"Protest": Amazon Prime-Kündigungswelle nach Bezos Weltraumflug?
Als Amazon-Gründer Jeff Bezos im vergangenen Monat seinen Weltraumflug angetreten hatte, hagelte es viel Kritik. Vor allem, dass sich Bezos anschließend bei den Amazon-Kunden dafür bedankte, dass sie seinen Traum wahrhaben werden lassen, kam bei vielen schlecht an.
Nun gibt es Proteste - in Form von Kündigungen der Amazon-Prime-Dienste. Das berichtet das Online-Magazin Business Insider. Demnach zeigen sich nun vor allem in den sozialen Netzwerken viele Kunden vor den Kopf gestoßen und veröffentlichen ihre Kündigungen. Der Tenor ist immer gleich: Die Kunden wollen die "Abenteuer" des reichen Amazon-Gründers nicht länger unterstützen und nun stattdessen seine Plattform komplett meiden.
Jeff Bezos selbst hatte sich dabei nach seinem Flug nicht einmal groß gegen die damals aufgekommene Kritik, er sollte doch als Multi-Milliardär mit seinem Geld lieber gutes Tun, als sich ins Weltall schießen zu lassen, gewehrt. Ganz im Gegenteil, er stimmte seinen Kritikern zu und sagte: "Nun, sie haben im wesentlichen Recht." Bezos wird aber aufgrund der Kritik nicht Abstand von seinen Weltraum-Projekten nehmen. Amazons Geschäft wächst zudem kräftig weiter, auch wenn nun einige Kunden sich künftig fernhalten sollten.
Der Ausflug ins Weltall war auch für die Kunden inspirierend
Business Insider hat mit einigen der nun Ex-Amazon-Kunden gesprochen. Viele haben gleich nach der Reise ins All ihr Prime-Abonnement zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt. Sie erklärten, dass der Weltraumflug sie direkt "zur Kündigung inspiriert hat". Ob man nun aber davon sprechen kann, dass es überhaupt eine kritische Menge an Kunden gibt, die sich aufgrund des Amazon-Chefs und seines Verhaltens dafür entscheiden, Amazon nicht weiterzunutzen, ist unklar. Es macht aber derzeit eine große Welle in den US-Medien, die das Thema aufgegriffen haben.Jeff Bezos selbst hatte sich dabei nach seinem Flug nicht einmal groß gegen die damals aufgekommene Kritik, er sollte doch als Multi-Milliardär mit seinem Geld lieber gutes Tun, als sich ins Weltall schießen zu lassen, gewehrt. Ganz im Gegenteil, er stimmte seinen Kritikern zu und sagte: "Nun, sie haben im wesentlichen Recht." Bezos wird aber aufgrund der Kritik nicht Abstand von seinen Weltraum-Projekten nehmen. Amazons Geschäft wächst zudem kräftig weiter, auch wenn nun einige Kunden sich künftig fernhalten sollten.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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