserstoff ist die Zukunft. Das Energienetz schafft es nicht eure E Autos schnell zu laden. Noch nicht einmal 1 Million e Autos. (Video Lesch und Co.) Die Scheichs in Saudi-Arabien bauen gerade ihre Wüste mit Solaranlagen zu, um dann im großen Stil Wasserstoff zu produzieren. Wenn die fertig sind dann wird der Hebel umgelegt.
 
@Klunkerbill: Wozu schnell laden? Wozu 1 Mio E-Autos gleichzeitig laden? Wenn 1 Mio Verbrenner gleichzeitig die 15.000 Tankstellen in Deutschland aufsuchen, bricht die öffentliche Ordnung zusammen.

Und schön, dass uns die Saudis Wasserstoff verkaufen wollen. Verkaufen die uns die Infrastruktur und günstige Brennstoffzellenfahrzeuge gleich mit? War die Unabhängigkeit von Staaten mit zweifelhaftem BLick auf Menschenrechte nicht eines der Zeile, weswegen wir unabhängig von fossilen Brennstoffen werden wollen?
 
@TomW: Deine Argumentation ist völlig sinnlos. Das Tanken eines Verbrenners dauert 5 Minuten und er fährt damit lange z.B. 1000 km für einen VW Golf, Laden kann nebenbei schnell gemacht werden. Das Laden eines Elektroautos dauert lange. Da hängt es sehr von den Ladesäulen ab. Siehe https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/E-Mobilitaet/Ladesaeulenkarte/start.html - Typische Ladestationen haben 11 oder 22 kW, damit läd ein ID.3 von VW in 5:30 Stunden und hat eine Reichweite von 400 km(Angabe VW). Schon einfache Grundrechenarten sollten Dir klar machen, dass Dein Vergleich absurd ist. Edit: Laut KBA ist die durchschnittliche Fahrleistung eines PKW in Deutschland 13.000 km. Mein Golf muss also (optimistisch) 13 mal im Jahr 5 Minuten tanken = 1:05 h. Der ID.3 muss (optimistisch) 32,5 mal tanken = ca. 180 h.
 
@Nunk-Junge: "Typische Ladestationen haben 11 oder 22 kW, damit läd ein ID.3 von VW in 5:30 Stunden und hat eine Reichweite von 400 km(Angabe VW)."

Ist völlig korrekt. Mein Handy braucht, wenn es leer ist, auch 2h an der Steckdose zum wiederaufladen. Aber stehe ich die ganze Zeit daneben und gucke zu? Nö.

Die absolute Mehrzahl der Autos da draußen steht 23h am Tag rum, das sind 23h, die das Auto Zeit zum laden hat für die eine Stunde. Das weitergesponnen reicht ein Ausbau mit Schukodosen plus ein paar Schnellladesäulen an der Autobahn völlig aus, solange sie überall stehen.

Damit dauert das Aufladen eines E-Autos in mienem Fall noch kürzer als das Auftanken meines aktuellen Diesel, für den ich eine gute Viertelstunde Umweg in Kauf nehmen muss.
 
@Klunkerbill: Du hast zu 100% recht! Die Ladeinfrastruktur wird niemals ausreichend sein, vor allem in Ballungsräumen. China schwenkt übrigens schon um auf Wasserstoff...
 
@L_e_X_e_r: Nein. Tut es nicht. Hast Du nicht die ganzen eAutos gesehen, die sie auf der IAA gerade präsentiert haben und die auch (teilweise) nach DE kommen sollen?
 
@Thunderbyte: Du solltest Dich besser informieren: https://www.elektroauto-news.net/2021/china-will-deutlich-mehr-wasserstoff-fahrzeuge-auf-der-strasse-sehen
 
@L_e_X_e_r:
Du solltest deine Quellen aber auch selbst lesen und korrekt einordnen...
Für das Jahr 2035 strebt die Regierung 1 Mio. H2 Fahrzeuge in China an, aber nicht als jährlich Verkauf sondern als absoluter Bestand.
2020 wurden in China 1,3 Mio. Elektrofahrzeugen verkauft (und in Zukunft noch mehr), das heißt 2035 wird Wasserstoff im Verkehr so absolut kein Thema sein, dass dieses Ziel von 1 Mio. nie erreicht werden wird...
Quelle:
https://www.schroders.com/de/de/privatanleger/insights/maerkte/warum-der-chinesische-markt-fuer-elektrofahrzeuge-auf-hochtouren-laeuft/

Btw. du hast doch die schlechte Ladeinfrastruktur beklagt. Ich zitiere aus deiner Quelle: "an 16 Betankungspistolen; 600 Fahrzeuge ließen sich täglich betanken", also dauert ein Tankvorgang ca. 40min bzw. bis der nächste wieder tanken kann. Im Gegensatz kannst du an einem 300kW Schnelllader einen 100kWh Akku in 16min zu 80% aufladen, sprich hast bei einem Tesla wieder eine Reichweite von ca. 400km. Wo kommt nochmal der Zeitvorteil bei einem H2-Tankvorgang her?
 
@GRADY: China setzt damit auf Wasserstoff, was ist da nicht verständlich? Erkläre mir bitte wie die Infrastruktur aussehen müsste damit jeder zu Hause einen 300kW Schnellader zur Verfügung hätte - das ist doch Quatsch!
 
@L_e_X_e_r:
Wenn die Prognosen, auch nur annähernd zutreffen, dann sind 2035 1 Mio. Wasserstofffahrzeuge auf den Straßen, aber in dem gleichen Zeitraum wurden mehr als 100 Mio. Elektrofahrzeuge verkauft, sprich Wasserstoff spielt im Individualverkehr keine relevante Rolle, da < 1% Fahrzeuganteil

Btw. wie kommst du darauf, dass jeder Zuhause ein 300kW Anschluss braucht? Es wird auch kein Privathaushalt mit eigener Wasserstoff-Tankstelle geben, ebenso wie auch heute nicht jeder eine Tankstelle Zuhause hat...

Wasserstoff ist im Individualverkehr weder heute noch morgen ein Thema, weil es einfach ineffizienter ist (Generator -> Strom -> Wasserstoff -> Strom -> Antrieb vgl. Generator -> Strom -> Antrieb). Wasserstoff in der Industrie und in Zukunft in der Luftfahrt und in Teilen in der Schifffahrt wird es notwendig sein, dass steht außer Frage, daher investiert China, wie auch Deutschland sowie die EU in Wasserstoff
 
@GRADY: Der Vergleich mit der Ladestation und der Tankstelle hinkt, da die Ladezeiten immer zu lang für eine Tankstelle sind. Wenn man auf einer klassischen Autobahntankstelle die Anzahl abgefertigter Verbrenner anschaut und das dann auf E-Autos umlegen würde, die eh schon eine kürzere Reichweite besitzen, ist das nicht zu realisieren. Zu Stoßzeiten stehen die Verbrenner ja jetzt schon teilweise an...
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