Corona-Lockdown: Microsoft lässt Mitarbeiter im Datenzentrum schlafen
Corona hat die Bedeutung von Datenzentren ins Rampenlicht gerückt. Jetzt erlaubt ein Bericht einen Blick durchs Schlüsselloch. Zur Hochzeit der Pandemie hatten es sich Microsoft-Mitarbeiter in Datenzentren gemütlich gemacht, um Lookdown und Arbeit unter einen Hut zu bringen
"Ich habe erstaunliche Geschichten über Leute gehört, die tatsächlich in Rechenzentren geschlafen haben", so Kristen Roby Dimlow, Corporate Vice President für Total Rewards, Performance und Human Resources Business Insights bei Microsoft, während eines Gesprächs mit den Morgan Stanley-Analysten Josh Baer und Mark Carlucci laut CNBC. "In bestimmten Ländern gab es strikte Lockdowns, und so haben sich unsere eigenen Mitarbeiter dafür entschieden, im Rechenzentrum zu schlafen, weil sie Angst hatten, an einer Straßensperre hängenzubleiben, wenn sie versuchten, nach Hause zu kommen."
Darüber hinaus war für Microsoft laut Dimlow auch die Organisation der weiteren Arbeiten, die ein Datenzentrum am Laufen halten, während der Pandemie eine durchaus große Herausforderung. Das Unternehmen hatte für Mitarbeiter den Transport unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert. Darüber hinaus wurden auch Hotelzimmer in der Nähe der Anlagen bereitgestellt. All diese Faktoren bringen natürlich Reibungspunkte mit, die den normalen Ablauf stören: "Wir mussten in einigen Fällen zu Schichtarbeit übergehen, Tag und Nacht, um die Arbeit innerhalb des gleichen Zeitplans zu erledigen", so der für Cloud-Betrieb verantwortliche Manager Noelle Walsh.
Wenn der Lockdown droht, bleiben die Microsoft-Mitarbeiter im Rechenzentrum
Arbeit von Zuhause war wegen Corona für viele Menschen, wo es möglich war, erstmals fester Bestandteil ihres Arbeitsalltags - teilweise über Wochen und Monate. Natürlich gibt es aber auch in der IT-Welt viele Berufe, die es erfordern, vor Ort tätig zu werden. Genau in dieser Hinsicht hat jetzt ein Microsoft-Mitarbeiter einen interessanten Einblick in die Arbeit der Microsoft-Datenzentren zum Höhepunkt der Corona-Pandemie gewährt."Ich habe erstaunliche Geschichten über Leute gehört, die tatsächlich in Rechenzentren geschlafen haben", so Kristen Roby Dimlow, Corporate Vice President für Total Rewards, Performance und Human Resources Business Insights bei Microsoft, während eines Gesprächs mit den Morgan Stanley-Analysten Josh Baer und Mark Carlucci laut CNBC. "In bestimmten Ländern gab es strikte Lockdowns, und so haben sich unsere eigenen Mitarbeiter dafür entschieden, im Rechenzentrum zu schlafen, weil sie Angst hatten, an einer Straßensperre hängenzubleiben, wenn sie versuchten, nach Hause zu kommen."
Große Herausforderung
Wie Dimlow ausführt, darf man sich hier aber keine großen Bettenlager zwischen rauschenden Serverschränken vorstellen. Vielmehr habe es sich um einige wenige Mitarbeiter gehandelt, die an entscheidenden Stellen der Microsoft-Infrastruktur tätig sind. Konkret sei es in den Datenzentren für die Online-Dienste wie Microsoft Teams sowie die Public-Cloud-Infrastruktur für Drittkunden dazu gekommen, dass Mitarbeiter vor Ort arbeiten mussten.Darüber hinaus war für Microsoft laut Dimlow auch die Organisation der weiteren Arbeiten, die ein Datenzentrum am Laufen halten, während der Pandemie eine durchaus große Herausforderung. Das Unternehmen hatte für Mitarbeiter den Transport unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert. Darüber hinaus wurden auch Hotelzimmer in der Nähe der Anlagen bereitgestellt. All diese Faktoren bringen natürlich Reibungspunkte mit, die den normalen Ablauf stören: "Wir mussten in einigen Fällen zu Schichtarbeit übergehen, Tag und Nacht, um die Arbeit innerhalb des gleichen Zeitplans zu erledigen", so der für Cloud-Betrieb verantwortliche Manager Noelle Walsh.
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