Dixiklo der Ruhe: Amazon erntet Spott und Kritik für "Meditations-Sarg"
Amazon ist nicht gerade der Konzern mit dem besten Image, doch die PR-Abteilung des Versandhändlers versucht immer wieder, den angeschlagenen Ruf aufzupolieren. Das klappt manchmal, geht gelegentlich auch mächtig schief. So wie aktuell.
Amazon steht immer wieder in der Kritik, allen voran dann, wenn es um die Behandlung seiner Logistik- bzw. Warenhaus-Mitarbeiter geht. Dem versucht man mit frischen Ideen entgegenzuwirken - griff aber aktuell tief ins Klo. Denn man hatte die glorreiche Idee, dass man in den Amazon-Lagehallen "Meditationsboxen" aufstellen könnte. Diese erinnern von der Größe her an (undurchsichtige bzw. zugeklebte) Telefonzellen oder auch Dixiklos, Amazon nannte diese "Mindful Practice Room" oder auch "ZenBooth".
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Wie Gizmodo berichtet (via derStandard), waren diese Bereiche als Teil des WorkingWell-Programms gedacht und sollten den chronisch überarbeiteten Angestellten "Unterstützung bei körperlichen und geistigen Aktivitäten, Wellness-Übungen und gesunder Ernährung" bieten sowie ihnen helfen, "sich aufzuladen und neue Energie zu tanken". Das Ganze sollte mittels Videos mit "geführten Meditationen, positiver Zustimmung, beruhigenden Szenen mit Klängen und mehr" über die Bühne der "individuellen interaktiven Kioske" gehen.
Das Video verschwand aber nach zahlreichen empörten und spöttischen Kommentaren schnell wieder. Ein Nutzer fragte etwa: "Gehe ich dorthin, bevor oder nachdem ein Manager, der noch nie in einem Lager gearbeitet hat, mein Ziel auf 200 Prozent des menschenmöglichen Wertes gesetzt hat?"
Auf YouTube ansehenWie Gizmodo berichtet (via derStandard), waren diese Bereiche als Teil des WorkingWell-Programms gedacht und sollten den chronisch überarbeiteten Angestellten "Unterstützung bei körperlichen und geistigen Aktivitäten, Wellness-Übungen und gesunder Ernährung" bieten sowie ihnen helfen, "sich aufzuladen und neue Energie zu tanken". Das Ganze sollte mittels Videos mit "geführten Meditationen, positiver Zustimmung, beruhigenden Szenen mit Klängen und mehr" über die Bühne der "individuellen interaktiven Kioske" gehen.
Kritik und Spott
Das wollte Amazon auch auf Twitter bewerben, doch das ging gründlich daneben: Denn das Video, in dem "AmaZen"-Erschafferin Leila Brown ihre Idee erläutert, zeigt eine fensterlose und laut Gizmodo "Sarg-große Box", in der ein Computer-Bildschirm, ein paar Pflanzen und ein kleiner Ventilator stehen. Brown wollte "einen Raum schaffen, der ruhig ist, in dem sich die Menschen auf ihr mentales und emotionales Wohlbefinden konzentrieren können".Das Video verschwand aber nach zahlreichen empörten und spöttischen Kommentaren schnell wieder. Ein Nutzer fragte etwa: "Gehe ich dorthin, bevor oder nachdem ein Manager, der noch nie in einem Lager gearbeitet hat, mein Ziel auf 200 Prozent des menschenmöglichen Wertes gesetzt hat?"
Thema:
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