Nicht nur Apple Pay: Bundestag bricht iPhone-NFC weiter auf
Der Bundestag zieht gegenüber Apple die Daumenschrauben etwas fester an. Das Unternehmen soll seine Quasi-Monopolstellung über die NFC-Schnittstelle in iPhones endlich verlieren und alternativen Anbietern mehr Spielraum geben.
Dafür wurde heute eine Gesetzesnovelle beschlossen, die nicht nur von den Regierungsfraktionen, sondern auch von den Abgeordneten von Linken bis FDP mitgetragen wurde. Sie stellt insbesondere eine Nachbesserung der im letzten Jahr eingeführten Regelung dar, die bisher nicht den erwünschten Effekt gebracht hat, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Anfangs hatte Apple das Bezahlen über die NFC-Schnittstelle ausschließlich in Verbindung mit dem eigenen Apple Pay-Service zugelassen. Vor allem auch weil die Sparkassen und einige andere Banken ordentlich trommelten, wurde gesetzlich eine Öffnung der Schnittstelle durchgesetzt. So sollte es beispielsweise auch möglich sein, dass die User über ihre Sparkassen-App und unabhängig von Apple Zahlungen durchführen. Als die Regelung aber in Kraft trat, blieben separate Lösungen aus und die Sparkassen sind inzwischen in Apple Pay angekommen.
"Wir müssen verhindern, dass Apple mit dem iPhone das Monopol beim Einkaufen bekommt", erläuterte der Linken-Abgeordnete Fabio De Masi die Nachjustierung des Gesetzes. "Daher ist es sinnvoll, nicht nur auf offene Schnittstellen zu setzen, sondern auch die exzessiven Gebühren zu unterbinden."
Anfangs hatte Apple das Bezahlen über die NFC-Schnittstelle ausschließlich in Verbindung mit dem eigenen Apple Pay-Service zugelassen. Vor allem auch weil die Sparkassen und einige andere Banken ordentlich trommelten, wurde gesetzlich eine Öffnung der Schnittstelle durchgesetzt. So sollte es beispielsweise auch möglich sein, dass die User über ihre Sparkassen-App und unabhängig von Apple Zahlungen durchführen. Als die Regelung aber in Kraft trat, blieben separate Lösungen aus und die Sparkassen sind inzwischen in Apple Pay angekommen.
Einhellige Entscheidung
Vermutlich lag dies an einer Formulierung im Gesetz, nach der Apple die Schnittstelle gegen ein angemessenes Entgelt freizugeben hatte. Was aber angemessen ist, konnte das Unternehmen im Grunde selbst entscheiden. In der Neufassung heißt es nun, dass nur Gebühren erhoben werden dürfen, die den tatsächlich entstehenden Kosten für die Bereitstellung der Schnittstelle entsprechen. Ferner können die Finanzinstitute einen externen Sachverständigen hinzurufen, wenn Apple aus ihrer Sicht zu hohe Gelder verlangt oder den Zugang erschwert."Wir müssen verhindern, dass Apple mit dem iPhone das Monopol beim Einkaufen bekommt", erläuterte der Linken-Abgeordnete Fabio De Masi die Nachjustierung des Gesetzes. "Daher ist es sinnvoll, nicht nur auf offene Schnittstellen zu setzen, sondern auch die exzessiven Gebühren zu unterbinden."
Siehe auch:
Thema:
Videos zum iPhone
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
- iPhone 17: Mit diesem Zubehör steigert ihr den Nutzen enorm
- Handgemachte Magie: Weihnachtliche Tierwelt entdeckt das iPhone 17
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Crash am Smartphonemarkt: Niedrigste Verkaufszahlen seit 13 Jahren
- Switch 2 OLED: Nintendo plant offenbar doch ein Display-Upgrade
- Pixel 11: Mega-Leak zeigt Bilder & Daten der neuen Google-Smartphones
- Insta360 X6: Technische Daten der neuen 8K/50FPS 360°-Actioncam
- Maps: Google startet großes Optik-Update mit immersiver Navigation
- OnePlus ist 'tot': Oppo will bald Rückzug aus EU & USA verkünden
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen