Startup will billige Chipfabriken nach Lego-Vorbild bauen
Aktuell ist es teuer und langwierig, neue Chipfabriken zu bauen und einzurichten. Nachfrageschwankungen und andere kaum vorhersehbare Ereignisse lassen sich so nur schwer in den Griff bekommen. EIn Startup will dieses Problem jetzt aber ändern.
Der Großteil der Anlage kann vormontiert, flach verpackt und in Schiffscontainern untergebracht werden. Auf diese Weise lassen sich die Werke vorproduzieren und können bei Bedarf schnell in nahezu allen Regionen der Welt aufgebaut werden, erläuterte Nanotronics-Gründer Matthew Putman gegenüber dem Magazin Fast Company.
Aktuell geht der Trend eher dahin, dass neue Chipfabriken extrem komplexe Projekte darstellen, die enorme Investitionen erforderlich machen. Angesichts dessen hat sich die Zahl der Chiphersteller auch immer weiter reduziert und inzwischen teilen sich relativ wenige große Produzenten den Weltmarkt untereinander.
Der Nanotronics-Gründer ist sich sicher, dass dies auch ein tragfähiges Konzept für die Zukunft ist. Denn der Bedarf an Halbleiter-Komponenten wächst immer weiter und die Technologie erschließt immer neue Produktsegmente. So lassen sich zukünftig auch Chips, die bisher eher Nischen abdeckten, in Stückzahlen verkaufen, die den Bau einer eigenen kleinen Fabrik rechtfertigen.
Siehe auch:
Spezialisierung statt Mega-Fabrik
Bei dem New Yorker Unternehmen Nanotronics arbeitet man an einem Konzept, mit dem sich Halbleiter-Produktionsanlagen ähnlich wie ein Lego-Bauwerk aus modularen Komponenten zusammensetzen lassen. Das neue System mit dem Namen Cubefabs kombiniert Analysesysteme und KI-Algorithmen, mit deren Hilfe sich die geplanten Chipfabriken selbst überwachen und entsprechend den Marktanforderungen kurzfristig anpassen können.Der Großteil der Anlage kann vormontiert, flach verpackt und in Schiffscontainern untergebracht werden. Auf diese Weise lassen sich die Werke vorproduzieren und können bei Bedarf schnell in nahezu allen Regionen der Welt aufgebaut werden, erläuterte Nanotronics-Gründer Matthew Putman gegenüber dem Magazin Fast Company.
Aktuell geht der Trend eher dahin, dass neue Chipfabriken extrem komplexe Projekte darstellen, die enorme Investitionen erforderlich machen. Angesichts dessen hat sich die Zahl der Chiphersteller auch immer weiter reduziert und inzwischen teilen sich relativ wenige große Produzenten den Weltmarkt untereinander.
Nachfrage steigt weiter
Putman ist allerdings überzeugt, dass sich diese Entwicklung mit den Cubefabs durchbrechen ließe. Denn durch den modularen Aufbau und den Einsatz von KI-Technologien in den einzelnen Fertigungsbereichen könnten kleine und hoch spezialisierte Fertigungslinien zu überschaubaren Preisen aufgestellt werden.Der Nanotronics-Gründer ist sich sicher, dass dies auch ein tragfähiges Konzept für die Zukunft ist. Denn der Bedarf an Halbleiter-Komponenten wächst immer weiter und die Technologie erschließt immer neue Produktsegmente. So lassen sich zukünftig auch Chips, die bisher eher Nischen abdeckten, in Stückzahlen verkaufen, die den Bau einer eigenen kleinen Fabrik rechtfertigen.
Zusammenfassung
- Startup Nanotronics entwickelt modulare Chipfabriken namens Cubefabs
- Cubefabs kombiniert Analysesysteme und KI-Algorithmen zur Überwachung
- Anlagen können vormontiert und weltweit schnell aufgebaut werden
- Modulare Bauweise ermöglicht geringere Investitionen
- Gründer sieht Potenzial in kleinen, spezialisierten Fertigungslinien
- Bedarf an Halbleiter-Komponenten steigt, auch für Nischenprodukte
- Cubefabs könnten Marktkonzentration durchbrechen
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