Apple will NFC-Zahlung auf dem iPhone wohl für Dritte öffnen - dank EU
Die EU-Wettbewerbsbehörden können offenbar einen weiteren Erfolg verbuchen, wenn es darum geht, das monopolistische Gehabe weltweit agierender Großkonzerne wenigstens teilweise zu kontrollieren. Apple hat laut einem Medienbericht angeboten, die NFC-Funktion seiner iPhones für Dritte zugänglich zu machen.
Der Bericht stützt sich auf drei Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Parteien, die mit der Sache vertraut sein sollen. Bisher nutzt Apple die Near-Field Communication (NFC) genannte Technologie ausschließlich für seine eigenen Dienste, weshalb zur Apple Pay zur Zahlung auf diesem Weg verwendet werden kann. Für die EU-Wettbewerbshüter stellt dies eine klare Behinderung der Anbieter von alternativen Lösungen dar, da Apple über eine enorme Marktmacht im Bereich der mobilen Endgeräte verfügt und auch bei den mobilen Zahlungslösungen dominierend ist.
Die EU will nun laut dem Bericht ab Januar zunächst Rückmeldungen von konkurrierenden Unternehmen sammeln, um so die Auswirkungen von Apples Angebot besser einschätzen zu können. Noch soll der Zeitplan für die geplante Feedback-Phase aber nicht in Stein gemeißelt sein, wodurch es auch noch länger dauern könnte. Wann und wie Apple die Öffnung seiner NFC-Lösung für Dritte dann umsetzt, ist daher noch vollkommen unklar.
Aktuell nutzen allein in Europa gut 2500 Banken Apple Pay, wodurch ihre Kunden die Möglichkeit bekommen, kontaktlose Zahlungen an zahlreichen Endpunkten zu leisten. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple aufgrund des Drucks der EU Änderungen an einem Produkt vornimmt, bei dem man zuvor seit vielen Jahren an der eigenen Umsetzung festhielt. Prominentestes Beispiel dürften die USB-C-Ports sein, die inzwischen bei immer mehr Apple-Geräten für die Energieversorgung eingeführt werden.
Siehe auch:
Apple will Kartellstrafe der EU vermeiden
Apple soll laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters in dem andauernden Verfahren der EU-Kommission angeboten haben, die Nutzung der NFC-Chips in seinen mobilen Endgeräten für Drittanbieter zu ermöglichen. Das Unternehmen will so einer möglichen Strafe der EU entgehen, die wegen Wettbewerbsbehinderung drohen könnte.Der Bericht stützt sich auf drei Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Parteien, die mit der Sache vertraut sein sollen. Bisher nutzt Apple die Near-Field Communication (NFC) genannte Technologie ausschließlich für seine eigenen Dienste, weshalb zur Apple Pay zur Zahlung auf diesem Weg verwendet werden kann. Für die EU-Wettbewerbshüter stellt dies eine klare Behinderung der Anbieter von alternativen Lösungen dar, da Apple über eine enorme Marktmacht im Bereich der mobilen Endgeräte verfügt und auch bei den mobilen Zahlungslösungen dominierend ist.
Die EU will nun laut dem Bericht ab Januar zunächst Rückmeldungen von konkurrierenden Unternehmen sammeln, um so die Auswirkungen von Apples Angebot besser einschätzen zu können. Noch soll der Zeitplan für die geplante Feedback-Phase aber nicht in Stein gemeißelt sein, wodurch es auch noch länger dauern könnte. Wann und wie Apple die Öffnung seiner NFC-Lösung für Dritte dann umsetzt, ist daher noch vollkommen unklar.
Aktuell nutzen allein in Europa gut 2500 Banken Apple Pay, wodurch ihre Kunden die Möglichkeit bekommen, kontaktlose Zahlungen an zahlreichen Endpunkten zu leisten. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple aufgrund des Drucks der EU Änderungen an einem Produkt vornimmt, bei dem man zuvor seit vielen Jahren an der eigenen Umsetzung festhielt. Prominentestes Beispiel dürften die USB-C-Ports sein, die inzwischen bei immer mehr Apple-Geräten für die Energieversorgung eingeführt werden.
Zusammenfassung
- Apple bietet Öffnung der NFC-Funktion an
- NFC bisher nur für Apple Pay genutzt
- EU prüft Auswirkungen von Apples Angebot
- Zeitplan für Feedback-Phase noch ungewiss
- 2500 Banken in Europa nutzen Apple Pay
Siehe auch:
- Apple droht neue Strafe: EU will für die Öffnung des NFC-Chips klagen
- Nicht nur Apple Pay: Bundestag bricht iPhone-NFC weiter auf
- iOS 13: Apple öffnet NFC für weitere Apps - Erstellen von Tags möglich
- Apple soll NFC-Schnittstelle mit iOS 12 so richtig für Drittanbieter öffnen
- iPhone 6s-Hack: Jailbreaker gelingt der Zugriff auf Apples NFC-Chip
Thema:
Videos zum iPhone
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
- iPhone 17: Mit diesem Zubehör steigert ihr den Nutzen enorm
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Heftige Preiserhöhung: Eine Xbox Series X kostet ab sofort satte 800 €
- 'Kühlturm' für die CPU: Verrückte Mod liefert unerwartetes Ergebnis
- Curiositys Schwächen: Bilder zeigen zerstörte Mars-Rover-Räder
- Windows-Veteran zeigt seine Version des Task-Managers, aber für Mac
- Schicker Game Boy Advance Remake: Konkr Pocket Advance enthüllt
- Pixel Tag: Erste Bilder enthüllen Googles hauseigene AirTag-Alternative
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen