Recht auf Reparatur wird jetzt vom US-Präsidenten durchgesetzt
In den USA wird die Auseinandersetzung um das Recht auf Reparatur jetzt zur Chefsache: Staatspräsident Joe Biden will die Handelsbehörde FTC per Erlass verpflichten, hier eine verbraucherfreundliche Regelung umzusetzen.
Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht, wird es Aufgabe der FTC sein, die Details auszuarbeiten und festzulegen. Das präsidiale Dekret gibt allerdings den Rahmen vor, nach dem hier zu handeln sein soll. Wie aus informierten Kreisen zu erfahren war, soll die Tech-Branche dabei neben anderen Sektoren explizit erwähnt sein.
Seit langer Zeit stehen die Anbieter von Geräten wie Notebooks und Smartphones in der Kritik, weil ihre Produkte immer schwieriger zu reparieren sind. Darüber hinaus verweigern sie oft auch die Herausgabe von Dokumentationen und Ersatzteilen, so dass Verbraucher und unabhängige Werkstätten kaum etwas tun können. Stattdessen bleibt oft nur der Weg zum Hersteller oder zu einem seiner Partner-Dienstleister, was für den Verbraucher oft mit deutlichen Mehrkosten verbunden ist.
Quasi parallel arbeitet auch die EU an entsprechenden Regelungen. Die Gesetzgebung in dem Bereich muss sich dabei gegen massive Lobbyarbeit von Anbietern wie Microsoft und Apple durchsetzen. Der Biden-Erlass wird aber nicht nur die Tech-Branche explizit erwähnen. Es geht auch um Zulieferer für das Militär und die Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen, wo ein ähnlicher Trend zur Hersteller-Exklusivität festzustellen ist.
Seit langer Zeit stehen die Anbieter von Geräten wie Notebooks und Smartphones in der Kritik, weil ihre Produkte immer schwieriger zu reparieren sind. Darüber hinaus verweigern sie oft auch die Herausgabe von Dokumentationen und Ersatzteilen, so dass Verbraucher und unabhängige Werkstätten kaum etwas tun können. Stattdessen bleibt oft nur der Weg zum Hersteller oder zu einem seiner Partner-Dienstleister, was für den Verbraucher oft mit deutlichen Mehrkosten verbunden ist.
Auch die EU ist am Ball
Das Weiße Haus will nun dafür sorgen, dass der Wettbewerb im Reparatur-Bereich gestärkt wird und die Verbraucher einen Defekt in ihrer Nähe und billiger beheben lassen können. Das soll letztlich auch dafür sorgen, dass Produkte länger genutzt werden. Das reduziert den Bedarf an Ressourcen wie Rohstoffen und Energie und schont entsprechend die Umwelt.Quasi parallel arbeitet auch die EU an entsprechenden Regelungen. Die Gesetzgebung in dem Bereich muss sich dabei gegen massive Lobbyarbeit von Anbietern wie Microsoft und Apple durchsetzen. Der Biden-Erlass wird aber nicht nur die Tech-Branche explizit erwähnen. Es geht auch um Zulieferer für das Militär und die Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen, wo ein ähnlicher Trend zur Hersteller-Exklusivität festzustellen ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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