Industrieroboter: Google-Mutterkonzern Alphabet gründet Intrinsic
Googles Mutterkonzern Alphabet hat ein neues Unternehmen namens Intrinsic gegründet. Intrinsic bietet Industrieroboter-Software und gehört zu dem Alphabet-Komplex "neue Technologien", wie Waymo (selbstfahrende Autos), Wing (Lieferdrohnen) und Verily (Gesundheitswesen).
In einem Blogbeitrag stellt die neue CEO Wendy Tan das zu Alphabet gehörende Intrinsic nun vor. Details darüber, was genau Intrinsic entwickelt oder wer seine Kunden sein werden, sind noch unklar. Laut einem Bericht von The Verge geht es aber ganz speziell um Robotik-Software-Anwendungen. Robotik ist seit Jahren eine Obsession bei Google, schreibt The Verge, aber die Bemühungen des Unternehmens waren bislang unfokussiert und haben noch keine kommerziellen Erfolge hervorgebracht. Das soll Intrinsic nun ändern.
Genügend Potenzial hat der Mutterkonzern sich in den vergangenen zehn Jahren dazu gekauft: Im Jahr 2013 ging Google auf eine Einkaufstour für Roboter und übernahm innerhalb von sechs Monaten sieben Unternehmen, darunter Schaft, Bot & Dolly und Boston Dynamics, welches wohl das bekannteste Unternehmen der Robotik-Entwicklung ist.
Das Projekt wurde bei Google zunächst "Replicant" genannt und von Andy Rubin geleitet, einem Manager, der das mobile Betriebssystem Android mitbegründet hat. Google hat dann allerdings einen Großteil seiner Akquisitionen entweder verkauft oder stillgelegt, auch weil der Bereich Robotik bisher nicht sehr profitabel war. Intrinsic will Robotern mithilfe von KI beibringen, wie sie sich effektiv bewegen und arbeiten. Mit dem Scheitern von dem Projekt Replicant hat sich das Unternehmen schließlich mehr auf die Softwareseite konzentriert - und genau das wird offenbar der Fokus von Intrinsic sein.
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Kreatives und wirtschaftliches Potenzial der Industrierobotik
CEO Wendy Tan White erläutert die Ambitionen von Intrinsic in groben Zügen so: Das Unternehmen will "das kreative und wirtschaftliche Potenzial der Industrierobotik für Millionen von Unternehmen, Unternehmern und Entwicklern erschließen, indem es Software entwickelt, die Industrieroboter einfacher zu bedienen, weniger kostspielig und flexibler" macht.Genügend Potenzial hat der Mutterkonzern sich in den vergangenen zehn Jahren dazu gekauft: Im Jahr 2013 ging Google auf eine Einkaufstour für Roboter und übernahm innerhalb von sechs Monaten sieben Unternehmen, darunter Schaft, Bot & Dolly und Boston Dynamics, welches wohl das bekannteste Unternehmen der Robotik-Entwicklung ist.
Das Projekt wurde bei Google zunächst "Replicant" genannt und von Andy Rubin geleitet, einem Manager, der das mobile Betriebssystem Android mitbegründet hat. Google hat dann allerdings einen Großteil seiner Akquisitionen entweder verkauft oder stillgelegt, auch weil der Bereich Robotik bisher nicht sehr profitabel war. Intrinsic will Robotern mithilfe von KI beibringen, wie sie sich effektiv bewegen und arbeiten. Mit dem Scheitern von dem Projekt Replicant hat sich das Unternehmen schließlich mehr auf die Softwareseite konzentriert - und genau das wird offenbar der Fokus von Intrinsic sein.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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