Gaming-Studio-CEO outet sich als Abtreibungsgegner, muss zurücktreten
In den USA sorgt gerade ein strenges Abtreibungsgesetz im Bundesstaat Texas für viele Diskussionen. Dazu hatte auch der der CEO von Tripwire Interactive eine Meinung und erklärte öffentlich, dass er dieses befürwortet. Es gab enorme Kritik und John Gibson musste zurücktreten.
In den Vereinigten Staaten wird seit vielen Jahrzehnten heftig über das Recht auf Abtreibung diskutiert, die beiden Lager - "Pro Life" und "Pro Choice" - stehen sich unerbittlich gegenüber. Die Pro-Life-Fraktion kann sich nun über einen Riesenerfolg freuen, denn in Texas wurde ein besonders strenges Gesetz verabschiedet - und vom Obersten Gerichtshof der USA vorerst auch nicht untersagt.
Dabei geht es im Wesentlichen darum, dass Abtreibungen ab der sechsten Schwangerschaftswoche nicht mehr erlaubt sind, nicht einmal im Fall von Vergewaltigungen oder Inzest. Dabei wird auch Beihilfe hart bestraft, wenn die Zeitspanne überschritten wird. Theoretisch macht sich sogar ein Taxifahrer mitschuldig, wenn er unwissentlich eine Schwangere in eine Abtreibungsklinik fährt.
Als Befürworter des texanischen "Heartbeat Law" hat sich vor kurzem John Gibson, CEO von Tripwire Interactive (Killing Floor) geoutet (via Windows Central). Gibson schrieb auf Twitter: "Ich bin stolz darauf, dass der #USSupremeCourt das texanische Gesetz zum Abtreibungsverbot für Babys mit Herzschlag bestätigt hat. Als Entertainer werde ich nicht oft politisch. Doch bei so vielen lautstarken Kollegen auf der anderen Seite dieses Themas war es mir wichtig, mich als Pro-Life-Spieleentwickler zu äußern."
"Diese Sichtweise wird weder von unserem Team geteilt, noch spiegelt sie sich in den von uns entwickelten Spielen wider. Die Aussage steht im Gegensatz zu dem, was wir über die Rechte der Frauen glauben", schrieb Chivalry 2-Entwickler Torn Banner Studios.
Bei Tripwire zog man deshalb die Konsequenzen und trennte sich am Montag von seinem CEO, die Nachfolge übernimmt interimistisch Alan Wilson. Tripwire dazu in einem Statement: "Die Kommentare von John Gibson sind seine eigene Meinung und spiegeln nicht die von Tripwire Interactive als Unternehmen wider. Seine Kommentare missachteten die Werte unseres gesamten Teams, unserer Partner und eines Großteils unserer breiteren Gemeinschaft. Unser Führungsteam bei Tripwire bedauert dies zutiefst und ist sich einig, dass wir schnell handeln und ein positiveres Umfeld schaffen wollen."
Dabei geht es im Wesentlichen darum, dass Abtreibungen ab der sechsten Schwangerschaftswoche nicht mehr erlaubt sind, nicht einmal im Fall von Vergewaltigungen oder Inzest. Dabei wird auch Beihilfe hart bestraft, wenn die Zeitspanne überschritten wird. Theoretisch macht sich sogar ein Taxifahrer mitschuldig, wenn er unwissentlich eine Schwangere in eine Abtreibungsklinik fährt.
Als Befürworter des texanischen "Heartbeat Law" hat sich vor kurzem John Gibson, CEO von Tripwire Interactive (Killing Floor) geoutet (via Windows Central). Gibson schrieb auf Twitter: "Ich bin stolz darauf, dass der #USSupremeCourt das texanische Gesetz zum Abtreibungsverbot für Babys mit Herzschlag bestätigt hat. Als Entertainer werde ich nicht oft politisch. Doch bei so vielen lautstarken Kollegen auf der anderen Seite dieses Themas war es mir wichtig, mich als Pro-Life-Spieleentwickler zu äußern."
Heftige Kritik an Gibson
Das hätte er aber besser lassen sollen, denn für seine Wortmeldung und den expliziten Bezug zu seiner Tätigkeit als Spielentwickler gab es viel Kritik, zahlreiche Kollegen, darunter Cliff Bleszinski, distanzierten sich von Gibson. Auch Partner von Tripwire, die auch als Publisher tätig sind, teilten ihr Missfallen mit, Kritik gab es von den Machern von Maneater und Chivalry 2."Diese Sichtweise wird weder von unserem Team geteilt, noch spiegelt sie sich in den von uns entwickelten Spielen wider. Die Aussage steht im Gegensatz zu dem, was wir über die Rechte der Frauen glauben", schrieb Chivalry 2-Entwickler Torn Banner Studios.
Bei Tripwire zog man deshalb die Konsequenzen und trennte sich am Montag von seinem CEO, die Nachfolge übernimmt interimistisch Alan Wilson. Tripwire dazu in einem Statement: "Die Kommentare von John Gibson sind seine eigene Meinung und spiegeln nicht die von Tripwire Interactive als Unternehmen wider. Seine Kommentare missachteten die Werte unseres gesamten Teams, unserer Partner und eines Großteils unserer breiteren Gemeinschaft. Unser Führungsteam bei Tripwire bedauert dies zutiefst und ist sich einig, dass wir schnell handeln und ein positiveres Umfeld schaffen wollen."
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
WordPress 7.0.1: Ein Wartungs-Release mit Fokus auf Stabilität
d-hubs - Vorgestern 18:42 Uhr -
vivaldi 8.1.4087.48 ist erschienen
d-hubs - 11.07. 19:37 Uhr -
Diskussionsthread: Playstation 4
Venom316 - 10.07. 15:18 Uhr -
ZimaOS - eines der einsteigerfreundlichsten NAS vielleicht....
d-hubs - 10.07. 10:22 Uhr -
Mecklenburg-Vorpommern wagt es - setzt sich ab von Microsoft
d-hubs - 08.07. 18:23 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen