Amazon will Produkte aus China einfliegen, sucht Longrange-Frachter
Der weltgrößte Online-Händler Amazon will seine Flugzeugflotte weiter ausbauen und nimmt dabei jetzt auch einen für das Unternehmen neuen Bereich ins Visier: die Langstrecke. Geht es nach Amazon, sollen seine eigenen Flugzeuge bald Waren direkt aus China nach Westen bringen.
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg sucht Amazon derzeit mit einigem Aufwand nach günstig zu erwerbenden Langstrecken-Flugzeugen der Hersteller Airbus und Boeing, die das Unternehmen zum Ausbau seiner bereits bestehenden Flotte von Frachtmaschinen nutzen will. Ziel ist es, die in China produzierte Ware direkt zu Amazons Lagern in die USA fliegen zu können.
Bisher setzt Amazon fast ausschließlich Boeing 767 ein, die deutlich kleiner sind und vor allem auf Kurz- und Mittelstrecken unterwegs sind. Gleiches gilt auch für die von Amazon verwendeten Boeing 737 und einige wenige ATR-72 Turboprop, die der Konzern derzeit anschafft. Insgesamt zählt die Frachtflotte von Amazon bisher rund 75 Maschinen. Durch die Anschaffung von Langstrecken-Jets würde Amazon den Druck auf die alteingesessenen US-Lieferdienste Fedex und UPS noch einmal erhöhen, die sonst für den US-Konzern den Lufttransport von Gütern übernehmen.
Amazon will angeblich mindestens 10 Airbus A330 anschaffen, wobei zusätzlich auch eine nicht näher benannte Anzahl an Boeing 777 gesucht wird. Gleichzeitig sucht der Konzern auch das dazugehörige Personal, um die neuen Maschinen unter seiner "Flagge" fliegen zu lassen. Noch ist unklar, ob Amazon die Flugzeuge direkt kaufen oder lediglich leasen will.
Als die Coronavirus-Pandemie zu immer mehr Problemen führte, was die Verfügbarkeit von Waren und die nötigen Transportmöglichkeiten anging, begann Amazon zunächst Flugzeuge von Drittfirmen zu chartern. Mit ihnen wurden anfangs vor allem Masken und anderes Schutzmaterial von Herstellern aus China in die USA geflogen. Mittlerweile umgeht Amazon mit den Charterflügen vor allem Probleme bei der Verfügbarkeit von Kapazitäten auf den sonst verwendeten Transportwegen wie etwa Containerfrachtern.
Airbus A330 und Boeing 777 als Longrange-Versionen gesucht
Amazon fahndet den Angaben zufolge nach Boeing 777-300ER und Airbis A330-300, bei denen es sich jeweils um sogenannte Wide-Body-Flugzeuge handelt. Der US-Konzern will die Maschinen bei Bedarf auch von Passagier- zu Frachtflugzeugen umbauen, um sie dann dank ihrer großen Reichweite auf langen Strecken zwischen China und den Vereinigten Staaten einzusetzen.Bisher setzt Amazon fast ausschließlich Boeing 767 ein, die deutlich kleiner sind und vor allem auf Kurz- und Mittelstrecken unterwegs sind. Gleiches gilt auch für die von Amazon verwendeten Boeing 737 und einige wenige ATR-72 Turboprop, die der Konzern derzeit anschafft. Insgesamt zählt die Frachtflotte von Amazon bisher rund 75 Maschinen. Durch die Anschaffung von Langstrecken-Jets würde Amazon den Druck auf die alteingesessenen US-Lieferdienste Fedex und UPS noch einmal erhöhen, die sonst für den US-Konzern den Lufttransport von Gütern übernehmen.
Amazon will angeblich mindestens 10 Airbus A330 anschaffen, wobei zusätzlich auch eine nicht näher benannte Anzahl an Boeing 777 gesucht wird. Gleichzeitig sucht der Konzern auch das dazugehörige Personal, um die neuen Maschinen unter seiner "Flagge" fliegen zu lassen. Noch ist unklar, ob Amazon die Flugzeuge direkt kaufen oder lediglich leasen will.
Als die Coronavirus-Pandemie zu immer mehr Problemen führte, was die Verfügbarkeit von Waren und die nötigen Transportmöglichkeiten anging, begann Amazon zunächst Flugzeuge von Drittfirmen zu chartern. Mit ihnen wurden anfangs vor allem Masken und anderes Schutzmaterial von Herstellern aus China in die USA geflogen. Mittlerweile umgeht Amazon mit den Charterflügen vor allem Probleme bei der Verfügbarkeit von Kapazitäten auf den sonst verwendeten Transportwegen wie etwa Containerfrachtern.
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