Akku und Wasserstoff: So sieht Daimlers Konzept für E-LKW aus

Der Automobilkonzern Daimler hat jetzt seine ersten konkreten Schritte für die Elektrifizierung der Flotte großer Nutzfahrzeuge vorgestellt. Denn es ist klar, dass es auch hier eine Alternative zu den Verbrennungs­mo­toren geben muss. Wie zu erwarten, fährt Daimler bei den großen Lastwagen zweigleisig: So stellte man jetzt bereits einen klassischen 40-Tonner vor, dessen Antriebssystem sich aus Batterien speist. Dieser soll dort flexible Einsätze ermöglichen, wo in erster Linie kurze Strecken zu absolvieren sind. Gut geeignet wäre der LKW damit beispielsweise, wenn Handelsketten von den zentralen Lagern im ländlichen Umland ihre Geschäfte in den Städten beliefern wollen.
Daimler: Elektro-LKWAkku-LKW Mercedes-Benz Actros... Daimler: Elektro-LKW...und GenH2 mit H2-Brennstoffzelle
Völlig klar ist hingegen auch, dass die großen Zugmaschinen auf der Langstrecke nicht mit Akkus funktionieren werden. Hier setzt das Unternehmen auf Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff gespeist werden. Damit soll der Diesel perspektivisch auch auf den langen Distanzen, wo mindestens tausend Kilometer überbrückt werden müssen, ersetzt werden können.

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Wasserstoff ist ein weites Feld

Martin Daum, der Technik-Chef der LKW-Sparte bei Daimler erk­lärte aller­dings, dass es noch Zeit brauchen werde, bis dieses Konzept aufgeht. Die Technik ist aktuell noch nicht einsatz­bereit. Und selbst wenn man bereits in Serie gehen könnte, würde wohl niemand solch eine Zug­maschine kaufen, weil es über­haupt keine Infra­struktur für die Betan­kung mit Wasser­stoff gibt. Daum forderte daher von der Politik, hier ent­sprechende Weichen zu stellen, damit die Industrie nicht von einem Henne-Ei-Problem ausgebremst wird.

Daimler plant erst einmal, den Wasserstoff-Truck ab 2023 gemeinsam mit ersten Kunden zu erproben. Richtig in Serie wird das Fahrzeug dann aber erst nach 2025 gehen. Der konkrete Zeitrahmen wird nicht nur vom eigenen Entwicklungsstand, sondern eben auch vom Fortschritt bei der Versorgungs-Infrastruktur abhängen. Der batteriebetriebene LKW hat hingegen weniger Probleme. Diesen soll Daimler bereits im kommenden Jahr in Serie bauen.

In der ersten Ausführung zielt man auf Kunden, die mit ihren Versorgungsfahrzeugen ohnehin keine Strecken von über hundert Kilometern fahren - und davon gibt es im Lieferbetrieb in die Städte relativ viele. Ab 2024 will Daimler dann eine erweiterte Variante auf den Markt bringen, der bis zu 400 Kilometer schafft.

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