Have I been Pwned wird Open Source und bekommt FBI-Unterstützung
Der Dienst "Have I been Pwned" hat sich bewährt, wenn man wissen will, ob die eigenen Daten durch ein Leck oder Hack ins Netz gelangt sind. Nun wird "Have I been Pwned" Open Source und will so noch mehr Nutzern helfen, sicherer im Netz unterwegs zu sein.
Die kostenlose "Have I been Pwned"-Website wird jeden Monat fast eine Milliarde Mal aufgerufen. Sie sammelt Daten von bekannten Datenlecks, Hacks und Co., bei denen persönliche Daten in die Hände Dritter geraten sind. Allein im letzten Jahr gab es zudem Dutzende von Datenschutzverletzungen, bei denen Daten durch die Unachtsamkeit von Unternehmen frei im Netz zugänglich waren. Wenn man herausfinden will, ob Benutzer-IDs und Passwörter gestohlen wurden, hat sich "Have I Been Pwned" verdient gemacht.
Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet
"Wir freuen uns, mit Have I been Pwned bei diesem wichtigen Projekt zusammenzuarbeiten, um die Opfer von Online-Datendiebstahl zu schützen. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig öffentlich-private Partnerschaften im Kampf gegen Cyberkriminalität sind." Die FBI-Passwörter werden in SHA-1- und NTLM-Hash-Paaren bereitgestellt; der Prüfdienst von Have I been Pwned benötigt sie nicht im Klartext. Sie werden in das System eingespeist, sobald sie vom FBI zur Verfügung gestellt werden. Zu diesem Zweck startet ein neues, quelloffenes Programm namens "Pwned Passwords", um die Daten einfach einfließen zu lassen.
Have I been Pwned-Gründer Troy Hunt, Sicherheitsexperte und Microsoft Regional Director, erklärt, dass er den Code als Open-Source zur Verfügung stellt, weil "die Philosophie von Have I been Pwned immer war, die Community zu unterstützen, jetzt möchte ich, dass die Community hilft, Have I been Pwned zu unterstützen".
Der Code wird Open Source
Nun macht "Have I been Pwned" den nächsten großen Schritt, um noch mehr für die Sicherheit von Internetnutzern zu tun. Der Code dahinter wird als Open Source veröffentlicht und das FBI tritt als offizieller Partner mit bei, um weitere Datensammlungen von Nutzern der Datenbank hinzuzufügen. Erste Kooperationen gab es schon. In Zukunft wird die Seite kompromittierte Passwörter erhalten, die im Rahmen von FBI-Untersuchungen entdeckt wurden.Passwörter nicht im Klartext
Bryan A. Vorndran, der stellvertretende Direktor der Cyber Division des FBI, erklärte:"Wir freuen uns, mit Have I been Pwned bei diesem wichtigen Projekt zusammenzuarbeiten, um die Opfer von Online-Datendiebstahl zu schützen. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig öffentlich-private Partnerschaften im Kampf gegen Cyberkriminalität sind." Die FBI-Passwörter werden in SHA-1- und NTLM-Hash-Paaren bereitgestellt; der Prüfdienst von Have I been Pwned benötigt sie nicht im Klartext. Sie werden in das System eingespeist, sobald sie vom FBI zur Verfügung gestellt werden. Zu diesem Zweck startet ein neues, quelloffenes Programm namens "Pwned Passwords", um die Daten einfach einfließen zu lassen.
Have I been Pwned-Gründer Troy Hunt, Sicherheitsexperte und Microsoft Regional Director, erklärt, dass er den Code als Open-Source zur Verfügung stellt, weil "die Philosophie von Have I been Pwned immer war, die Community zu unterstützen, jetzt möchte ich, dass die Community hilft, Have I been Pwned zu unterstützen".
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