Microsoft versteckt in China LinkedIn-Profile, die Tiananmen erwähnen
Microsoft hat bereits Anfang Juni dieses Jahres für Diskussionen gesorgt, denn man hat - auch im Westen - in seiner Suchmaschine Bing Fotos des berühmten "Tiananmen Tank Man" geblockt. Damit ist jenes ikonische Foto gemeint, das einen unbekannten Mann zeigt, der sich in Peking einsam einem bzw. mehreren Panzern in den Weg stellt.
Der Redmonder Konzern sprach damals von einem "menschlichen Fehler", das Bild sollte nicht außerhalb Chinas blockiert werden. Dass dieses Foto und andere aus der Serie nicht via Bing in der Volksrepublik angeboten werden, ist aber keine Überraschung, denn die Staatsführung des Landes zensiert so etwas und zwingt auch alle Unternehmen aus dem Westen dazu, wenn diese in China Geschäfte machen wollen.
Nun wurde ein weiterer Aspekt dieser Zensur gesichtet, diesen hat der Sicherheitsforscher Kevin Beaumont entdeckt (via MSPU). Denn wer Tiananmen auf seinem Profil des Business-Netzwerks LinkedIn erwähnt, der kann damit rechnen, dass sein Profil in China nicht zu sehen ist.
Beaumont schreibt dazu ironisch auf Twitter, dass dies ein "Operations Security"-Hinweis sei: "OPSEC-Tipp - wenn Sie nicht über Leute in China auf LinkedIn gephisht werden wollen, fügen Sie 'Tiananmen-Platz' zu Ihren Interessen hinzu und Ihr Profil wird in China nach ein paar Tagen automatisch unsichtbar."
Der Redmonder Konzern sprach damals von einem "menschlichen Fehler", das Bild sollte nicht außerhalb Chinas blockiert werden. Dass dieses Foto und andere aus der Serie nicht via Bing in der Volksrepublik angeboten werden, ist aber keine Überraschung, denn die Staatsführung des Landes zensiert so etwas und zwingt auch alle Unternehmen aus dem Westen dazu, wenn diese in China Geschäfte machen wollen.
Nun wurde ein weiterer Aspekt dieser Zensur gesichtet, diesen hat der Sicherheitsforscher Kevin Beaumont entdeckt (via MSPU). Denn wer Tiananmen auf seinem Profil des Business-Netzwerks LinkedIn erwähnt, der kann damit rechnen, dass sein Profil in China nicht zu sehen ist.
Beaumont schreibt dazu ironisch auf Twitter, dass dies ein "Operations Security"-Hinweis sei: "OPSEC-Tipp - wenn Sie nicht über Leute in China auf LinkedIn gephisht werden wollen, fügen Sie 'Tiananmen-Platz' zu Ihren Interessen hinzu und Ihr Profil wird in China nach ein paar Tagen automatisch unsichtbar."
"Verbotener Inhalt"
Microsoft schickt hierzu auch eine Warnung, denn vor dem Herausfiltern bekommen Nutzer eine Warnung, die ihnen die Möglichkeit gibt, von sich aus nicht erlaubte Inhalte zu löschen. Microsoft: "Ihr LinkedIn-Profil ist ein integraler Bestandteil der Art und Weise, wie Sie Ihr berufliches Selbst in der Welt präsentieren. Deshalb glauben wir, dass es wichtig ist, Sie darüber zu informieren, dass aufgrund des Vorhandenseins von verbotenen Inhalten im Abschnitt Kenntnisse und Fähigkeiten Ihres LinkedIn-Profils Ihr Profil und Ihre öffentlichen Aktivitäten, wie etwa Ihre Kommentare und Elemente, die Sie mit Ihrem Netzwerk teilen, in China nicht sichtbar gemacht werden."
Mehr zum Thema: Microsoft Corporation
Kommentar abgeben
Netiquette beachten!
Neue Microsoft-Bilder
Interessante & lustige Microsoft-Videos
- Windows 95: Keynote-Video ist erstmals in voller Länge zu sehen
- Windows Startup-Sounds Remix - Nächster Hinweis auf Windows 11
- Satya Nadella und Phil Spencer sprechen über das Thema 'Gaming'
- Microsoft zeigt, wie man sich die Büro-Meetings der Zukunft vorstellt
- Microsoft und IBM: Wie eine Partnerschaft an OS/2 gescheitert ist
- Netflix zeigt Doku-Special über das Leben und Schaffen von Bill Gates
- Planet X3: Nach vielen Jahren gibt es bald ein neues MS-DOS-Spiel
- Akku-Test: Microsoft Edge gewinnt wieder gegen Chrome und Firefox
- Reddit AMA 2017: Video zeigt Bill Gates als Cartoon-Figur
- Reddit AMA 2016: Häufige Fragen an Bill Gates
Weiterführende Links
- Microsoft Corporation
- Satya Nadella-Themenspecial
- Xbox Series X-Themenspecial
- Xbox-One-Themenspecial
- Windows-11-Themenspecial
- Windows-10-Themenspecial
- Office-Themenspecial
- Microsoft Research-Themenspecial
- Microsoft HoloLens-Themenspecial
- Microsoft Surface-Themenspecial
- Microsoft-Hardware-Themenspecial
Beliebt im Preisvergleich
- Windows:
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Edge Sicherheitsupdate: Schwachstelle wird bereits aktiv ausgenutzt
- Motorola Moto G52: Mittelklasse-Smartphone für 249 Euro vorgestellt
- Verbraucherschutz kritisiert DKB-Bank: Kosten für Geldabhebung unklar
- Google Pixel 7 (Pro): Details zur Kamera-Ausstattung aufgetaucht
- Kritischer Windows-RPC-Fehler: Informationen zum Patch-Day April
- E-Auto-Förderung: Änderungen früher als gedacht, Plugin fällt raus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen