US-Behörde verklagt Amazon:
Wer haftet für Schrott im Marktplatz?
Amazon wird jetzt von einer US-Regulierungsbehörde verklagt, um eine essentielle Frage zu klären. Es geht um die Haftung für eventuelle Gefahren durch Produkte, die Amazon über seinen Marktplatz vermarktet, aber nicht selbst vertreibt.
Wie die US-amerikanische Consumer Product Safety Commission (CPSC) als oberste Verbraucherschutzbehörde gestern mitteilte, hat man Klage gegen Amazon angestrengt, um den Rückruf von hunderttausenden Produkten zu erzwingen, die von Amazon über den Marketplace vermarktet wurden und eine potenzielle Gefährdung für die Käufer darstellen.
Bei einer internen Abstimmung habe die CPSC entschieden, eine administrative Beschwerde gegen Amazon einzureichen, weil man davon ausgeht, dass der weltgrößte Online-Händler rechtlich dafür verantwortlich ist, Produkte zurückzurufen, von denen eine ernstzunehmende Gefahr für Verletzungen oder den Tod der Käufer ausgeht.
Man müsse nun klären, wie die riesigen Drittanbieter-Plattformen effizienter behandelt werden können, um die zahllosen amerikanischen Konsumenten zu schützen, die sich auf die dort vermarkteten Produkte verlassen, so die CPSC. Nach Angaben der Behörde habe Amazon bereits erste Schritte eingeleitet, um die Gefahr durch einen Teil der beanstandeten Produkte aus der Welt zu schaffen, die aber bisher nicht ausreichen.
Amazon erklärte seinerseits nur, dass man die Grundlagen der Beschwerde der US-Verbraucherschutzbehörde nicht nachvollziehen könne, weil man bereits eine Ausweitung eines laufenden Rückrufprogramms angeboten habe, bei dem auch Produkte eingeschlossen wären, die von Drittanbietern verkauft werden. Amazon habe den überwiegenden Teil der betroffenen Produkte bereits aus seinem Store entfernt und den Kunden in den meisten Fällen ihr Geld erstattet, so der Konzern.
Amazon Marketplace ist eine riesigen Plattform, über die viele Drittanbieter ihre Produkte vermarkten können. Amazon bietet dabei nur eine Art Plattform, um diese Produkte zentral zum Kauf anzubieten, die Lieferung und den Verkauf wickeln die Händler jedoch selbst ab. Der Marktplatz beinhaltet neben diversen legitimen Produkten mittlerweile allerdings auch Unmengen von wenig brauchbaren Dingen, die mit falschen Marketing-Versprechen beworben werden.
Bei einer internen Abstimmung habe die CPSC entschieden, eine administrative Beschwerde gegen Amazon einzureichen, weil man davon ausgeht, dass der weltgrößte Online-Händler rechtlich dafür verantwortlich ist, Produkte zurückzurufen, von denen eine ernstzunehmende Gefahr für Verletzungen oder den Tod der Käufer ausgeht.
Rauchmelder melden nicht, Haartrockner ohne Stromschlagschutz
Unter anderem geht es um 24.000 Rauchmelder, die nicht richtig funktionierten. Außerdem sind fast 400.000 Haartrockner Mittelpunkt des Vorgehens der US-Verbraucherschützer, weil diese nicht über einen ausreichenden Schutz gegen Stromschläge verfügten. Hinzu kommen "zahlreiche" Schlafanzüge für Kinder, die unter Umständen in Brand geraten könnten.Man müsse nun klären, wie die riesigen Drittanbieter-Plattformen effizienter behandelt werden können, um die zahllosen amerikanischen Konsumenten zu schützen, die sich auf die dort vermarkteten Produkte verlassen, so die CPSC. Nach Angaben der Behörde habe Amazon bereits erste Schritte eingeleitet, um die Gefahr durch einen Teil der beanstandeten Produkte aus der Welt zu schaffen, die aber bisher nicht ausreichen.
Amazon erklärte seinerseits nur, dass man die Grundlagen der Beschwerde der US-Verbraucherschutzbehörde nicht nachvollziehen könne, weil man bereits eine Ausweitung eines laufenden Rückrufprogramms angeboten habe, bei dem auch Produkte eingeschlossen wären, die von Drittanbietern verkauft werden. Amazon habe den überwiegenden Teil der betroffenen Produkte bereits aus seinem Store entfernt und den Kunden in den meisten Fällen ihr Geld erstattet, so der Konzern.
Amazon Marketplace ist eine riesigen Plattform, über die viele Drittanbieter ihre Produkte vermarkten können. Amazon bietet dabei nur eine Art Plattform, um diese Produkte zentral zum Kauf anzubieten, die Lieferung und den Verkauf wickeln die Händler jedoch selbst ab. Der Marktplatz beinhaltet neben diversen legitimen Produkten mittlerweile allerdings auch Unmengen von wenig brauchbaren Dingen, die mit falschen Marketing-Versprechen beworben werden.
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