Amazon unterstützt Cannabis-Legalisierung, testet nicht mehr auf Kiffen
In den USA ist Marihuana in mittlerweile vielen Staaten legal. Das bedeutet, dass Arbeitgeber nun nicht länger etwas verbieten können, was der einzelne Bundesstaat womöglich erlaubt. Amazon hat sich nun voll auf die Seite der Legalisierungsbefürworter gestellt.
In den Vereinigten Staaten sind Drogentests am Arbeitsplatz sowie im Zuge von Bewerbungen gang und gäbe, im Fall von Cannabis ist die rechtliche Situation aber in den vergangenen Jahren einerseits lockerer, andererseits auch komplizierter geworden. Denn die eher liberal eingestellten Staaten im Westen und Nordosten der USA haben den "Freizeit-Gebrauch" von Marihuana teils oder ganz freigegeben.
Gleichzeitig sind Kiffen und der Besitz der weichen Droge auf Bundesebene nach wie vor untersagt. Denn die US-weite Gesetzgebung stellt Cannabis als so genannte "Schedule I Controlled Substance" auf dieselbe Ebene wie Heroin, LSD und Ecstasy. Das ist natürlich ein krasser Widerspruch zur Freigabe auf Ebene der Bundesstaaten.
Und das meint nun auch Amazon: Der im US-Bundesstaat Washington (übrigens dem ersten, der Pot legalisiert hat) beheimatete Konzern hat nun bekannt gegeben, dass man in den meisten Fällen bei Drogentests nicht mehr auf Cannabis prüfen wird - Ausnahme sind Stellen, die unter Regeln des Verkehrsministerium fallen, also im Wesentlichen mit Straßenverkehr zu tun haben.
Künftig wird Cannabis wie Alkohol behandelt. Das bedeutet im Prinzip, dass man nicht berauscht arbeiten darf und Amazon auch nach Unfällen bei Verdacht testen wird, aber Kiffen in der Freizeit nicht mehr pauschal untersagt.
Zudem hat Amazon angekündigt, dass man Gesetzesinitiativen unterstützen wird, die Cannabis auch auf Bundesebene legalisieren wollen. Clark: "Und weil wir wissen, dass dieses Thema größer ist als Amazon, wird unser Public Policy Team aktiv den Marijuana Opportunity Reinvestment and Expungement Act of 2021 (MORE Act) unterstützen - ein Bundesgesetz, das Marihuana auf Bundesebene legalisiert, Vorstrafen löscht und in betroffene Communitys investiert. Wir hoffen, dass andere Arbeitgeber sich uns anschließen werden und dass die politischen Entscheidungsträger schnell handeln werden, um dieses Gesetz zu verabschieden."
Gleichzeitig sind Kiffen und der Besitz der weichen Droge auf Bundesebene nach wie vor untersagt. Denn die US-weite Gesetzgebung stellt Cannabis als so genannte "Schedule I Controlled Substance" auf dieselbe Ebene wie Heroin, LSD und Ecstasy. Das ist natürlich ein krasser Widerspruch zur Freigabe auf Ebene der Bundesstaaten.
Und das meint nun auch Amazon: Der im US-Bundesstaat Washington (übrigens dem ersten, der Pot legalisiert hat) beheimatete Konzern hat nun bekannt gegeben, dass man in den meisten Fällen bei Drogentests nicht mehr auf Cannabis prüfen wird - Ausnahme sind Stellen, die unter Regeln des Verkehrsministerium fallen, also im Wesentlichen mit Straßenverkehr zu tun haben.
Amazon ändert den Kurs
Dave Clark, CEO der weltweiten Consumer Division von Amazon, schreibt dazu in einem Blogbeitrag: "In der Vergangenheit haben wir, wie viele Arbeitgeber, Menschen von der Arbeit bei Amazon ausgeschlossen, wenn sie positiv auf Marihuana-Konsum getestet wurden. Angesichts der Entwicklung der Gesetze in den einzelnen Bundesstaaten der USA haben wir jedoch unseren Kurs geändert."Künftig wird Cannabis wie Alkohol behandelt. Das bedeutet im Prinzip, dass man nicht berauscht arbeiten darf und Amazon auch nach Unfällen bei Verdacht testen wird, aber Kiffen in der Freizeit nicht mehr pauschal untersagt.
Zudem hat Amazon angekündigt, dass man Gesetzesinitiativen unterstützen wird, die Cannabis auch auf Bundesebene legalisieren wollen. Clark: "Und weil wir wissen, dass dieses Thema größer ist als Amazon, wird unser Public Policy Team aktiv den Marijuana Opportunity Reinvestment and Expungement Act of 2021 (MORE Act) unterstützen - ein Bundesgesetz, das Marihuana auf Bundesebene legalisiert, Vorstrafen löscht und in betroffene Communitys investiert. Wir hoffen, dass andere Arbeitgeber sich uns anschließen werden und dass die politischen Entscheidungsträger schnell handeln werden, um dieses Gesetz zu verabschieden."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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