FBI knackt "sichere" Krypto-Handys: Razzien auch in Deutschland

Der Wochenstart verlief Dank eines Durchbruchs beim Knacken von Krypto-Smartphones turbulent: Die Landeskriminalämter in Deutschland haben nach Tipps durch das FBI Hausdurchsuchungen bei mehr als 100 Beschuldigten durchgeführt. Es geht um Drogenhandel und um die rege Kommunikation der Straftäter. Das berichtet der Spiegel. Demnach hat das FBI durch das Knacken eines bisher nicht näher genannten Smartphone-Verschlüsselungssystems eine der aufwendigsten Aktionen der Strafverfolger gegen das organisierte Verbrechen weltweit in Gang gesetzt. Laut dem Bericht hatte das FBI Zugriff auf die Chats von Schwerkriminellen, die sich in ihrer Kommunikation ganz ungestört über Straftaten und Mittelsmänner austauschten.

Das FBI las zunächst mit, sammelte Erkenntnisse und unterrichtete dann die einzelnen Strafverfolgungsbehörden der Länder, in denen die Verbrecher ansässig, beziehungsweise tätig, sind.

Durchsuchung bei mutmaßlichen Drogenhändlern

Einen ähnlichen Fall gab es im vergangenen Jahr durch das Ausschalten des Verschlüsselungs-Dienstes Encrochat, der vornehmlich vom Organisierten Verbrechen und andreren Kriminellen genutzt wurde. Damals waren durch das Offenlegen der Verschlüsselung auf einen Schlag Tausende Verdächtige in das Netz der Fahnder geraten.

Laut dem Spiegel fanden allein in Hessen zum Wochenauftakt mehr als 60 Hausdurchsuchungen statt, bei denen es um Drogenhandel ging. Zahlreiche Objekte wurde durchsucht. "Ziel seien einige der weltweit berüchtigtsten Kriminellen, die global agierten", schreibt der Spiegel. Europol hat eine Pressekonferenz angekündigt, in der heute (8. Juni) Einzelheiten zu der Operation mitgeteilt werden sollen. 16 Länder sind an den Ermittlungen in dem Fall beteiligt, zu denen zeitnah erste Resultate präsentiert werden sollen.

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