Nach Bransons Flug: Jeff Bezos gratuliert, Elon Musk kauft Ticket
Gestern ist der (Fast-)Weltraumflug von Virgin Galactic über die Bühne gegangen und die Reise der VSS Unity an die Grenze des Alls war auch erfolgreich. Das von vielen als PR-Show bezeichnete Unterfangen hat seinen Zweck aber erfüllt, denn es gab auch sogleich neue Buchungen.
Milliardär, Unternehmer und Abenteuerer. Das ist das Image, das Virgin Galactic-Gründer Richard Branson seit bereits Jahrzehnten pflegt und gestern kam ein weiterer und wohl auch der spektakulärste Erfolg hinzu. Denn das SpaceShipTwo-Raumflugzeig VSS Unity (VSS steht für Virgin Space Ship) flog mit sechs Passagieren an Bord (zwei Piloten, Branson und drei Virgin-Angestellte) auf rund 86 Kilometer Höhe. Ob das schon Weltraum ist oder nicht, ist Definitionssache.
Ein paar Minuten durften die Weltraum-Touristen in Schwerelosigkeit verbringen. Branson nutzte die Gelegenheit für eine Nachricht an die Menschheit und sagte: "Ich war einst ein Kind mit einem Traum, das zu den Sternen aufschaute. Jetzt bin ich ein Erwachsener in einem Raumschiff und schaue hinunter auf unsere schöne Erde. An die nächste Generation von Träumern: Wenn wir das tun können, dann stellt euch vor, was ihr tun könnt."
Bezos, der - sofern es Technik und Wetter erlauben - am 20. Juli zu seinem Flug aufbrechen wird, erwies sich dennoch als guter Verlierer und beglückwünschte Branson nach erfolgreicher Landung: "Herzlichen Glückwunsch zum Flug. Ich kann es kaum erwarten, dem Klub beizutreten!"
Ein anderer "Kollege" des Klubs "An Raumfahrt interessierte Milliardäre" ist sogar zum Start der VSS Unity angereist. SpaceX-Gründer Elon Musk ließ sich auch mit Branson vor dem Start fotografieren. Mehr als das: Ihm gefiel offenbar auch, was er sah, denn laut einem Bericht von The Sunday Times (via MSN) reservierte sich Musk für eine Kaution von 10.000 Dollar einen Sitz für einen künftigen Unity-Flug.
Ein paar Minuten durften die Weltraum-Touristen in Schwerelosigkeit verbringen. Branson nutzte die Gelegenheit für eine Nachricht an die Menschheit und sagte: "Ich war einst ein Kind mit einem Traum, das zu den Sternen aufschaute. Jetzt bin ich ein Erwachsener in einem Raumschiff und schaue hinunter auf unsere schöne Erde. An die nächste Generation von Träumern: Wenn wir das tun können, dann stellt euch vor, was ihr tun könnt."
Träume verkaufen sich gut
Branson geht es aber natürlich nicht nur darum, zu inspirieren, sondern auch um das Geschäft mit Weltraum-Träumen. Er wollte zudem auch das Rennen in den Weltall gegen Jeff Bezos gewinnen (auch wenn er stets leugnete, dass es ein Rennen ist).Bezos, der - sofern es Technik und Wetter erlauben - am 20. Juli zu seinem Flug aufbrechen wird, erwies sich dennoch als guter Verlierer und beglückwünschte Branson nach erfolgreicher Landung: "Herzlichen Glückwunsch zum Flug. Ich kann es kaum erwarten, dem Klub beizutreten!"
Ein anderer "Kollege" des Klubs "An Raumfahrt interessierte Milliardäre" ist sogar zum Start der VSS Unity angereist. SpaceX-Gründer Elon Musk ließ sich auch mit Branson vor dem Start fotografieren. Mehr als das: Ihm gefiel offenbar auch, was er sah, denn laut einem Bericht von The Sunday Times (via MSN) reservierte sich Musk für eine Kaution von 10.000 Dollar einen Sitz für einen künftigen Unity-Flug.
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